Lothar Pretzell: Unterschied zwischen den Versionen
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Dr. '''Lothar Richard'''<ref name="geneanet">[http://gw3.geneanet.org/pmlhennings?lang=fr&p=rainer+lothar&n=pretzell Pretzell-Genealogie].</ref> | Dr. '''Lothar Richard Pretzell'''<ref name="geneanet">[http://gw3.geneanet.org/pmlhennings?lang=fr&p=rainer+lothar&n=pretzell Pretzell-Genealogie].</ref> (* [[13. Februar]] [[1909]] in Dübzow (Pommern) [heute in [[Polen]]<nowiki></nowiki>]; † [[4. Juli]] [[1993]] in Berlin)<ref>Vierhaus, Rudolf (Hrsg): Deutsche Biographische Enzyklopädie [http://www.rambow.de/download/DBE-Buchstabe-P.pdf (Buchstabe P)] S. 862.</ref> war ein deutscher Kunsthistoriker und in der [[NS-Zeit]] Leiter des [[SMCA|Salzburger Museums Carolino-Augusteum]]. | ||
==Leben== | ==Leben== | ||
Pretzell war Sohn des preußischen Rittergutsbesitzers<ref name="KPWO">Kulturportal West-Ost: Artikel [http://kulturportal-west-ost.eu/biographies/pretzell-lothar-2/ | Pretzell war Sohn des preußischen Rittergutsbesitzers<ref name="KPWO">Kulturportal West-Ost: Artikel [http://kulturportal-west-ost.eu/biographies/pretzell-lothar-2/ "Pretzell, Lothar"].</ref> Eugen Pretzell und der Auguste geborene Guse<ref name="geneanet"/>. | ||
Er besuchte das Arndtgymnasium in Berlin und studierte Kunstgeschichte, Archäologie sowie deutsche und romanische Philologie an den Universitäten München, Köln, Wien und Paris.<ref name="KPWO"/> | Er besuchte das Arndtgymnasium in Berlin und studierte Kunstgeschichte, Archäologie sowie deutsche und romanische Philologie an den Universitäten München, Köln, Wien und Paris.<ref name="KPWO"/> | ||
In München promovierte er bei Wilhelm Pinder mit einer Arbeit über Salzburger [[Barock]]<nowiki></nowiki>plastik.<ref name="Strauß">Strauß, Stephan: [https://eldorado.tu-dortmund.de/bitstream/2003/26206/1/DissertationKlein.pdf ''Eckhard Schulze-Fielitz und die Raumstadt''.] Dissertation (Technische Universität Dortmund) 2005. Insb. S. 12 f., gestützt auf Kohlmann, aaO.</ref> | In München promovierte er bei Wilhelm Pinder mit einer Arbeit über Salzburger [[Barock]]<nowiki></nowiki>plastik.<ref name="Strauß">Strauß, Stephan: [https://eldorado.tu-dortmund.de/bitstream/2003/26206/1/DissertationKlein.pdf ''Eckhard Schulze-Fielitz und die Raumstadt''.] Dissertation (Technische Universität Dortmund) 2005. Insb. S. 12 f., gestützt auf Kohlmann, aaO.</ref> | ||
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Ab 1947 war Lothar Pretzell im Kunstgutlager in Celle beschäftigt, das die geborgenen musealen Kunstgegenstände der Britischen Besatzungszone Deutschlands versammelte; von 1953 bis zu dessen Auflösung im Jahr 1959 war er Direktor des Kunstgutlagers.<ref name="Strauß"/> Von 1959 an war er Direktor des Museums für deutsche Volkskunde in Berlin<ref name="KPWO"/>. | Ab 1947 war Lothar Pretzell im Kunstgutlager in Celle beschäftigt, das die geborgenen musealen Kunstgegenstände der Britischen Besatzungszone Deutschlands versammelte; von 1953 bis zu dessen Auflösung im Jahr 1959 war er Direktor des Kunstgutlagers.<ref name="Strauß"/> Von 1959 an war er Direktor des Museums für deutsche Volkskunde in Berlin<ref name="KPWO"/>. | ||
Lothar Pretzells Frau Loni (* 1906), ebenfalls promovierte Kunsthistorikerin, war eine Schwester des bedeutenden Malers, Grafikers und Bildhauers Max Ernst (* 1891 | Lothar Pretzells Frau Loni (* 1906), ebenfalls promovierte Kunsthistorikerin, war eine Schwester des bedeutenden Malers, Grafikers und Bildhauers Max Ernst (* 1891; † 1976).<ref name="Strauß"/> | ||
Aus der Ehe gingen zwei Töchter und zwei Söhne hervor.<ref name="geneanet"/> | Aus der Ehe gingen zwei Töchter und zwei Söhne hervor.<ref name="geneanet"/> | ||