Gangl (Hallein): Unterschied zwischen den Versionen

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Als '''Gangl''' bezeichnet man in der [[Tennengau]]er Bezirksstadt [[Hallein]] die verwinkelten Verkürzungen der Wege bezeichnet.
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Als '''Gangl''' (auch ''Gangelen'' [siehe Quelle]) bezeichnet man in der [[Tennengau]]er Bezirksstadt [[Hallein]] die verwinkelten Verkürzungen der Wege.
  
== Allgemeines ==
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== Geschichte ==
Im Rahmen der Sonderausstellung [[Typisch Hallein]] im [[Keltenmuseum]] in [[Hallein]] wurde das Bild ''Schmiederergangl'' gezeigt, die direkte Verbindung vom [[Schöndorfer Platz]] zum [[Kornsteinplatz]].
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Urkundlich nicht genannt, aber eine Art Wahrzeichen der Stadt, sind die Gangln, die von der [[Salzach]] durch ein Gäßhen auf den [[Kornsteinplatz (Hallein)|Kornsteinplatz]], von dort schmal zwischen den Häusern auf den [[Schöndorferplatz]] führen und nach links durch das [[Stadtrichterhaus]] auf den [[Dürrnberger Weg (Hallein)|Dürrnberger Weg]], rechts hinter der [[Khuenburggasse (Hallein)|Khuenburggasse]] gegen die Bannwaldleiten durch hallenartige Räume, im Volksmunde die "Katakomben" genannt, bis zum Riedlergarten hinaufführen.  
  
== Quelle ==
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Ein zweites Gangl führt von der [[Metzgergasse (Hallein)|Metzgergasse]] (Reuschen), hinter den knapp an der Salzach liegenden Häusern zur [[Stadtbrücke Hallein|Stadtbrücke]].
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Ob diese Gängeln ein Entweichen bei Feuersgefahr oder vor feindlichen Einfällen ermöglichen sollten, ist nicht bekannt. [[1809]] sollen die Landesverteidiger sie benützt haben, um vor den eindringenden Franzosen über den [[Dürrnberg]] zu flüchten.
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== Ausstellung ==
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Im Rahmen der Sonderausstellung [[Typisch Hallein]] im [[Keltenmuseum]] in [[Hallein]] im Jahr 2012 wurde das Bild ''Schmiederergangl'' gezeigt, die direkte Verbindung vom Schöndorfer Platz zum Kornsteinplatz.
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== Quellen ==
 
* {{Quelle SN|23. Juni 2012}}
 
* {{Quelle SN|23. Juni 2012}}
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* Wagner, H. F:  ''Topographie von Alt-Hallein''  in: [[MGSLK]] 55, 1915,  S. 1-44  ([http://www.landesmuseum.at/pdf_frei_remote/MGSL_55_0001-0044.pdf online])
  
 
[[Kategorie:Hallein]]
 
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[[Kategorie:Wort]]
 
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[[Kategorie:Geografie]][[Kategorie:Kulturgeschichte]]
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[[Kategorie:Salzburgs Schätze]]

Aktuelle Version vom 20. Februar 2023, 20:48 Uhr

Als Gangl (auch Gangelen [siehe Quelle]) bezeichnet man in der Tennengauer Bezirksstadt Hallein die verwinkelten Verkürzungen der Wege.

Geschichte

Urkundlich nicht genannt, aber eine Art Wahrzeichen der Stadt, sind die Gangln, die von der Salzach durch ein Gäßhen auf den Kornsteinplatz, von dort schmal zwischen den Häusern auf den Schöndorferplatz führen und nach links durch das Stadtrichterhaus auf den Dürrnberger Weg, rechts hinter der Khuenburggasse gegen die Bannwaldleiten durch hallenartige Räume, im Volksmunde die "Katakomben" genannt, bis zum Riedlergarten hinaufführen.

Ein zweites Gangl führt von der Metzgergasse (Reuschen), hinter den knapp an der Salzach liegenden Häusern zur Stadtbrücke.

Ob diese Gängeln ein Entweichen bei Feuersgefahr oder vor feindlichen Einfällen ermöglichen sollten, ist nicht bekannt. 1809 sollen die Landesverteidiger sie benützt haben, um vor den eindringenden Franzosen über den Dürrnberg zu flüchten.

Ausstellung

Im Rahmen der Sonderausstellung Typisch Hallein im Keltenmuseum in Hallein im Jahr 2012 wurde das Bild Schmiederergangl gezeigt, die direkte Verbindung vom Schöndorfer Platz zum Kornsteinplatz.

Quellen

  • Wagner, H. F: Topographie von Alt-Hallein in: MGSLK 55, 1915, S. 1-44 (online)