Sperber: Unterschied zwischen den Versionen
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Der '''Sperber''' (Accipiter nisus), ein einheimischer [[Brutvogel]], ist ein [[Greifvogel]] der Gruppe der [[Habicht]]e (Accipiter). | [[Datei:Sperber1.JPG|thumb|Sperberweibchen auf einem Balkon mitten in Schüttdorf, wo es an der dort befindlichen [[Singvogel]]-Futterstelle auf Beute lauerte.]] | ||
[[Datei:Sperber3.JPG|thumb|Sperberweibchen, Portrait]] | |||
Der '''Sperber''' (''Accipiter nisus''), ein einheimischer [[Brutvogel]], ist ein [[Greifvogel]] der Gruppe der [[Habicht]]e (''Accipiter''). | |||
==Beschreibung== | ==Beschreibung== | ||
Männchen weisen eine Körperlänge von | Männchen weisen eine Körperlänge von 29–34 cm, Weibchen eine von 35–41 cm auf. Der Sperber ist somit ein kleiner Greifvogel mit kurzen stumpfen Flügeln und langem Schwanz. (Der Schwanz ist immer länger als die Flügelbreite und mit mehr oder weniger deutlichen vier bis fünf Querbändern gezeichnet.) Mantel- und Schulterfedern haben weiße Zentren, die bei locker getragenem Gefieder auffallende Fleckenreihen bilden. Die Männchen sind kleiner als die Weibchen, ihre Wangen erscheinen rostrot, Brust und Bauch sind im Gegensatz zu den graubraun gefärbten der Weibchen in der Regel rostrot gebändert. | ||
Sperber fliegen bei ihren Überraschungsabgriffen auf potentielle Beute oft recht niedrig über dem Boden und meiden im Gegensatz zu vielen Habichten Siedlungen und Gärten nicht. Sie finden ihre Beute – meist Kleinvögel – in erster Linie im Bereich von Hecken, Waldlichtungen oder am Rand von Siedlungen. Sperber wurden aber auch schon dabei beobachtet, wie sie mitten in Siedlungen wie [[Schüttdorf]] an Singvogelfutterstellen auf Beute lauern. | Sperber fliegen bei ihren Überraschungsabgriffen auf potentielle Beute oft recht niedrig über dem Boden und meiden im Gegensatz zu vielen Habichten Siedlungen und Gärten nicht. Sie finden ihre Beute – meist Kleinvögel – in erster Linie im Bereich von Hecken, Waldlichtungen oder am Rand von Siedlungen. Sperber wurden aber auch schon dabei beobachtet, wie sie mitten in Siedlungen wie [[Schüttdorf]] an Singvogelfutterstellen auf Beute lauern. | ||
Sperber legen ihren Horst bevorzugt in Nadelwäldern mit | Sperber legen ihren Horst bevorzugt in Nadelwäldern mit günstigen Zu- und Abflugs-Möglichkeiten an, wobei der Horst meist zwischen sechs und zwölf Metern Höhe zu suchen ist. Der Horst wird jährlich neu gebaut. | ||
==Brutverbreitung in Salzburg== | ==Brutverbreitung in Salzburg== | ||
Der Sperber hält sich im Bundesland Salzburg das ganze Jahr über auf. Neben dem Mäusebussard zählt der Sperber zu den häufigsten Greifvögeln Europas. Er ist im gesamten Bundesland – von den Niederungen bis hinauf zur Waldgrenze – anzutreffen. Bis 2012 gelang der | Der Sperber hält sich im Bundesland Salzburg das ganze Jahr über auf. Neben dem [[Mäusebussard]] zählt der Sperber zu den häufigsten Greifvögeln Europas. Er ist im gesamten Bundesland – von den Niederungen bis hinauf zur Waldgrenze – anzutreffen. Bis 2012 gelang der höchstgelegene Horstfund auf 1420 m im [[Bundschuh]]gebiet im [[Lungau]]. Der Salzburger Brutbestand wird auf rund 500 bis 800 Brutpaare geschätzt. | ||
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==Quellen== | ==Quellen== | ||
*Killian Mullarney, Dan Zetterström, Lars Svensson, Der Kosmos Vogelführer, Große Ausgabe, S. | *Killian Mullarney, Dan Zetterström, Lars Svensson, Der Kosmos Vogelführer, Große Ausgabe, S. 112–113, 2. Auflage des 2011 erschienenen KOSMOS-Vogelführers. | ||
*Slotta-Bachmayr, Leopold, Medicus, Christine, Stadler, Susanne: Rote Liste der gefährdeten Brutvögel des Bundeslandes Salzburg, Naturschutzbeiträge 38/12, HG Amt der Salzburger Landesregierung, Referat 13/02 – Naturschutzfachdienst, Salzburg 2012, S. 26 und S. 61. | *[[Leopold Slotta-Bachmayr|Slotta-Bachmayr, Leopold]], [[Christine Medicus|Medicus, Christine]], [[Susanne Stadler|Stadler, Susanne]]: ''Rote Liste der gefährdeten Brutvögel des Bundeslandes Salzburg'', Naturschutzbeiträge 38/12, HG [[Amt der Salzburger Landesregierung]], [[Amt der Salzburger Landesregierung, Abteilung 13: Naturschutz|Referat 13/02 – Naturschutzfachdienst]], Salzburg 2012, S. 26 und S. 61. | ||
== | == Einzelnachweis == | ||
<references/> | <references/> | ||
[[Kategorie:Wissenschaft]] | [[Kategorie:Wissenschaft]] | ||
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[[Kategorie:Biologie]] | [[Kategorie:Biologie]] | ||
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[[Kategorie: | [[Kategorie:Wirbeltiere]] | ||
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[[Kategorie:Greifvogel | [[Kategorie:Greifvogel]] | ||