Unvernunft von Bergwanderern: Unterschied zwischen den Versionen
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==== In Turnschuhen und kurzer Hose, erfroren ==== | ==== In Turnschuhen und kurzer Hose, erfroren ==== | ||
Ein Urlauber aus [[ | Ein Urlauber aus [[St. Johann im Pongau]] ist in der Nacht vom [[17. August|17.]] auf [[18. August]] [[2014]] auf der 3 499 [[m ü. A.]] hohen [[Dreiherrenspitze]] am Dreiländereck zum [[Südtirol]]er [[Ahrntal]] in Bergnot geraten und erfroren. | ||
Der Bergsteiger, der nur mit Turnschuhen und kurzen Hosen unterwegs war, hatte sich beim Abstieg vom Gipfel verirrt und telefonisch Alarm geschlagen. Rettungskräfte fanden ihn gegen 02:00 Uhr, der 50-Jährige starb jedoch wenig später. | Der Bergsteiger, der nur mit Turnschuhen und kurzen Hosen unterwegs war, hatte sich beim Abstieg vom Gipfel verirrt und telefonisch Alarm geschlagen. Rettungskräfte fanden ihn gegen 02:00 Uhr, der 50-Jährige starb jedoch wenig später. | ||
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==== In Turnschuhen und kurzer Hose, aber gerettet ==== | ==== In Turnschuhen und kurzer Hose, aber gerettet ==== | ||
Nur einen Tag nach einem tödlichen Unfall in den [[ | Nur einen Tag nach einem tödlichen Unfall in den [[Hohen Tauern]] ist am Samstag, den [[23. August]] [[2014]] am selben hochalpinen Steig ein 37-jähriger Brite in Bergnot geraten. Der Urlauber war in der Früh vom Tal aus zur [[Gleiwitzer Hütte]] (2 176 [[m ü. A.]]) aufgestiegen und trotz Warnungen der Hüttenwirtin über die Jägerscharte weiter Richtung [[Stausee Mooserboden]] gegangen. | ||
Die Hüttenwirtin hatte dem Briten dringend den Abstieg ins Tal empfohlen und sagte ihm, dass der Weg bei den vorherrschenden Bedingungen nicht möglich sei (Anmerkung: Regen, leicht einsetzender Schneefall, Temperaturen knapp über null Grad Celsius). Auch der Hinweis auf den am Tag zuvor tödlich abgestürzten 50-jährigen Wanderer konnte ihn nicht umstimmen. Am Kempsenkopf in einer Höhe von knapp 3 100 m ü. A. war dann aber Schluss. Der Urlauber konnte nicht mehr und setzte gegen 16:15 Uhr mit seinem Mobiltelefon einen Notruf ab. | Die Hüttenwirtin hatte dem Briten dringend den Abstieg ins Tal empfohlen und sagte ihm, dass der Weg bei den vorherrschenden Bedingungen nicht möglich sei (Anmerkung: Regen, leicht einsetzender Schneefall, Temperaturen knapp über null Grad Celsius). Auch der Hinweis auf den am Tag zuvor tödlich abgestürzten 50-jährigen Wanderer konnte ihn nicht umstimmen. Am Kempsenkopf in einer Höhe von knapp 3 100 m ü. A. war dann aber Schluss. Der Urlauber konnte nicht mehr und setzte gegen 16:15 Uhr mit seinem Mobiltelefon einen Notruf ab. | ||
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