Landesklinik Hallein: Unterschied zwischen den Versionen

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Die '''Landesklinik Hallein''' befindet sich im Stadtteil [[Burgfried (Hallein)|Burgfried]] der Bezirkshauptstadt [[Hallein]] im [[Tennengau]].
  
==Beschreibung==
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== Geschichte ==
In der Bezirkshauptstadt Hallein besteht seit dem Jahr [[1907]] ein öffentliches Krankenhaus. Das erste Krankenhaus befand sich in derr Spitalgasse 142 in der Altstadt. Im Jahr [[1973]] wurde das heutihe Halleiner Krankenhaus in der [[Bürgermeisterstraße (Hallein)|Bürgermeisterstraße]] 34 eröffnet.  
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[[1832]] wurde in der [[Dr.-Franz-Ferchl-Straße (Hallein)|Spitalgasse]] 142, dem heutigen Vikarhaus, durch k.k. Salinenphysikus Dr. [[Franz Ferchl]] ein bürgerliches Krankenheim für [[Dienstboten|Diener und Dienerinnen]] gegründet. Ursprünglich befand sich in diesem Gebäude eine Mühle und Bäckerei aus dem [[16. Jahrhundert]]. Nach einer Sammlung im Jahr [[1837]] durch die Halleiner Schifferinnung im Namen der leidenden Menschheit kam es zur Gründung einer bürgerlichen Krankenanstalt für arme Dienstboten und Handwerksgesellen der k.k. Salinenstadt Hallein. Am [[1. Mai]] [[1839]] konnte diese Anstalt eröffnet werden. Gleich von Beginn an hatte die Anstalt mit Schwierigkeiten zu kämpfen. Die Ausschüsse der Anstalt mussten sich wegen der hohen Ausgaben an die ''edlen'' Bewohner der Stadt Hallein um Unterstützung wenden.
  
==Weblink==
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[[1893]] auf Anregung des damaligen [[Bürgermeister der Stadt Hallein|Bürgermeisters]] [[Josef Schöndorfer]] das Haus Hallein 152 in das Eigentum des Dienstbotenspitals übertragen. Es erfolgte eine Adaptierung der hellen, lichten, luftigen Räumen für mehr als 40 Betten.
* [http://www.kh-hallein.at/  offizielle Homepage von Krankenhaus Hallein]
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[[1907]] entstand dann das erste öffentliche Krankenhaus in Hallein, das der Aufnahme von Kranken aus den unteren Bevölkerungsschichten diente. 1954 hatte das Krankenhaus rund 130 Betten. Aus bau- und feuerpolizeilichen Gründen sah man sich schließlich gezwungen, einen Neubau zu beginnen.
  
==Quelle==
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Am [[13. April]] [[1973]] wurde das neue allgemein öffentliche Krankenhaus der Stadt Hallein am heutigen Standort, im Halleiner Stadtteil Burgfried in der [[Bürgermeisterstraße (Hallein)|Bürgermeisterstraße]] 34 34, bezogen. Es umfasste damals 180 systemisierte Betten und gliederte sich in die Abteilungen Interne Medizin, Chirurgie und Gynäkologie und Geburtshilfe, eine Röntgenstation sowie ein Labor.
* Homepage vom Krankenhaus Kallein
 
  
[[Kategorie:Hallein]]
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[[2017]] wurde das Krankenhaus als ''Landesklinik Hallein'' den [[Salzburger Landeskliniken]] eingegliedert. Die Landesklinik  Hallein ist bereits seit vielen Jahren auch Lehrkrankenhaus der [[Paracelsus Medizinische Privatuniversität|Paracelsus Medizinischen Privatuniversitä]]t.
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Im Zuge der [[Infektionskrankheit Covid-19]] wurde im März [[2020]] drei Mitarbeiter des Pflegepersonals positiv auf das [[Coronavirus und das Bundesland Salzburg|Coronavirus]] getestet. Aus diesem Grund wurden alle Abteilungen bis auf die Geburtshilfe unter Quarantäne gestellt.<ref>[[Salzburger Landeskorrespondenz]] vom [https://service.salzburg.gv.at/lkorrj/detail?nachrid=63173  22. März 2020]</ref>
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Im Februar [[2024]] wurde Dr. [[Silvia Reich-Weinberger]] neue Ärztliche Direktorin der Landesklinik Hallein. Die gelernte Chirurgin ist unter anderem für 65 Ärzte verantwortlich und ist die landesweit erste Ärztliche Direktorin.
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: Betten: 163
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: Auslastung 2014: 64 Prozent
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Datei:Krankenhaus Hallein, von der Bürgermeisterstraße aus.JPG|Landesklinik Hallein, von der Bürgermeisterstraße aus
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Datei:Krankenhaus Hallein.jpg|Landesklinik Hallein, westliche Ansicht
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Datei:Halleiner Krankenhaus, dahinter die Firma Schweighofer Fieber (vormals PWA).jpg|Halleiner Landesklinik, dahinter die Firma Schweighofer Fieber (vormals PWA)
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== Quellen ==
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{{homepage|https://salk.at/landesklinik_hallein.html}}
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* {{Quelle SN|2. Juli 2015}}
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* [[InfoMediaWorx]], Facebook 23. Februar 2024
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== Einzelnachweise ==
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<references/>
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{{SORTIERUNG: Hallein, Landesklinik}}
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[[Kategorie:Infrastruktur]]
 
[[Kategorie:Gesundheit]]
 
[[Kategorie:Gesundheit]]
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[[Kategorie:Krankenanstalt]]
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[[Kategorie:Tennengau]]
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[[Kategorie:Hallein|Landesklinik]]
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[[Kategorie:Burgfried (Hallein)]]

Aktuelle Version vom 16. Januar 2025, 20:17 Uhr

Die Landesklinik Hallein nach ihrer Renovierung 2016.
Landesklinik Hallein, Ostansicht vom Adneter Riedl aus

Die Landesklinik Hallein befindet sich im Stadtteil Burgfried der Bezirkshauptstadt Hallein im Tennengau.

Geschichte

1832 wurde in der Spitalgasse 142, dem heutigen Vikarhaus, durch k.k. Salinenphysikus Dr. Franz Ferchl ein bürgerliches Krankenheim für Diener und Dienerinnen gegründet. Ursprünglich befand sich in diesem Gebäude eine Mühle und Bäckerei aus dem 16. Jahrhundert. Nach einer Sammlung im Jahr 1837 durch die Halleiner Schifferinnung im Namen der leidenden Menschheit kam es zur Gründung einer bürgerlichen Krankenanstalt für arme Dienstboten und Handwerksgesellen der k.k. Salinenstadt Hallein. Am 1. Mai 1839 konnte diese Anstalt eröffnet werden. Gleich von Beginn an hatte die Anstalt mit Schwierigkeiten zu kämpfen. Die Ausschüsse der Anstalt mussten sich wegen der hohen Ausgaben an die edlen Bewohner der Stadt Hallein um Unterstützung wenden.

1893 auf Anregung des damaligen Bürgermeisters Josef Schöndorfer das Haus Hallein 152 in das Eigentum des Dienstbotenspitals übertragen. Es erfolgte eine Adaptierung der hellen, lichten, luftigen Räumen für mehr als 40 Betten.

1907 entstand dann das erste öffentliche Krankenhaus in Hallein, das der Aufnahme von Kranken aus den unteren Bevölkerungsschichten diente. 1954 hatte das Krankenhaus rund 130 Betten. Aus bau- und feuerpolizeilichen Gründen sah man sich schließlich gezwungen, einen Neubau zu beginnen.

Am 13. April 1973 wurde das neue allgemein öffentliche Krankenhaus der Stadt Hallein am heutigen Standort, im Halleiner Stadtteil Burgfried in der Bürgermeisterstraße 34 34, bezogen. Es umfasste damals 180 systemisierte Betten und gliederte sich in die Abteilungen Interne Medizin, Chirurgie und Gynäkologie und Geburtshilfe, eine Röntgenstation sowie ein Labor.

2017 wurde das Krankenhaus als Landesklinik Hallein den Salzburger Landeskliniken eingegliedert. Die Landesklinik Hallein ist bereits seit vielen Jahren auch Lehrkrankenhaus der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität.

Im Zuge der Infektionskrankheit Covid-19 wurde im März 2020 drei Mitarbeiter des Pflegepersonals positiv auf das Coronavirus getestet. Aus diesem Grund wurden alle Abteilungen bis auf die Geburtshilfe unter Quarantäne gestellt.[1]

Im Februar 2024 wurde Dr. Silvia Reich-Weinberger neue Ärztliche Direktorin der Landesklinik Hallein. Die gelernte Chirurgin ist unter anderem für 65 Ärzte verantwortlich und ist die landesweit erste Ärztliche Direktorin.

Zahlen

Betten: 163
Personal[2]: 236, davon 65 Ärzte, davon 23 ärztliche Kollegen befinden sich entweder in der Basisausbildung, Ausbildung zur Allgemeinmedizin oder in der Fachausbildung (2024)
Auslastung 2014: 64 Prozent
6 500 stationäre Aufnahmen pro Jahr und 800 Geburten (2018)
2015 wurden knapp 1 600 Eingriffe, durchgeführt. 2024 werden es fast 3 300 Operationen sein – mehr als 1 200 davon in der Tagesklinik;

Bildergalerie

Quellen

Einzelnachweise

  1. Salzburger Landeskorrespondenz vom 22. März 2020
  2. Vollzeitäquivalent, Angaben gerundet