Josef Speckbacher: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Josef Speckbacher''' (* [[13. Juli]] [[1767]] in Gnadenwald, Tirol; † [[28. März]] [[1820]] in Hall in Tirol) war neben Andreas Hofer einer der großen Führer des Tiroler und auch [[Salzburg (Bundesland)|Salzburg]]er Freiheitskampfes.
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[[Datei:WP Josef Speckbacher.jpg|mini|Josef Speckbacher, nach einem zeitgenössischen Bild in Innsbruck, von Karl von Siegl, 1891<ref>Erzherzog Rudolf, Die österreichisch-ungarische Monarchie in Wort und Bild. Tirol und Vorarlberg, Wien 1893, 191.</ref>]]
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'''Josef Speckbacher''' (* [[13. Juli]] [[1767]] in Gnadenwald, Tirol; [[28. März]] [[1820]] in Hall in [[Tirol]]) war neben [[Andreas Hofer (Freiheitskämpfer)|Andreas Hofer]] einer der großen Führer des Tiroler und auch [[Salzburg (Bundesland)|Salzburg]]er [[Koalitionskrieg 1809]].
  
 
==Speckbacher und Salzburg==
 
==Speckbacher und Salzburg==
Nachdem Speckbacher bereits [[1797]], [[1800]] und [[1805]] gegen die Franzosen gekämpft hatte und [[1809]] gemeinsam mit Andreas Hofer an den drei Bergiselschlachten teilgenommen hatte, führte er im Herbst 1809 8.000 Tiroler Freiheitskämpfer über den [[Pass Strub]], den [[Gerlos Alpenstraße|Gerlospass]] und den [[Grießenpass]] in den [[Pinzgau]] ein, wo sie sich mit Major [[Anton Wallner]], dem Oberbefehlshaber der Pinzgauer und [[Pongau]]er Schützenkompanien, vereinigten.  
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Nachdem Speckbacher bereits [[1797]], [[1800]] und [[1805]] gegen die Franzosen gekämpft hatte und [[1809]] gemeinsam mit Andreas Hofer an den drei Bergiselschlachten teilgenommen hatte, führte er im Herbst 1809 8000 Tiroler Freiheitskämpfer über den [[Pass Strub]], den [[Gerlos Alpenstraße|Gerlospass]] und den [[Grießenpass]] in den [[Pinzgau]], wo sie sich mit Major [[Anton Wallner]], dem Oberbefehlshaber der Pinzgauer und [[Pongau]]er Schützenkompanien, vereinigten.  
  
Gemeinsam wollten sie die Besatzermächte Frankreich und Bayern vertreiben. Nach einer Belagerung [[Bad Reichenhall]]s und dem Rückzug Speckbachers zum [[Steinpass]], kam es am [[17. Oktober]] [[1809]] zu heftigen Gefechten in Meleck. Speckbacher gelang die Flucht, die ihn dann bis nach Wien führte.  
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Gemeinsam wollten sie die Besatzermächte Frankreich und Bayern vertreiben. Nach einer Belagerung [[Bad Reichenhall]]s und dem Rückzug Speckbachers zum [[Steinpass]] kam es am [[17. Oktober]] 1809 zu heftigen Gefechten in Melleck. Speckbacher gelang die Flucht, die ihn dann bis nach Wien führte.
  
==Quelle==
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In Hall in Tirol steht ein Speckbacherdenkmal von Ludwig Penz (Schwaz), das den Freiheitskämpfer mit seinem Sohn Andrä zeigt.
*Salzburgwiki Artikel [[Befreiungskrieg 1809]]
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*Geschichte Tirol [http://www.geschichte-tirol.com/biographien/militar/speckbacher-joseph-278.html]
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==Quellen==
* Alpenhotel Speckbacherhof [http://www.speckbacherhof.at/speckbacher/webapps/komplete/index.php?KTURL=mod_page.html&page=225]
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* SALZBURGWIKI-Artikel [[Koalitionskrieg 1809]]
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* Geschichte Tirol [http://www.geschichte-tirol.com/biographien/militar/speckbacher-joseph-278.html]
  
==Weblinks==
 
{{Wikipedia2|Josef_Speckbacher|Josef Speckbacher}}
 
  
[[Kategorie:Geschichte|Speckbacher, Josef]]
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[[Kategorie:Geschichte (Person)|Speckbacher, Josef]]
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[[Kategorie:Person]]
[[Kategorie:Person (Geschichte)|Speckbacher, Josef]]
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[[Kategorie:Geschichte]]
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[[Kategorie:Koalitionskriege (Geschichte)]]
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[[Kategorie:Tirol]]
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[[Kategorie:Nordtirol]]
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[[Kategorie:Geboren 1767]]
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[[Kategorie:Gestorben 1820]]

Aktuelle Version vom 27. August 2024, 21:17 Uhr

Josef Speckbacher, nach einem zeitgenössischen Bild in Innsbruck, von Karl von Siegl, 1891[1]

Josef Speckbacher (* 13. Juli 1767 in Gnadenwald, Tirol; † 28. März 1820 in Hall in Tirol) war neben Andreas Hofer einer der großen Führer des Tiroler und auch Salzburger Koalitionskrieg 1809.

Speckbacher und Salzburg

Nachdem Speckbacher bereits 1797, 1800 und 1805 gegen die Franzosen gekämpft hatte und 1809 gemeinsam mit Andreas Hofer an den drei Bergiselschlachten teilgenommen hatte, führte er im Herbst 1809 8000 Tiroler Freiheitskämpfer über den Pass Strub, den Gerlospass und den Grießenpass in den Pinzgau, wo sie sich mit Major Anton Wallner, dem Oberbefehlshaber der Pinzgauer und Pongauer Schützenkompanien, vereinigten.

Gemeinsam wollten sie die Besatzermächte Frankreich und Bayern vertreiben. Nach einer Belagerung Bad Reichenhalls und dem Rückzug Speckbachers zum Steinpass kam es am 17. Oktober 1809 zu heftigen Gefechten in Melleck. Speckbacher gelang die Flucht, die ihn dann bis nach Wien führte.

In Hall in Tirol steht ein Speckbacherdenkmal von Ludwig Penz (Schwaz), das den Freiheitskämpfer mit seinem Sohn Andrä zeigt.

Weiterführend

Für Informationen zum Thema Josef Speckbacher, die über den Bezug zu Salzburg hinausgehen, siehe zum Beispiel den Eintrag in der deutschsprachigen Wikipedia zum selben Thema.

Quellen

  1. Erzherzog Rudolf, Die österreichisch-ungarische Monarchie in Wort und Bild. Tirol und Vorarlberg, Wien 1893, 191.