Zinkenbach am Wolfgangsee: Unterschied zwischen den Versionen

Aus SALZBURGWIKI
Zur Navigation springen Zur Suche springen
(Zinkenbacher Malerkolonie von St. Gilgen übernommen)
K (Textersetzung - „Abersee“ durch „Abersee“)
 
(4 dazwischenliegende Versionen von 3 Benutzern werden nicht angezeigt)
Zeile 1: Zeile 1:
'''Zinkenbach am Wolfgangsee''' ist eine kleine [[Salzkammergut]]-Gemeinde, die ihren Namen nach jenem Bach hat, der den Ort durchfließt. Die Gemeinde gehört zu [[Abersee]] - die durch Zusammenschluss von Zinkenbach, Gschwand und Gschwendt entstanden ist.
+
#redirect [[Abersee (Halbinsel)|Abersee]]
 
 
==Zinkenbacher Malerkolonie ==
 
Von [[1927]] bis [[1938]] wählte eine Reihe von Künstlern aus Wien, angeregt durch Ihren Freund Ferdinand Kitt, den kleinen Ort Zinkenbach am Wolfgangsee als Sommer - aber auch Winterdomizil. Sowohl während der Sommermonate als auch im Winter kamen zahlreiche Künstler in diese Gemeinde. So zum Beipeil Ferdinand Kitt, Ludwig Heinrich Jungnickel, Ernst August von Mandelsloh, Sergius Pause, Franz von Zülow, Josef Dobrowsky, Ernst Huber, Liesl Salzer, Gertrud Schwarz-Helberger, Georg und Luise Merkel, Georg und Bettina Ehrlich und Leo Delitz.
 
 
 
Sie nannten sich "Zinkenbacher Malerkolonie" und zählten bis zu 27 Künstlerfreude. Inspiriert durch die Lanschaft waren sie vorrangig Landschaftsmaler, die aber allem ihrem eigenen Stil treu blieben. Es handelte sich um wichtige Künstler der österreichischen Zwischenkriegskunst, die aus den berühmten Wiener Künstlervereinigung wie der "Sezession" oder dem "Hagenbund" kamen. Einige von Ihnen unterreichteten auch an der Wiener Akademie.
 
 
 
Nach dem Anschluss von Österreich an das Deutsche Reich [[1938]] fiel aber diese Künstlerkolonie, getragen vom Geist der Geselligkeit auseinander.
 
 
Dem Gedächtnis dieser "verschollenen Generation" sollen die wechselnden Ausstellungen im Museum dienen.
 
 
 
==Weblinks==
 
* [http://www.malerkolonie.at/seiten/ausstellungen.htm Museum Zinkenbacher Malerkolonie]
 
 
 
==Quellen==
 
* Adolf Haslinger, Peter Mittermayr ''Salzburger Kultur Lexikon'', 2001, Residenz Verlag, ISBN 3-7017-1129-1
 
* Beitrag im Salzburg Wiki [[St. Gilgen]]
 
 
 
[[Kategorie:Flachgau]]
 
[[Kategorie:Kunst]]
 

Aktuelle Version vom 8. März 2023, 09:33 Uhr

Weiterleitung nach: