Schnatterente: Unterschied zwischen den Versionen

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[[Datei:Schnatterentenerpel 2015.jpg|thumb|Schnatterentenerpel als Wintergast auf dem Zeller See]]
[[Datei:Schnatterente.jpg|thumb|Schnatterentenerpel im Jänner 2013 auf dem [[Zeller See]]]]
[[Datei:Schnatterente.jpg|thumb|Schnatterentenerpel im Jänner 2013 auf dem [[Zeller See]]]]
Die '''Schnatterente''' (Anas strepera) zählt zu den Gründelenten (Anatini).  
[[Datei:Schnatterentenerpel zw. Stockenten.jpg|thumb|Derselbe Schnatterenten-Erpel zwischen einem [[Stockente]]nerpel vorne und einem Stockentenweibchen hinten]]
Die '''Schnatterente''' (''Anas strepera'') zählt zu den Schwimm- oder Gründelenten (''Anatini'').  
 
==Beschreibung==
==Beschreibung==
Sie ist etwas kleiner und schlanker als die häufige und allgemein bekannte [[Stockente]] und weist im Vergleich zur Stockente schmalere Flügel auf.
Sie ist etwas kleiner und schlanker als die häufige und allgemein bekannte [[Stockente]] und weist im Vergleich zur Stockente schmalere Flügel auf.
==Brutverbreitung in Salzburg==
==Brutverbreitung in Salzburg==
Sie gilt im hierzulande vorwiegend als Durchzügler. Aufgrund einer europaweiten Lebensraumerweiterung ab den 50er-Jahren des [[20. Jahrhundert]]s besiedelte die Schnatterente auch den unteren [[Inn]]. Vermutlich von der [[Oberösterreich|oberösterreichischen]] Population ausgehend kommt es seit dem Jahr 1988 auch im [[Bundesland Salzburg]] immer wieder zu Brutbeobachtungen: so in [[Siggerwiesen]], in der [[Antheringer Au]], am [[Luginger See]], am [[Ragginger See]] und in [[Thalgau]] / [[Enzersberg]]. Ab 2005 konnten einzelne Paare auch im renaturierten [[Weidmoos]] beobachtet werden und im Jahr 2007 gelang dort der erste Brutnachweis.  
Sie gilt hierzulande vorwiegend als [[Durchzügler]], ist jedoch auch als [[Wintergäste am Zeller See|Wintergast am Zeller See]] zu beobachten. Aufgrund einer europaweiten Lebensraumerweiterung ab den [[1950er|50er-Jahren]] des [[20. Jahrhundert]]s besiedelte die Schnatterente auch den unteren [[Inn]]. Vermutlich von der [[Oberösterreich|oberösterreichischen]] Population ausgehend kommt es seit dem Jahr 1988 auch im [[Bundesland Salzburg]] immer wieder zu Brutbeobachtungen: so in [[Siggerwiesen (Bergheim)|Siggerwiesen]], in der [[Antheringer Au]], am [[Luginger See]], am [[Ragginger See]] und in [[Thalgau]] / [[Enzersberg]]. Ab 2005 konnten einzelne Paare auch im renaturierten [[Weidmoos]] beobachtet werden und im Jahr 2007 gelang dort der erste Brutnachweis.
 
==Lebensraum==
==Lebensraum==
Sie besiedelt Seen, Teiche und Augewässer, die große freie Wasserflächen und eine dichte Ufervegetation aufweisen.
Sie besiedelt Seen, Teiche und Augewässer, die große freie Wasserflächen und eine dichte Ufervegetation aufweisen.
==Zugzeit==
==Zugzeit==
Eine regelmäßige Überwinterung ist in Österreich nur an den Inntalstauseen bekannt. Eine geringe Anzahl von Individuen kann von September bis Anfang Mai an der [[Salzach]], an der [[Saalach]], an Augewässern und an Seen wie dem [[Zeller See]] beobachtet werden.  
Eine regelmäßige Überwinterung ist in Österreich nur an den Inntalstauseen bekannt. Eine geringe Anzahl von Individuen kann von September bis Anfang Mai an der [[Salzach]], an der [[Saalach]], an Augewässern und an Seen wie dem [[Zeller See]] beobachtet werden.
 
{{Ringmeldung]]
==Quellen==
==Quellen==
*Slotta-Bachmayr, Leopold, Medicus, Christine, Stadler, Susanne: ''Rote Liste der gefährdeten Brutvögel des Bundeslandes Salzburg'', Naturschutzbeiträge 38/12, Amt der Salzburger Landesregierung, Referat 13/02 – Naturschutzfachdienst, Salzburg 2012
*[[Leopold Slotta-Bachmayr|Slotta-Bachmayr, Leopold]], [[Christine Medicus|Medicus, Christine]], [[Susanne Stadler|Stadler, Susanne]]: ''Rote Liste der gefährdeten Brutvögel des Bundeslandes Salzburg'', Naturschutzbeiträge 38/12, HG [[Amt der Salzburger Landesregierung]], [[Amt der Salzburger Landesregierung, Abteilung 13: Naturschutz|Referat 13/02 – Naturschutzfachdienst]], Salzburg 2012
*Mullarney, Kilian, Zetterström, Dan, Svensson, Lars ''Der Kosmos Vogelführer'', große Ausgabe, S. 24 – 25, Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co. KG, Stuttgart 2012
*Mullarney, Kilian, Zetterström, Dan, Svensson, Lars ''Der Kosmos Vogelführer'', große Ausgabe, S. 24 – 25, Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co. KG, Stuttgart 2012
*Hinweise von Norbert Ramsauer, Mitarbeiter am [[Haus der Natur]]
*Hinweise von [[Norbert Ramsauer]], Mitarbeiter des [[Haus der Natur|Hauses der Natur]]
== Einzelnachweis ==
<references/>
 
[[Kategorie:Wissenschaft]]
[[Kategorie:Naturwissenschaft]]
[[Kategorie:Biologie]]
[[Kategorie:Biologie]]
[[Kategorie:Pflanzen und Tiere]]
[[Kategorie:Fauna]]
[[Kategorie:Tiere]]
[[Kategorie:Wirbeltiere]]
[[Kategorie:Vögel]]
[[Kategorie:Gänsevogel]]
[[Kategorie:Naturschutz]]
[[Kategorie:Naturschutz]]