Dachverband Salzburger Kulturstätten: Unterschied zwischen den Versionen

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Der '''Dachverband Salzburger Kulturstätten''' ist das Netzwerk und die Interessenvertretung der "freien" und autonomen Kulturarbeit im Bundesland Salzburg.
Der '''Dachverband Salzburger Kulturstätten''' – organisiert als gemeinnütziger Verein – ist das Netzwerk und die kulturpolitische Interessenvertretung der »freien« zeitgenössischen, emanzipatorischen und autonomen Kulturarbeit im [[Bundesland Salzburg]].
* Für seine derzeit 63 Mitglieder (34 städtische Initiative, 29 im ländlichen Raum) leistet der Dachverband seit 1989 Rechtsberatung, Rechtsvertretung und Consulting in Subventions- und Förderungsbelangen, Hilfestellung bei Behördenkontakten, in Versicherungs-, AKM- und diversen administrativen Angelegenheiten.
* Workshops und Seminarreihen schaffen die notwendige begleitende Weiterbildung für die Praxis der Kulturarbeit. Der Dachverband setzt sich für notwendige gesetzliche Verbesserungen ein, die eine strukturelle Absicherung der Kulturinitiativen und die soziale Absicherung von KulturarbeiterInnen verstärken.
* Auf den politischen und administrativen Ebenen wird Lobbying für die Sicherung und Erhöhung der Finanzierungsvolumen betrieben. Bekannt ist der Dachverband auch durch die Publikation des KULTPLAN, einer monatlichen Veranstaltungsübersicht.
* Die Politisierung von Kulturarbeit und Kulturpolitik wird durch Veranstaltungsreihen zu kulturpolitischen und kultur-, medien- und kunsttheoretischen Themen vorangetrieben. Finanziert wird die Arbeit der Interessenvertretung vor allem über Mitgliedsbeiträge und Werbeeinnahmen, des weiteren durch Förderungen von Stadt und Land. Der Dachverband Salzburger Kulturstätten ist selbst wiederum Teil eines österreichweiten Netzwerkes, der IG Kultur Österreich.


== Vereinsstruktur ==
==Aufgaben==
Für seine derzeit 75 Mitglieder (42 städtische Initiativen, 33 im ländlichen Raum) leistet der Dachverband seit 1988 Rechtsberatung, Rechtsvertretung und Consulting in Subventions- und Förderungsbelangen, Hilfestellung bei Behördenkontakten, in Versicherungs-, AKM- und diversen administrativen Angelegenheiten. Diese Arbeiten übernehmen aktuell ein Geschäftsführer (38 WoSt.) und eine Assistentin (17 WoSt.).
 
Workshops und Seminarreihen schaffen die notwendige begleitende Weiterbildung für die Praxis der Kulturarbeit. Der Dachverband setzt sich für notwendige gesetzliche Verbesserungen ein, die eine strukturelle Absicherung der Kulturinitiativen und die soziale Absicherung von KulturarbeiterInnen (»fair pay für Kulturarbeit«) verstärken.
 
Auf den politischen und administrativen Ebenen wird Lobbying für die Sicherung und Erhöhung der Finanzierungsvolumen betrieben:
          2018: Kulturbudget
          Land Salzburg: 3,51%
          Stadt Salzburg: 6,02%
 
Bekannt ist der Dachverband auch durch die Publikation des KULTPLAN, einer monatlichen Veranstaltungsübersicht sowie dem kidsKULTPLAN, dem KULTPLAN für ein junges Publikum.
 
Der Dachverband Salzburger Kulturstätten ist zudem maßgeblich an der Umsetzung des Projektes Stolpersteine beteiligt, zudem engagiert sich die Interessenvertretung für die Aktion »Hunger auf Kunst & Kultur« sowie dem Leerstandsmelder Salzburg.
 
Die Politisierung von Kulturarbeit und Kulturpolitik wird durch Veranstaltungsreihen sowie öffentliche Stellungnahmen zu kulturpolitischen und kultur-, medien- und kunsttheoretischen Themen vorangetrieben. Die Salzburger Interessenvertretung publiziert zudem gemeinsam mit der Kulturplattform Oberösterreich (KUPF) die KUPFZeitung.
 
Finanziert wird die Arbeit der Interessenvertretung vor allem über Mitgliedsbeiträge und Werbeeinnahmen, des weiteren durch Förderungen von Stadt (Euro 28.000.-) und Land (Euro 56.200.-).
 
== Mitgliedschaft ==
 
Die Voraussetzung für eine Mitgliedschaft im Dachverband Salzburger Kulturstätten sind:<br>
  • Gegenwarts- und zukunftsorientierte Kulturarbeit<br>
  • Vermittlung von Eigenproduktionen und Projekten<br>
  • Vermittlung und Ermöglichung zeitgenössischer Kunst und Kultur<br>
  • Inhaltliche und organisatorische Unabhängigkeit von Gebietskörperschaften, politischen Gremien und staatlichen Institutionen<br>
  • Unabhängigkeit von politischen Parteien und Glaubensgemeinschaften<br>
  • Gemeinnützigkeit<br>
  • Demokratisches Verhalten<br>
  • Selbstorganisation<br>
  • Positionierung gegen menschenverachtende ideologische Strömungen<br>
  • Ermöglichen aktiver Beteiligung<br>
  • Geschlechtersensible Herangehensweisen
 
== Partnerschaften ==
Der Dachverband ist Mitglied der ''IG Kultur Österreich'' als österreichische Interessenvertretung, und nimmt Aufgaben als deren Landesvertretung wahr.


Die Interessenvertretung ist mit insgesamt 24,96% Teilhaberin der gemeinnützigen GmbH von [[FS1]] Community Fernsehen. 0,96% hält persönlich der Geschäftsführer Thomas Randisek.


'''Der Vorstand'''
== Vereinsstruktur ==
* Vorsitzender: Tomas FRIEDMAN ([[Literaturhaus Salzburg]])
===Vorstand===
* Stv. Vorsitzende: Dr. Inge PROYER (Schauspielhaus Salzburg)
* Vorsitzender: Karl Zechenter ([[gold extra Kulturverein]])
* Kassierin: Daniela GMACHL (ARGEkultur Salzburg)
* Stv. Vorsitzender: Friedrich Göschel (kultur:plattform St. Johann)
* Schriftführer: Robert WIMMER (Lungauer Kulturvereinigung)
* Kassier: Alf Altendorf ([[Radiofabrik]], [[FS1]])
* Weiters: Karl ZECHENTER (goldextra)
* Schriftführer: [[Robert Wimmer]] ([[Lungauer Kulturvereinigung]])
* [[Michaela Mayer]] (Kunsthaus Nexus)
* Elisabeth Schmirl ([[periscope]])
* Piet Six ([[Toihaus]])


'''Die Geschäftsführung'''
===Geschäftsführung===
* Thomas Randisek
* Thomas Randisek


===Assistenz===
* Susanne Lipinski
== Weblinks ==
{{homepage|http://www.kultur.or.at/}}
{{homepage|http://www.kultur.or.at/}}
* [http://www.kultplan.at/ KULTPLAN - die Veranstaltungsübersicht online]
* [http://www.stolpersteine-salzburg.at/ Personenkomitee Stolpersteine]
* [http://www.kunsthunger-sbg.at/ Hunger auf Kunst & Kultur]
* [http://www.leerstandsmelder.de/salzburg/ Leerstandsmelder Salzburg]
* [http://www.igkultur.at/ IG Kultur Österreich]
== Quellen ==
* Weblinks
[[Kategorie:Organisation]]
[[Kategorie:Organisation (Kultur)]]
[[Kategorie:Verband]]
[[Kategorie:Kultur und Bildung]]
[[Kategorie:Kultur]]

Aktuelle Version vom 19. August 2022, 21:57 Uhr

Der Dachverband Salzburger Kulturstätten – organisiert als gemeinnütziger Verein – ist das Netzwerk und die kulturpolitische Interessenvertretung der »freien« zeitgenössischen, emanzipatorischen und autonomen Kulturarbeit im Bundesland Salzburg.

Aufgaben

Für seine derzeit 75 Mitglieder (42 städtische Initiativen, 33 im ländlichen Raum) leistet der Dachverband seit 1988 Rechtsberatung, Rechtsvertretung und Consulting in Subventions- und Förderungsbelangen, Hilfestellung bei Behördenkontakten, in Versicherungs-, AKM- und diversen administrativen Angelegenheiten. Diese Arbeiten übernehmen aktuell ein Geschäftsführer (38 WoSt.) und eine Assistentin (17 WoSt.).

Workshops und Seminarreihen schaffen die notwendige begleitende Weiterbildung für die Praxis der Kulturarbeit. Der Dachverband setzt sich für notwendige gesetzliche Verbesserungen ein, die eine strukturelle Absicherung der Kulturinitiativen und die soziale Absicherung von KulturarbeiterInnen (»fair pay für Kulturarbeit«) verstärken.

Auf den politischen und administrativen Ebenen wird Lobbying für die Sicherung und Erhöhung der Finanzierungsvolumen betrieben:

         2018: Kulturbudget
         Land Salzburg: 3,51%
         Stadt Salzburg: 6,02%

Bekannt ist der Dachverband auch durch die Publikation des KULTPLAN, einer monatlichen Veranstaltungsübersicht sowie dem kidsKULTPLAN, dem KULTPLAN für ein junges Publikum.

Der Dachverband Salzburger Kulturstätten ist zudem maßgeblich an der Umsetzung des Projektes Stolpersteine beteiligt, zudem engagiert sich die Interessenvertretung für die Aktion »Hunger auf Kunst & Kultur« sowie dem Leerstandsmelder Salzburg.

Die Politisierung von Kulturarbeit und Kulturpolitik wird durch Veranstaltungsreihen sowie öffentliche Stellungnahmen zu kulturpolitischen und kultur-, medien- und kunsttheoretischen Themen vorangetrieben. Die Salzburger Interessenvertretung publiziert zudem gemeinsam mit der Kulturplattform Oberösterreich (KUPF) die KUPFZeitung.

Finanziert wird die Arbeit der Interessenvertretung vor allem über Mitgliedsbeiträge und Werbeeinnahmen, des weiteren durch Förderungen von Stadt (Euro 28.000.-) und Land (Euro 56.200.-).

Mitgliedschaft

Die Voraussetzung für eine Mitgliedschaft im Dachverband Salzburger Kulturstätten sind:

 • Gegenwarts- und zukunftsorientierte Kulturarbeit
• Vermittlung von Eigenproduktionen und Projekten
• Vermittlung und Ermöglichung zeitgenössischer Kunst und Kultur
• Inhaltliche und organisatorische Unabhängigkeit von Gebietskörperschaften, politischen Gremien und staatlichen Institutionen
• Unabhängigkeit von politischen Parteien und Glaubensgemeinschaften
• Gemeinnützigkeit
• Demokratisches Verhalten
• Selbstorganisation
• Positionierung gegen menschenverachtende ideologische Strömungen
• Ermöglichen aktiver Beteiligung
• Geschlechtersensible Herangehensweisen

Partnerschaften

Der Dachverband ist Mitglied der IG Kultur Österreich als österreichische Interessenvertretung, und nimmt Aufgaben als deren Landesvertretung wahr.

Die Interessenvertretung ist mit insgesamt 24,96% Teilhaberin der gemeinnützigen GmbH von FS1 Community Fernsehen. 0,96% hält persönlich der Geschäftsführer Thomas Randisek.

Vereinsstruktur

Vorstand

Geschäftsführung

  • Thomas Randisek

Assistenz

  • Susanne Lipinski

Weblinks

Quellen

  • Weblinks