Bela und Therese Spiegel: Unterschied zwischen den Versionen
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In der Nacht von [[9. November|9.]] auf [[10. November]] [[1938]] ([[Novemberpogrom]]) wurde ihr Geschäft geplündert und zerstört. Die Familie musste ihre Wohnung, die ein nationalsozialistischer Schul- und Blockwart beanspruchte, räumen. Das Ehepaar Spiegel flüchtete nach [[Wien]], wo sie im 2. Bezirk, Große Stadtgutgasse 18, wohnte. Von dort wurden sie, gemeinsam mit dem ebenfalls aus dem Andräviertel stammenden Ehepaaren [[Heinrich und Klara Aninger|Aninger]] und [[Ludwig und Emilie Fischer|Fischer]] am [[14. Juli]] 1942 nach Theresienstadt deportiert. | In der Nacht von [[9. November|9.]] auf [[10. November]] [[1938]] ([[Novemberpogrom]]) wurde ihr Geschäft geplündert und zerstört. Die Familie musste ihre Wohnung, die ein nationalsozialistischer Schul- und Blockwart beanspruchte, räumen. Das Ehepaar Spiegel flüchtete nach [[Wien]], wo sie im 2. Bezirk, Große Stadtgutgasse 18, wohnte. Von dort wurden sie, gemeinsam mit dem ebenfalls aus dem Andräviertel stammenden Ehepaaren [[Heinrich und Klara Aninger|Aninger]] und [[Ludwig und Emilie Fischer|Fischer]] am [[14. Juli]] 1942 nach Theresienstadt deportiert. | ||
Bela Spiegel wurde dort am 28. Oktober 1942 ermordet. Seine Frau Therese wurde am [[21. September]] 1942 gemeinsam mit den ebenfalls aus Salzburg vertriebenen [[Amalie Rosenfeld]], [[Anna Pollak]] und [[Anna | Bela Spiegel wurde dort am 28. Oktober 1942 ermordet. Seine Frau Therese wurde am [[21. September]] 1942 gemeinsam mit den ebenfalls aus Salzburg vertriebenen [[Amalie Rosenfeld]], [[Anna Pollak]] und [[Anna Stuchly]] nach Treblinka deportiert, wo sie ermordet wurde. | ||
Bela Baruchs Bruder Albert Spiegel, dessen Ehefrau Katharina und ihren Sohn Armand, die eine Zeit lang in Salzburg und zuletzt in Wien lebten, wurden am [[15. Juni]] 1942 in [[Maly Trostinec]] ermordet. Über das Schicksal ihres Adoptivkindes ist nur bekannt, dass Ladislaus im November 1938 in Dachau inhaftiert war und mit der Auflage, das Land zu verlassen<!--da fehlt was-->. Gewiss ist lediglich, dass er bis November 1938 in Salzburg und bis April 1939 in Wien gemeldet war. | Bela Baruchs Bruder Albert Spiegel, dessen Ehefrau Katharina und ihren Sohn Armand, die eine Zeit lang in Salzburg und zuletzt in Wien lebten, wurden am [[15. Juni]] 1942 in [[Maly Trostinec]] ermordet. Über das Schicksal ihres Adoptivkindes ist nur bekannt, dass Ladislaus im November 1938 in Dachau inhaftiert war und mit der Auflage, das Land zu verlassen<!--da fehlt was-->. Gewiss ist lediglich, dass er bis November 1938 in Salzburg und bis April 1939 in Wien gemeldet war. | ||