Markus Hinterhäuser: Unterschied zwischen den Versionen
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Hinterhäuser nahm an der außerordentlichen Sitzung nicht teil, da er in Frankfurt das Programm der [[Salzburger Festspiele 2026|Festspiele 2026]] präsentierte. In der regulären Sitzung am [[26. Februar]] sollte er Bericht erstatten und erneut über die Besetzung beraten werden. Bis dahin blieb offen, wer die Schauspielleitung ab Herbst 2026 übernehmen würde. | Hinterhäuser nahm an der außerordentlichen Sitzung nicht teil, da er in Frankfurt das Programm der [[Salzburger Festspiele 2026|Festspiele 2026]] präsentierte. In der regulären Sitzung am [[26. Februar]] sollte er Bericht erstatten und erneut über die Besetzung beraten werden. Bis dahin blieb offen, wer die Schauspielleitung ab Herbst 2026 übernehmen würde. | ||
In einem | In einem "Memorandum" forderten u. a. Elfriede Jelinek, [[Peter Handke]] und [[Thaddaeus Ropac]], den Intendanten in seiner Arbeit zu unterstützen. Vermittelt von Sven Hartberger wurden Unterschriften gesammelt und am [[19. Februar]] 2026 an Landeshauptfrau Edtstadler ([[ÖVP]]) und Bürgermeister [[Bernhard Auinger (Politiker)|Bernhard Auinger]] ([[SPÖ]]) übermittelt. | ||
Nach der Sitzung des Kuratoriums am | Nach der Sitzung des Kuratoriums am 26. Februar blieb vieles unklar. Die Pressekonferenz nach der Sitzung zeigte eine ungewöhnliche Geschlossenheit des Kuratoriums. Statt wie üblich ein oder zwei Vertreter zu entsenden, traten diesmal alle sieben Mitglieder gemeinsam vor die Medien: in der Mitte Karoline Edtstadler als derzeitige Vorsitzende, rechts von ihr [[Hans Scharfetter]] vom [[Tourismusförderungsfonds des Landes Salzburg]], Bundestheater‑Chef Christian Kircher und [[Johannes Honsig-Erlenburg]], Präsident der [[Internationale Stiftung Mozarteum|Stiftung Mozarteum]]; links von ihr [[Bürgermeister der Stadt Salzburg|Bürgermeister]] [[Bernhard Auinger (Politiker)|Bernhard Auinger]] ([[SPÖ Salzburg|SPÖ]]), Sektionschefin Theresia Niedermüller vom Kulturministerium sowie die frühere Finanzministerin Maria Fekter als Vertreterin des Finanzministeriums. Nach Edtstadlers Bericht beantworteten die Kuratoriumsmitglieder die Fragen der Journalisten. | ||
Zum Intendantenvertrag erklärte Edtstadler, es gebe eine unterschriebene Vereinbarung über eine Verlängerung, die jedoch an Bedingungen geknüpft sei – insbesondere an die sogenannte Wohlverhaltensklausel. Diese Bedingungen seien nicht erfüllt, der Eindruck von Fehlverhalten habe sich sogar verstärkt. Damit gilt die dritte Amtsperiode ab Herbst 2026 als hinfällig. Eine mögliche kurze Weiterarbeit über September hinaus blieb offen. Laut Edtstadler wäre ein Ende bereits mit September 2026 möglich. Das Kuratorium habe ihm jedoch angeboten, darüber hinaus weiterzumachen; einen konkreten Zeitrahmen nannte sie nicht. Hinterhäuser wollte das Angebot prüfen, die Entscheidung sollte bis zur Sitzung am [[20. März]] fallen. Dieses Angebot war bis zum [[13. März]] befristet. Da der Intendant bis dahin nicht mitgeteilt hat, ob er die Verlängerung annimmt, geschwiegen hat, war zu folgern, dass das Angebot verwirkt ist und seine Amtszeit Ende September 2026 endet.<ref>[https://www.sn.at/festspiele/salzburger-festspiele/grossumbau-im-festspielbezirk-startet-planmaessig-art-641567 sn.at], 20. März 2026</ref> | |||
Zum Intendantenvertrag erklärte Edtstadler, es gebe eine unterschriebene Vereinbarung über eine Verlängerung, die jedoch an Bedingungen geknüpft sei – insbesondere an die sogenannte Wohlverhaltensklausel. Diese Bedingungen seien nicht erfüllt, der Eindruck von Fehlverhalten habe sich sogar verstärkt. Damit gilt die dritte Amtsperiode ab Herbst 2026 als hinfällig. Eine mögliche kurze Weiterarbeit über September hinaus blieb offen. | |||
Das Kuratorium bemühte sich zugleich um Deeskalation und gestand Hinterhäuser die uneingeschränkte Kompetenz zur Besetzung der Schauspielleitung zu. Das Festhalten an den Bewerbern aus der Ausschreibung sei damit hinfällig. Kommunikationsfehler räumte Bürgermeister Auinger ein. | Das Kuratorium bemühte sich zugleich um Deeskalation und gestand Hinterhäuser die uneingeschränkte Kompetenz zur Besetzung der Schauspielleitung zu. Das Festhalten an den Bewerbern aus der Ausschreibung sei damit hinfällig. Kommunikationsfehler räumte Bürgermeister Auinger ein. | ||