Schnee-Lagerwirtschaft: Unterschied zwischen den Versionen
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[[Datei:Schneedepot auf der Reiteralm, Sommer 2013.jpg|thumb|Schneedepot (fern und nah gesehen) auf der Reiteralm, Sommer 2013]] | [[Datei:Schneedepot auf der Reiteralm, Sommer 2013.jpg|thumb|Schneedepot (fern und nah gesehen) auf der Reiteralm, Sommer 2013]] | ||
[[Datei:Schneedepot1.JPG|thumb|Schneedepot auf dem [[Schmiedinger Kees]]]] | [[Datei:Schneedepot1.JPG|thumb|Schneedepot auf dem [[Schmiedinger Kees]]]] | ||
[[File:Schneedepot in den österreichischen Alpen. 03.jpg|thumb|Schneedepot | [[File:Schneedepot in den österreichischen Alpen. 03.jpg|thumb|Schneedepot auf dem Schmiedinger-Kees]] | ||
[[Datei:Schneedepot2.JPG|thumb|Schneedepot im Umfeld der [[Großglockner Hochalpenstraße]]]] | [[Datei:Schneedepot2.JPG|thumb|Schneedepot im Umfeld der [[Großglockner Hochalpenstraße]]]] | ||
'''Schnee-Lagerwirtschaft''' (engl. ''snow farming'') nennt man das Anlegen von Schnee-Depots für schneearme Winter. | '''Schnee-Lagerwirtschaft''' (engl. ''snow farming'') nennt man das Anlegen von Schnee-Depots für schneearme Winter. | ||
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== Zukunftsinvestition == | == Zukunftsinvestition == | ||
Längerfristige Erfahrungswerte gibt es bereits aus Finnland und aus der Schweiz. Dort wird Schnee-Lagerwirtschaft bereits seit längerem in größerem Ausmaß angewendet. Dabei geht es um die Saisonsicherung sowohl auf ausgewählten Skipisten, Langlaufloipen und Sprungschanzen. Die Kosten für derartige Depots belaufen sich derzeit auf 50 bis 60 Euro pro angelegtem Kubikmeter Schnee. | Längerfristige Erfahrungswerte gibt es bereits aus [[Finnland]] und aus der Schweiz. Dort wird Schnee-Lagerwirtschaft bereits seit längerem in größerem Ausmaß angewendet. Dabei geht es um die Saisonsicherung sowohl auf ausgewählten Skipisten, Langlaufloipen und Sprungschanzen. Die Kosten für derartige Depots belaufen sich derzeit auf 50 bis 60 Euro pro angelegtem Kubikmeter Schnee. | ||
Das Schweizer Institut für Schnee- und Lawinenforschung (SLF) in Davos hat vor sieben Jahren (2009) eine richtungsweisende Studie vorgelegt, derzufolge die Anlage von mit einer 30 bis 40 Zentimeter dicken Schicht aus Sägemehl oder Spänen abgedeckten Schneedepots sich im Vergleich zur Abdeckung mit Planen, die bisher hauptsächlich verwendete Methode, überlegen ist. Den vergleichsweise geringeren Schneeverlust bei der Sägespäne-Abdeckung – 20 bis 25 Prozent – führten die Forscher auf den effektiveren Strahlenschutz zurück. Das SLF berät sowohl Schweizer als auch internationale Wintersportgebiete, wie zum Beispiel das Südtiroler Martelltal. | Das Schweizer Institut für Schnee- und Lawinenforschung (SLF) in Davos hat vor sieben Jahren (2009) eine richtungsweisende Studie vorgelegt, derzufolge die Anlage von mit einer 30 bis 40 Zentimeter dicken Schicht aus Sägemehl oder Spänen abgedeckten Schneedepots sich im Vergleich zur Abdeckung mit Planen, die bisher hauptsächlich verwendete Methode, überlegen ist. Den vergleichsweise geringeren Schneeverlust bei der Sägespäne-Abdeckung – 20 bis 25 Prozent – führten die Forscher auf den effektiveren Strahlenschutz zurück. Das SLF berät sowohl Schweizer als auch internationale Wintersportgebiete, wie zum Beispiel das Südtiroler Martelltal. | ||
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== Quelle == | == Quelle == | ||
* [http://www.salzburg24.at/snow-farming-oeko-methode-soll-schneebestaende-sichern/4582044 www.salzburg24.at] | * [http://www.salzburg24.at/snow-farming-oeko-methode-soll-schneebestaende-sichern/4582044 www.salzburg24.at] | ||
== | == Einzelnachweise == | ||
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