Ehemalige Heilquellen: Unterschied zwischen den Versionen

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eine kohlensaure Quelle mit kohlensauren und schwefelsauren Salzen; die Quelltemperatur betrug +7° Réaumur (+ 8,75° Celsius); im [[19. Jahrhundert wurden jährlich 200 Kurgäste gezählt;
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eine kohlensaure Quelle mit kohlensauren und schwefelsauren Salzen; die Quelltemperatur betrug +7° Réaumur (+ 8,75 °Celsius); im [[19. Jahrhundert wurden jährlich 200 Kurgäste gezählt;
  
 
* Die '''Quellen bei Grubereck''' im [[Raurisertal]]
 
* Die '''Quellen bei Grubereck''' im [[Raurisertal]]
waren Säuerlinge, die kohlensauren Kalk und Natron enthielten; Quelltemperatur betrug +14° Réaumur (+ 17,70° Celsius); die Quellen waren nicht gefasst
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waren Säuerlinge, die kohlensauren Kalk und Natron enthielten; Quelltemperatur betrug +14° Réaumur (+ 17,70 °Celsius); die Quellen waren nicht gefasst
  
 
=== Kochsalzquellen ===
 
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sie war reich an Chlornatrium und war in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts unverwertet;<ref>Quelle [https://books.google.at/books?id=KGSxjja4qFEC&pg=PR11&dq=Fieberbrunnen+Kaltenhausen&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwj5o-OnxcPZAhVRIlAKHQwvBcEQ6AEILTAB#v=onepage&q=Fieberbrunnen%20Kaltenhausen&f=false books.google.at], "''"Die Heilquellen und Torfbäder des Herzogthumes Salzburg''", [[Heinrich Wallmann]], [[1862]], Seite 76</ref>
 
sie war reich an Chlornatrium und war in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts unverwertet;<ref>Quelle [https://books.google.at/books?id=KGSxjja4qFEC&pg=PR11&dq=Fieberbrunnen+Kaltenhausen&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwj5o-OnxcPZAhVRIlAKHQwvBcEQ6AEILTAB#v=onepage&q=Fieberbrunnen%20Kaltenhausen&f=false books.google.at], "''"Die Heilquellen und Torfbäder des Herzogthumes Salzburg''", [[Heinrich Wallmann]], [[1862]], Seite 76</ref>
  
* '''Kochsalzquelle am Pfannhausgut''', [[Bad Unken]] in [[Unken]]
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* '''Kochsalzquelle am Pfannhausgut''', [[Bad Unken (Heilbad)|Bad Unken]] in [[Unken]]
 
diese Quelle war früh bekannt und wurde [[1666]] wieder entdeckt; [[1710]] wurde die Verwendung ihres Wassers amtlich eingestellt und die Quelle verschlagen; sie soll stark salzhaltig gewesen sein;
 
diese Quelle war früh bekannt und wurde [[1666]] wieder entdeckt; [[1710]] wurde die Verwendung ihres Wassers amtlich eingestellt und die Quelle verschlagen; sie soll stark salzhaltig gewesen sein;
  
 
=== Bitterwässer ===
 
=== Bitterwässer ===
 
* Im '''Wiestal''' bei Hallein
 
* Im '''Wiestal''' bei Hallein
Im Goisgraben im [[Wiestal]] entsprang eine Quelle, die schwefelsauren Kalk, Magnesium, Natron und Chlorsalze enthielt. Die Quelltemperatur betrug +89° Réaumur (+ 10° Celsius);
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Im Goisgraben im [[Wiestal]] entsprang eine Quelle, die schwefelsauren Kalk, Magnesium, Natron und Chlorsalze enthielt. Die Quelltemperatur betrug +89° Réaumur (+ 10 °Celsius);
  
 
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* [[Wildbad Aigen]] siehe dort
 
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* In der Umgebung von [[Abtenau]] finden sich drei Kochsalz-Schwefelhältige Quellen, von den nur die [[Rupertusquelle]] beim [[Bad Handlhof]] ab Mitte des 19. Jahrhunderts bis in die erste Hälfte des [[20. Jahrhundert]]s genutzt wurde. Mehr dazu siehe [[Abtenau Bad]].
  
 
=== Eisenwässer ===
 
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Alle im Land Salzburg vorgekommenen Eisenwässer waren sehr sehr schwach.  
 
Alle im Land Salzburg vorgekommenen Eisenwässer waren sehr sehr schwach.  
 
* In der Umgebung von [[Abtenau]] finden sich drei eisenhältige Quellen, von den nur die [[Rupertusquelle]] beim [[Bad Handlhof]] ab Mitte des 19. Jahrhunderts bis in die erste Hälfte des [[20. Jahrhundert]]s genutzt wurde. Mehr dazu siehe [[Abtenau Bad]].
 
  
 
* Der '''Tauberbrunnen'''
 
* Der '''Tauberbrunnen'''
 
Diese Quelle befindet sich drei Gehstunden von [[Annaberg]] entfernt. Sie wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts nicht (mehr) genutzt.  
 
Diese Quelle befindet sich drei Gehstunden von [[Annaberg]] entfernt. Sie wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts nicht (mehr) genutzt.  
  
* Der '''Fieberbrunnen''' in Burgwies in Stuhlfelden
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* Der '''Fieberbrunnen''' in [[Burgwies (Stuhlfelden)|Burgwies]] in [[Stuhlfelden]]. Diese Quelle wird in Verbindung mit der dortigen [[Schwefelquelle Burgwies]] benutzt.
Diese Quelle wird in Verbindung mit der dortigen Schwefelquelle benutzt.
 
  
 
* Bei einigen Schmelzwerken waren Schlackenbäder eingerichtet, beispielsweise in [[Flachau]] und [[Sulzau]] ([[Bad Werfen]], [[Werfen]]).
 
* Bei einigen Schmelzwerken waren Schlackenbäder eingerichtet, beispielsweise in [[Flachau]] und [[Sulzau]] ([[Bad Werfen]], [[Werfen]]).
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** Die '''Quelle in Gasteig'''   
 
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** Die '''Quelle in Ramseiden''' in [[Ramseiden (Saalfelden am Steinernen Meer)|Ramseiden]] in [[Saalfelden am Steinernen Meer]]: sie war ''seit alten Zeiten'' in Gebrauch;
** Der '''Rauchbrunnen''' in den [[Hohlwegen]]
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** Der '''Rauchbrunnen''' in den [[Hohlwegen (Tal)|Hohlwegen]]
** Die '''Quelle in Stocking''', ebenfalls in Saalfelden, sie wurde im 19. Jahrhundert häufig benutzt;
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** Die '''Quelle in [[Stocking (Saalfelden am Steinernen Meer)|Stocking]]''', ebenfalls in Saalfelden, sie wurde im 19. Jahrhundert häufig benutzt;
  
 
=== Badequellen ===
 
=== Badequellen ===
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== Quellen ==
 
== Quellen ==
 
* [https://books.google.at/books?id=zxekmiGw4DcC&pg=PA47&dq=wildbad+aigen&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwj6o8K_qsHZAhWIL1AKHQtGAPsQ6AEINjAD#v=onepage&q=wildbad%20aigen&f=false  books.google.at] "''Abriß der Landeskunde des Herzogthumes Salzburg: mit einer geschichtlichen ...'', 1877, Seite 45ff, von [[Johannes Emmer]]
 
* [https://books.google.at/books?id=zxekmiGw4DcC&pg=PA47&dq=wildbad+aigen&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwj6o8K_qsHZAhWIL1AKHQtGAPsQ6AEINjAD#v=onepage&q=wildbad%20aigen&f=false  books.google.at] "''Abriß der Landeskunde des Herzogthumes Salzburg: mit einer geschichtlichen ...'', 1877, Seite 45ff, von [[Johannes Emmer]]
* [[Weltbühne und Naturkulisse]], Beitrag von [[Ewald Hiebl]]: ''Badestube und Wandelbahn: [[Salzburger Bäderfremdenverkehr|Salzburger Bädertourismus]] vom Beginn des [[19. Jahrhundert]]s bis zum [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]]'', Seite 85ff
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* [[Weltbühne und Naturkulisse]], Beitrag von [[Ewald Hiebl]]: ''Badestube und Wandelbahn: [[Salzburger Bäderfremdenverkehr|Salzburger Bädertourismus]] vom Beginn des [[19. Jahrhundert]]s bis zum [[Zweiten Weltkrieg]]'', Seite 85ff
 
* [[Heinrich Wallmann]]: "''Die Heilquellen und Torfbäder des Herzogthumes Salzburg''",  [[1862]], in [https://books.google.at/books?id=KGSxjja4qFEC&pg=PA77&dq=wildbad+aigen&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwioqfu6kMPZAhUKPFAKHXG_Ce84ChDoAQgnMAA#v=onepage&q=%20aigen&f=false books.google.at]  
 
* [[Heinrich Wallmann]]: "''Die Heilquellen und Torfbäder des Herzogthumes Salzburg''",  [[1862]], in [https://books.google.at/books?id=KGSxjja4qFEC&pg=PA77&dq=wildbad+aigen&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwioqfu6kMPZAhUKPFAKHXG_Ce84ChDoAQgnMAA#v=onepage&q=%20aigen&f=false books.google.at]  
== Fußnoten ==
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* Buch [[Weltbühne und Naturkulisse]], Seite 86
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== Einzelnachweise ==
 
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[[Kategorie:Tourismus (Geschichte)]]
 
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[[Kategorie:Hydrogeografie]]
 
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[[Kategorie:Heilquelle]]
 
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Aktuelle Version vom 23. März 2025, 11:03 Uhr

Dieser Artikel listet ehemalige Heilquellen im heutigen Bundesland Salzburg. Dabei handelt es um nicht mehr bestehende Heilquellen im Sinne der heute gültigen rechtlichen Grundlage für die Anerkennung als Heilquelle im Bundesland Salzburg, dem Salzburger Heilvorkommen- und Kurortegesetz 1997, StF: LGBl Nr 101/1997 (WV) i.d.g.F. [1]

Die Quellen

Alkalische Mineralquellen

eine kohlensaure Quelle mit kohlensauren und schwefelsauren Salzen; die Quelltemperatur betrug +7° Réaumur (+ 8,75 °Celsius); im [[19. Jahrhundert wurden jährlich 200 Kurgäste gezählt;

waren Säuerlinge, die kohlensauren Kalk und Natron enthielten; Quelltemperatur betrug +14° Réaumur (+ 17,70 °Celsius); die Quellen waren nicht gefasst

Kochsalzquellen

sie war reich an Chlornatrium und war in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts unverwertet;[2]

diese Quelle war früh bekannt und wurde 1666 wieder entdeckt; 1710 wurde die Verwendung ihres Wassers amtlich eingestellt und die Quelle verschlagen; sie soll stark salzhaltig gewesen sein;

Bitterwässer

  • Im Wiestal bei Hallein

Im Goisgraben im Wiestal entsprang eine Quelle, die schwefelsauren Kalk, Magnesium, Natron und Chlorsalze enthielt. Die Quelltemperatur betrug +89° Réaumur (+ 10 °Celsius);

Schwefelquellen

  • Schwefelquelle Hinterwiestal

Im Hinterwiestal entsprang eine schwache Schwefelquelle, die schwefelsauren Kalk und Schwefelwasserstoff enthielt.

Sie enthielt schwefelsauren Kalk.

  • Schwefelquellen Tamsweg

In der Umgebung von Tamsweg gab es drei Quellen mit schwefelsauren Bestandteilen

Kochsalz-Schwefelquellen

Eisenwässer

Alle im Land Salzburg vorgekommenen Eisenwässer waren sehr sehr schwach.

  • Der Tauberbrunnen

Diese Quelle befindet sich drei Gehstunden von Annaberg entfernt. Sie wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts nicht (mehr) genutzt.

Erdige Mineralquellen

Diese enthielten Kalksalze und oft Kohlensäure. Sie kamen häufig in Kalkgebirgen vor. Die bekanntesten waren:

Badequellen

Als Badequellen wurden noch die kalten Gebirgsquellen von Bad Fusch, Unken und Leogang genutzt, die durch eine niedrige Temperatur und geringen Gehalt an festen Bestandsteilen sowie durch unvergleichliche Güte des Wassers sich auszeichneten. Namentlich das Bad St. Wolfgang in der Fusch wurde stark besucht.

Quellen

Einzelnachweise

  1. vgl. S.HVK (Geltende Fassung; Rechtsinformationssystem)
  2. Quelle books.google.at, ""Die Heilquellen und Torfbäder des Herzogthumes Salzburg", Heinrich Wallmann, 1862, Seite 76
Ehemalige Kurorte, Kurbäder und Heilquellen im Land Salzburg