Verkehrslärm: Unterschied zwischen den Versionen
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Schon amm [[18. Februar]] [[1954]] debattierte das | Schon amm [[18. Februar]] [[1954]] debattierte das "Volksparlament" der Salzburger [[Volkshochschule]] über den zunehmenden Verkehrslärm, der die Lebensqualität der Großstadtbewohner erheblich mindere. | ||
Im Laufe der letzten Jahrzehnten wurde daher der [[Lärmschutz]] immer wichtiger. | Im Laufe der letzten Jahrzehnten wurde daher der [[Lärmschutz]] immer wichtiger. | ||
== Gegenwart == | == Gegenwart == | ||
61 Salzburger Gemeinden sind stark vom Verkehrslärm betroffen. Dies geht aus dem Umgebungslärm-Aktionsplan hervor, den [[ | 61 Salzburger Gemeinden sind stark vom Verkehrslärm betroffen. Dies geht aus dem Umgebungslärm-Aktionsplan hervor, den [[LH-Stv]]. [[Astrid Rössler]] [[Die Grünen|Grüne]] im März [[2015]] vorgestellt hatte. Auf den Salzburger Hauptverkehrsstraßen, das sind 414 Kilomter, fahren mehr als drei Millionen Fahrzeuge pro Jahr, das sind täglich mehr als 8 250 Autos. Dabei werden aber die Frequenzen von Autobahnen und Schnellstraßen noch nicht berücksichtigt. | ||
Mehr als die Hälfte aller Salzburger Gemeinden und 34 Prozent der Einwohner in der [[Stadt Salzburg]] sind von Verkehrslärm betroffen. Je nach Ort sind unterschiedlich viele Bürger davon betroffen. In Gemeinden wie [[Anif]], [[Bergheim]], [[Lofer]], [[Radstadt]] oder [[Weißbach bei Lofer]] ist es beispielsweise jeder dritte Bürger. In den Ortszentren von [[Bischofshofen]], [[Eugendorf]], [[Golling]], [[Hallein]], [[Kuchl]] oder [[St. Johann im Pongau]] wurden sogar Werte über 65 Dezibel gemessen. | Mehr als die Hälfte aller Salzburger Gemeinden und 34 Prozent der Einwohner in der [[Stadt Salzburg]] sind von Verkehrslärm betroffen. Je nach Ort sind unterschiedlich viele Bürger davon betroffen. In Gemeinden wie [[Anif]], [[Bergheim]], [[Lofer]], [[Radstadt]] oder [[Weißbach bei Lofer]] ist es beispielsweise jeder dritte Bürger. In den Ortszentren von [[Bischofshofen]], [[Eugendorf]], [[Golling]], [[Hallein]], [[Kuchl]] oder [[St. Johann im Pongau]] wurden sogar Werte über 65 Dezibel gemessen. | ||