Zlatko Špehar: Unterschied zwischen den Versionen

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P. Mag. '''Zlatko Špehar''' [[Franziskanerorden|OFM]] (* [[26. September]] [[1953]] in Nova Gradiška, [[Kroatien]]) ist Pfarrer der [[Kroatische katholische Pfarrgemeinde in der Erzdiözese Salzburg|Kroatischen katholischen Pfarrgemeinde in der Erzdiözese Salzburg]] ([[Stadtpfarre Salzburg-St. Andrä]]).
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P. Mag. '''Zlatko Špehar''' [[Franziskanerorden|OFM]] (* [[26. September]] [[1953]] in Nova Gradiška, [[Kroatien]]) ist ehemaliger Pfarrer der [[Kroatische katholische Pfarrgemeinde in der Erzdiözese Salzburg|Kroatischen katholischen Pfarrgemeinde in der Erzdiözese Salzburg]] ([[Stadtpfarre Salzburg-St. Andrä]]).
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Bevor er nach Salzburg kam, war er bis 1999 Guardian des Franziskanerklosters in der im Jugoslawienkrieg bitter umkämpften kroatischen Stadt Vukovar, worüber er mehrere Bücher verfasste.  
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==Leben==
== Quellen ==
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Špehar besuchte die Grundschule in den Ortschaften Brđani und Adžamovci nahe seiner südslawonischen Geburtsstadt. Dann absolvierte er das klassische Gymnasium "Mater et Magistra" in der Stadt Samobor (etwas westlich der Hauptstadt Zagreb nahe der Grenze zu [[Slowenien]]). Ein Jahr lang war er Novize in einem Kloster.<ref name="MigrArchSbg">Stadt-Salzburg.at > Migrationsarchiv > Recherche > Sammlung Migrationsbiografien > [https://www.stadt-salzburg.at/migrationsarchiv/recherche/Sammlung-Migrationsbiografien/P002-Zlatko-Spehar-m/default.aspx Zlatko Špehar] (abgerufen am 9. Oktober 2025)</ref> Er studierte Philosophie in Trsat (Teil von Rijeka) und Theologie in Assisi ([[Italien]]) und an der Päpstlichen Lateranuniversität in Rom.
*[[Salzburger Nachrichten]], 3. Oktober 2013, [http://search.salzburg.com/news/artikel.html?uri=http%3A%2F%2Fsearch.salzburg.com%2Fnews%2Fresource%2Fsn%2Fnews%2Fst031000_03.10.2013_41-48938025 ''personalia]
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* hr.[[wikipedia]]: [https://hr.wikipedia.org/wiki/Zlatko_Špehar „Zlatko Špehar“]
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Er setzte sein Aufbaustudium in Moraltheologie und franziskanischer Spiritualität in Zagreb fort und schloss es in [[Wien]] ab. Er wurde am 20. Mai<ref name="MigrArchSbg"/> 1979 in Assisi zum Franziskanerpater geweiht und war Kaplan in seiner kroatischen Heimat in Vukovar, Osijek und Virovitica.
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Von 1999 bis 2008 war er Guardian des Franziskanerklosters in der im Jugoslawienkrieg weitgehend zerstörten Stadt Vukovar. [[2008]] kehrte er wieder nach Österreich zurück und ging nach Salzburg; seitdem war er hier als Pfarrer für die Kroatische katholische Pfarrgemeinde tätig.<ref name="MigrArchSbg"/> Die Verantwortung für die Salzburger kroatische Pfarrgemeinde oblag ihm bis Ende August [[2025]].<ref>[https://edsbg.at/ordinariat/verordnungsblatt Verordnungsblatt der Erzdiözese Salzburg], Nr.&nbsp;55/[https://www.edsbg.at/dl/mnOuJmMJKMnMlJqx4KMJK/VOBL_09-2025_pdf 2025]: Personalnachrichten </ref>
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<!--Verworfene Angabe aus der Urfassung des Artikels (da zeitlich nicht im Einklang mit den belegten und plausiblen übrigen Angaben und auf einer nicht mehr nachprüfbaren Quelle beruhend: Bevor er nach Salzburg kam, war er bis 1999 Guardian des Franziskanerklosters in der im Jugoslawienkrieg bitter umkämpften kroatischen Stadt Vukovar, worüber er mehrere Bücher verfasste. Quelle: Salzburger Nachrichten, 3. Oktober 2013: personalia = http://search.salzburg.com/news/artikel.html?uri=http%3A%2F%2Fsearch.salzburg.com%2Fnews%2Fresource%2Fsn%2Fnews%2Fst031000_03.10.2013_41-48938025 -->
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== Quelle ==
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* Autorenbiografie "[https://library.foi.hr/autori/autor.php?B=1&A=0000004607&H=&E=E0598KAT-FIZIKA&V=  Zlatko Špehar"] auf den Webseiten der Fakultät für Organisation und Informatik (FOI) der Universität Zagreb, gestützt auf öffentliche Quellen wie Wikipedia (abgerufen am 9. Oktober 2025)
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== Einzelnachweise ==
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<references/>
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== Weiterführend ==
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Für (weitere) Informationen zum Thema "Zlatko Špehar", die über den Bezug zu Salzburg hinausgehen, siehe zum Beispiel den [https://hr.wikipedia.org/wiki/Zlatko_Špehar Eintrag in der kroatischsprachigen Wikipedia zum selben Thema].
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[[Kategorie:Zuagroaste]]
 
[[Kategorie:Zuagroaste]]
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[[Kategorie:Geboren 1953]]

Aktuelle Version vom 9. Oktober 2025, 07:32 Uhr

P. Mag. Zlatko Špehar OFM (* 26. September 1953 in Nova Gradiška, Kroatien) ist ehemaliger Pfarrer der Kroatischen katholischen Pfarrgemeinde in der Erzdiözese Salzburg (Stadtpfarre Salzburg-St. Andrä).

Leben

Špehar besuchte die Grundschule in den Ortschaften Brđani und Adžamovci nahe seiner südslawonischen Geburtsstadt. Dann absolvierte er das klassische Gymnasium "Mater et Magistra" in der Stadt Samobor (etwas westlich der Hauptstadt Zagreb nahe der Grenze zu Slowenien). Ein Jahr lang war er Novize in einem Kloster.[1] Er studierte Philosophie in Trsat (Teil von Rijeka) und Theologie in Assisi (Italien) und an der Päpstlichen Lateranuniversität in Rom.

Er setzte sein Aufbaustudium in Moraltheologie und franziskanischer Spiritualität in Zagreb fort und schloss es in Wien ab. Er wurde am 20. Mai[1] 1979 in Assisi zum Franziskanerpater geweiht und war Kaplan in seiner kroatischen Heimat in Vukovar, Osijek und Virovitica.

1983 kam er erstmals nach Österreich, wo er in St. Pölten () als Seelsorger für die kroatischen Arbeitsmigranten (damals "Gastarbeiter" genannt) und am Sozialamt bis 1999 tätig war.[1][2] Überdies war er von 1991 (Beginn des im Jugoslawienkriegs) bis 1999 Organisator der Hilfe für Kroatien sowie Bosnien und Herzegowina.

Von 1999 bis 2008 war er Guardian des Franziskanerklosters in der im Jugoslawienkrieg weitgehend zerstörten Stadt Vukovar. 2008 kehrte er wieder nach Österreich zurück und ging nach Salzburg; seitdem war er hier als Pfarrer für die Kroatische katholische Pfarrgemeinde tätig.[1] Die Verantwortung für die Salzburger kroatische Pfarrgemeinde oblag ihm bis Ende August 2025.[3]

Quelle

  • Autorenbiografie "Zlatko Špehar" auf den Webseiten der Fakultät für Organisation und Informatik (FOI) der Universität Zagreb, gestützt auf öffentliche Quellen wie Wikipedia (abgerufen am 9. Oktober 2025)

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 Stadt-Salzburg.at > Migrationsarchiv > Recherche > Sammlung Migrationsbiografien > Zlatko Špehar (abgerufen am 9. Oktober 2025)
  2. Nach anderer Quelle (Wikipedia) war er in Österreich am "Ausländeramt" tätig.
  3. Verordnungsblatt der Erzdiözese Salzburg, Nr. 55/2025: Personalnachrichten

Weiterführend

Für (weitere) Informationen zum Thema "Zlatko Špehar", die über den Bezug zu Salzburg hinausgehen, siehe zum Beispiel den Eintrag in der kroatischsprachigen Wikipedia zum selben Thema.

Zeitfolge