Josef Eder (Hauptschuldirektor): Unterschied zwischen den Versionen

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Oberschulrat '''Josef Eder''' (* [[3. August]] [[1983]]) war langjähriger [[Neue Mittelschule Zell am See#Schulleiter und Direktoren|Direktor]] der [[Neue Mittelschule Zell am See|Hauptschule Zell am See]] und der [[Landesberufsschule Zell am See]] sowie Fischereibiologe.
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Oberschulrat '''Josef Eder''' (* [[3. August]] [[1903]] in Wörgl, [[Tirol]])<ref>[https://matriken.tirol.gv.at/#1602617758831_26 Taufbuch der Pfarre Wörgl, Band IX, S. 102.]</ref> war langjähriger Direktor der [[Neue Mittelschule Zell am See|Hauptschule Zell am See]] und der [[Landesberufsschule Zell am See]] sowie Fischereibiologe.
  
 
== Leben ==
 
== Leben ==
Eder, seit [[1931]] in [[Zell am See]] ansässig, leitete bis [[1968]] die dortige Hauptschule und jahrelang auch die Berufsschule. Nach seiner Pensionierung unterrichtete er noch drei Jahre lang am [[Bundesgymnasium und Bundesrealgymnasium Zell am See| Zeller Gymnasium]].
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Eder, seit [[1931]] in [[Zell am See]] ansässig, leitete von [[1956]] bis [[1968]] die dortige Hauptschule und jahrelang auch die Berufsschule. Nach seiner Pensionierung unterrichtete er noch drei Jahre lang am [[Bundesgymnasium und Bundesrealgymnasium Zell am See|Zeller Gymnasium]].
  
 
Neben seiner pädagogischen Tätigkeit galten seine Neigungen der Musik und den Naturwissenschaften.
 
Neben seiner pädagogischen Tätigkeit galten seine Neigungen der Musik und den Naturwissenschaften.
  
Durch fünf Jahrzehnte war er für saubere Gewässer zur Erhaltung der [[Fischerei]] tätig. Frühzeitig eignete er sich in Limnologiekursen in Lunz am See bei den Professoren Ruttner, Berger und Brehm ein umfassendes ökologisches Wissen an. Für die Sanierung des [[Zeller See]]s waren seine langjährigen Untersuchungsreihen über Chemismus und Biologie des Gewässers wichtig. Als Fischereibiologe strebte er die Wahrung des ökologischen Gleichgewichtes des Zeller Sees und der Fließgewässer des [[Pinzgau]]s an. Mit Entschiedenheit bezog er sowohl gegen die Extreme der Technik beim Wasserbau als auch gegen mit der Ökologie der Gewässer unvereinbare Forderungen von „Sportanglern“ Stellung. An diesem geraden Weg hielt er auch als Obmann des [[Landesfischereiverband Salzburg|Bezirksfischereirates]] für den Pinzgau fest, welche Funktion er bis zum Jahre 1979 bekleidete. Seine erfolgreiche 50jährige Tätigkeit für saubere Gewässer zur Erhaltung der Fischerei cha rakterisiert vielleicht am besten der Spruch: Suaviter in modo, fortiter in re (Milde in der Art, stark in der Tat).
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Durch fünf Jahrzehnte war er für saubere Gewässer zur Erhaltung der [[Fischerei]] tätig. Frühzeitig eignete er sich in Limnologiekursen in Lunz am See bei den Professoren Ruttner, Berger und Brehm ein umfassendes ökologisches Wissen an. Für die Sanierung des [[Zeller See]]s waren seine langjährigen Untersuchungsreihen über Chemismus und Biologie des Gewässers wichtig. Als Fischereibiologe strebte er die Wahrung des ökologischen Gleichgewichtes des Zeller Sees und der Fließgewässer des [[Pinzgau]]s an. Mit Entschiedenheit bezog er sowohl gegen die Extreme der Technik beim Wasserbau als auch gegen mit der Ökologie der Gewässer unvereinbare Forderungen von "Sportanglern" Stellung. An diesem geraden Weg hielt er auch als Obmann des [[Landesfischereiverband Salzburg|Bezirksfischereirates]] für den Pinzgau fest, welche Funktion er bis zum Jahre 1979 bekleidete. Seine erfolgreiche 50jährige Tätigkeit für saubere Gewässer zur Erhaltung der Fischerei cha rakterisiert vielleicht am besten der Spruch: ''Suaviter in modo, fortiter in re'' (Milde in der Art, stark in der Tat).
  
 
Seine verdienstvolle Tätigkeit für die Fischerei wurde durch höchste Auszeichnung des [[Sportfischerverein Zell am See|Sportfischervereines Zell am See]], durch Verleihung des Ehrenzeichens in Gold des [[Landesfischereiverband Salzburg|Landesfischereiverbandes Salzburg]] und durch die Ernennung zum Ehrenobmann des Bezirksfischereirates für den Pinzgau gewürdigt.
 
Seine verdienstvolle Tätigkeit für die Fischerei wurde durch höchste Auszeichnung des [[Sportfischerverein Zell am See|Sportfischervereines Zell am See]], durch Verleihung des Ehrenzeichens in Gold des [[Landesfischereiverband Salzburg|Landesfischereiverbandes Salzburg]] und durch die Ernennung zum Ehrenobmann des Bezirksfischereirates für den Pinzgau gewürdigt.
  
 
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*[http://www.zobodat.at/biografien/Eder_Josef_80_Oesterreichs-Fischerei_36_0252.pdf Österreichs Fischerei 36, S.&nbsp252: Oberschulrat Josef Eder ein 80iger!] ([[Klaus Kotschy]])
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* [http://www.zobodat.at/biografien/Eder_Josef_80_Oesterreichs-Fischerei_36_0252.pdf Österreichs Fischerei 36, S. 252: ''Oberschulrat Josef Eder ein 80iger!''] ([[Klaus Kotschy]])
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Aktuelle Version vom 1. März 2023, 19:41 Uhr

Oberschulrat Josef Eder (* 3. August 1903 in Wörgl, Tirol)[1] war langjähriger Direktor der Hauptschule Zell am See und der Landesberufsschule Zell am See sowie Fischereibiologe.

Leben

Eder, seit 1931 in Zell am See ansässig, leitete von 1956 bis 1968 die dortige Hauptschule und jahrelang auch die Berufsschule. Nach seiner Pensionierung unterrichtete er noch drei Jahre lang am Zeller Gymnasium.

Neben seiner pädagogischen Tätigkeit galten seine Neigungen der Musik und den Naturwissenschaften.

Durch fünf Jahrzehnte war er für saubere Gewässer zur Erhaltung der Fischerei tätig. Frühzeitig eignete er sich in Limnologiekursen in Lunz am See bei den Professoren Ruttner, Berger und Brehm ein umfassendes ökologisches Wissen an. Für die Sanierung des Zeller Sees waren seine langjährigen Untersuchungsreihen über Chemismus und Biologie des Gewässers wichtig. Als Fischereibiologe strebte er die Wahrung des ökologischen Gleichgewichtes des Zeller Sees und der Fließgewässer des Pinzgaus an. Mit Entschiedenheit bezog er sowohl gegen die Extreme der Technik beim Wasserbau als auch gegen mit der Ökologie der Gewässer unvereinbare Forderungen von "Sportanglern" Stellung. An diesem geraden Weg hielt er auch als Obmann des Bezirksfischereirates für den Pinzgau fest, welche Funktion er bis zum Jahre 1979 bekleidete. Seine erfolgreiche 50jährige Tätigkeit für saubere Gewässer zur Erhaltung der Fischerei cha rakterisiert vielleicht am besten der Spruch: Suaviter in modo, fortiter in re (Milde in der Art, stark in der Tat).

Seine verdienstvolle Tätigkeit für die Fischerei wurde durch höchste Auszeichnung des Sportfischervereines Zell am See, durch Verleihung des Ehrenzeichens in Gold des Landesfischereiverbandes Salzburg und durch die Ernennung zum Ehrenobmann des Bezirksfischereirates für den Pinzgau gewürdigt.

Quelle

Einzelverweise

Zeitfolge
Vorgänger

Friedrich Raschke

Direktor der Berufsschule in Zell am See
19581961
Nachfolger

Simon Altenberger

Zeitfolge