Ämilian Ussermann: Unterschied zwischen den Versionen
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| − | + | Sein Nachruhm beruht auf dem Plan, eine ''[[Germania sacra]]'', eine historische Darstellung aller deutschen Bistümer, als Gemeinschaftsprojekt zu schreiben. Bis 1803 erschienen insgesamt vier Bände; zwei davon, über die fränkischen Bistümer Würzburg und Bamberg, bearbeitete er selbst. Weitere Bände verhinderten Ussermanns Tod (1798) und die [[Säkularisation]] des Klosters. | |
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==Quellen== | ==Quellen== | ||
| − | *[http://www.benediktinerlexikon.de/wiki/Ussermann,_%C3% | + | *[http://www.benediktinerlexikon.de/wiki/Ussermann,_%C3%84milian Ämilian Ussermann in: Biographia Benedictina ] |
| − | * [[Judas Thaddäus Zauner]]: ''Verzeichniß aller akademischen Professoren zu Salzburg vom Jahre 1728 bis zur Aufhebung der Universität'', Salzburg 1813 | + | * [[Judas Thaddäus Zauner|Zauner, Judas Thaddäus]]: ''Verzeichniß aller akademischen Professoren zu Salzburg vom Jahre 1728 bis zur Aufhebung der Universität'', Salzburg 1813, [https://books.google.at/books?id=39hiAAAAcAAJ&pg=PA67&lpg=PA67&dq=%22Aemilian%20Uffermann%22&source=bl&ots=YfD59pDU1q&sig=YD-wZdz8lAI3_ceMebZBH-QrHf0&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwi4o7zhhezQAhWDVRQKHfhjCxAQ6AEIIjAA#v=onepage&q=%22Aemilian%20Uffermann%22&f=false S. 67.] |
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Aktuelle Version vom 21. Oktober 2020, 11:03 Uhr
Ämilian Ussermann, Taufname Josef, OSB (* 30. Oktober 1737 in St. Ulrich im Schwarzwald; † 27. Oktober 1798 im Kloster St. Blasien (Schwarzwald)) war Professor an der Benediktineruniversität Salzburg.
Leben
Er stammte aus einfachen Verhältnissen. Seine außergewöhnliche Begabung und sein Wissensdrang erweckten die Aufmerksamkeit der Benediktiner von St. Ulrich, die ihn unterrichteten und seine Aufnahme in das Gymnasium der bekannten Abtei St. Peter im Breisgau vermittelten. 1756 ging er nach St. Blasien und legte dort 1757 die Gelübde ab. Im selben Jahr wurde er auch zum Priester geweiht.
Am 3. November 1767 erhielt er einen Ruf als Professor der Moraltheologie und der hebräischen Literatur an die Benediktineruniversität Salzburg. Bereits 1769 legte er sein Lehramt nieder und kehrte nach St. Blasien zurück. Der dortige Abt ernannte ihn zum Klosterbibliothekar und gab ihm die nötigen finanziellen Mittel, um die Bibliothek wieder auf den Stand vor dem Klosterbrand von 1768 zu bringen.
Sein Nachruhm beruht auf dem Plan, eine Germania sacra, eine historische Darstellung aller deutschen Bistümer, als Gemeinschaftsprojekt zu schreiben. Bis 1803 erschienen insgesamt vier Bände; zwei davon, über die fränkischen Bistümer Würzburg und Bamberg, bearbeitete er selbst. Weitere Bände verhinderten Ussermanns Tod (1798) und die Säkularisation des Klosters.
Quellen
- Ämilian Ussermann in: Biographia Benedictina
- Zauner, Judas Thaddäus: Verzeichniß aller akademischen Professoren zu Salzburg vom Jahre 1728 bis zur Aufhebung der Universität, Salzburg 1813, S. 67.