Adolf Jacoby: Unterschied zwischen den Versionen
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| − | Jacoby gehörte dem jüdischen Glauben an, war verheiratet und Vater zweier Söhne, die in Salzburg geboren wurden. Der ältere Sohn fiel im Ersten Weltkrieg, der jüngere starb im Jahr 2004 im Alter von 100 Jahren. Die Familie lebte zuerst am Alten Markt in der Altstadt, später im | + | Jacoby gehörte dem jüdischen Glauben an, war verheiratet und Vater zweier Söhne, die in Salzburg geboren wurden. Der ältere Sohn fiel im [[Ersten Weltkrieg]], der jüngere starb im Jahr 2004 im Alter von 100 Jahren. Die Familie lebte zuerst am [[Alter Markt|Alten Markt]] in der [[Altstadt]], später im [[Andräviertel]] in der [[Neustadt]] in der Hubert-Sattler-Gasse Nr. 13. |
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Aktuelle Version vom 20. November 2024, 21:23 Uhr
Adolf Jacoby (* 30. Jänner 1859 in Aufhausen bei Bopfingen, Baden-Württemberg; † 2. Jänner 1943 in Den Haag) war ein Opfer des Nationalsozialismus in der Stadt Salzburg.
Leben
Jacoby gehörte dem jüdischen Glauben an, war verheiratet und Vater zweier Söhne, die in Salzburg geboren wurden. Der ältere Sohn fiel im Ersten Weltkrieg, der jüngere starb im Jahr 2004 im Alter von 100 Jahren. Die Familie lebte zuerst am Alten Markt in der Altstadt, später im Andräviertel in der Neustadt in der Hubert-Sattler-Gasse Nr. 13.
Jacobys Frau schied 1926 im Alter von 62 Jahren aus dem Leben und fand ihre letzte Ruhestätte auf dem jüdischen Friedhof in Salzburg.
Der überlebende Sohn ging 1927 nach Den Haag in die Niederlande und arbeitete dort als Buchhändler. Jacoby flüchtete 1938 dorthin, wo er am 2. Jänner 1943 kurz vor seinem 84. Geburtstag eines natürlichen Todes starb.
Zum Andenken an Adolf Jacoby wurde am 14. Juli 2015 im Salzburger Stadtteil Neustadt in der Hubert-Sattler-Gasse Nr. 13 ein Stolperstein verlegt.