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[[Datei:TÜPl Hochfilzen.jpg|thumb|Eingang zum Truppenübungsplatzgelände]] | [[Datei:TÜPl Hochfilzen.jpg|thumb|Eingang zum Truppenübungsplatzgelände]] | ||
[[Datei:Haflinger am TÜPl Hochfilzen.jpg|thumb|[[Haflinger Pferd]]e der Tragtierkompanie des Bundesheeres warten vor dem Stallgebäude auf ihr Morgentraining]] | [[Datei:Haflinger am TÜPl Hochfilzen.jpg|thumb|[[Haflinger Pferd]]e der Tragtierkompanie des Bundesheeres warten vor dem Stallgebäude auf ihr Morgentraining]] | ||
'''Hochfilzen''' ist eine dem [[Pinzgau]] im Nordwesten benachbarte Gemeinde in [[Nordtirol]] und der östlichste Ort im [[ | '''Hochfilzen''' ist eine dem [[Pinzgau]] im Nordwesten benachbarte Gemeinde in [[Nordtirol]] und der östlichste Ort im [[Bezirk Kitzbühel]]. | ||
==Lage, Zahlen und Daten== | ==Lage, Zahlen und Daten== | ||
Hochfilzen befindet sich westlich des [[Grießenpass]]es in Nordtirol und ist die westliche Nachbargemeinde von [[Leogang]]. Der [[Tirol]]er Ort | Hochfilzen befindet sich westlich des [[Grießenpass]]es in Nordtirol und ist die westliche Nachbargemeinde von [[Leogang]]. Der [[Tirol]]er Ort ist durch die [[Westbahnstrecke]] und die [[B 164]] mit dem [[Bundesland Salzburg|Salzburg]]er Pinzgau verbunden. Hochfilzen liegt auf 960 [[m ü. A.]] und die Fläche des Gemeindegebietes beträgt 3 267 ha. | ||
Die den Ort umrahmenden Berge sind die [[Leoganger Steinberge]], die [[Loferer Steinberge]], der | Die den Ort umrahmenden Berge sind die [[Leoganger Steinberge]], die [[Loferer Steinberge]], der Wildseeloder, der Spielberg und der Bürglkopf. | ||
Die [[Pfarre Hochfilzen]] gehört zum [[Erzbistum Salzburg|Salzburger]] [[Dekanat St. Johann in Tirol]]. | |||
==Magnesitwerk Hochfilzen== | |||
Die wirtschaftliche Entwicklung von Hochfilzen ist vom [[1960]] in Betrieb genommenen [[Magnesitwerk Hochfilzen]] geprägt, das eng mit den Rohmagnesitlagerstätten seiner Umgebung verbunden ist. Das war der ehemalige [[Rohmagnesitbergbau Inschlagalpe]] bei [[Hütten]] in Leogang und sind die wirtschaftliche ergiebigeren Rohmagnesitbergbaue Weißenstein, Rettenwand und Bürglköpf, in den Gemeindegebieten von Hochfilzen und [[Fieberbrunn]] in Tirol. Letztere sind von überregionaler Bedeutung. | Die wirtschaftliche Entwicklung von Hochfilzen ist vom [[1960]] in Betrieb genommenen [[Magnesitwerk Hochfilzen]] geprägt, das eng mit den Rohmagnesitlagerstätten seiner Umgebung verbunden ist. Das war der ehemalige [[Rohmagnesitbergbau Inschlagalpe]] bei [[Hütten]] in Leogang und sind die wirtschaftliche ergiebigeren Rohmagnesitbergbaue Weißenstein, Rettenwand und Bürglköpf, in den Gemeindegebieten von Hochfilzen und [[Fieberbrunn]] in Tirol. Letztere sind von überregionaler Bedeutung. | ||
==Biathlonzentrum Hochfilzen== | |||
Hochfilzen gilt als schneereich, spielt mit seinem | Hochfilzen gilt als schneereich, spielt mit seinem [[Biathlon]]<nowiki>zentrum</nowiki> im nordischen Skilauf eine überregional bedeutsame Rolle und veranstaltet auch Weltcupbewerbe. [[2005]] richtete Hochfilzen die Biathlon-Weltmeisterschaft aus. [[Wolfgang Rottmann]] aus [[Altenmarkt]] gewann mit der Staffel die Bronzemedaille. | ||
==Truppenübungsplatz und Heeressportzentrum== | |||
Hochfilzen ist auch für den Truppenübungsplatz und das Heeressportzentrum des Österreichischen Bundesheeres bekannt. Hier üben Gebirgsjäger und hier sind auch noch [[Haflinger Pferd|Haflinger Pferde]] als Tragtiere im Einsatz. Im HSZ Hochfilzen trainieren erfolgreiche Sportler wie [[Manuel Hirner]], Salzburgs große Langläuferhoffnung. | Hochfilzen ist auch für den [[Truppenübungsplatz Hochfilzen]] und das Heeressportzentrum des Österreichischen Bundesheeres bekannt. Hier üben Gebirgsjäger und hier sind auch noch [[Haflinger Pferd|Haflinger Pferde]] als Tragtiere im Einsatz. Im HSZ Hochfilzen trainieren erfolgreiche Sportler wie [[Manuel Hirner]], Salzburgs große Langläuferhoffnung. | ||
==Quellen== | ==Quellen== | ||
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* [[Wilhelm Günther]], [[Werner H. Paar]], Vom Rohmagnesit zum feuerfesten Magnesitstein, Hrsg. [[Bergbaumuseum Leogang|Bergbaumuseumsverein Leogang]], Leogang | * [[Wilhelm Günther]], [[Werner H. Paar]], Vom Rohmagnesit zum feuerfesten Magnesitstein, Hrsg. [[Bergbaumuseum Leogang|Bergbaumuseumsverein Leogang]], Leogang | ||
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[[Kategorie:Geografie]] | |||
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[[Kategorie:Nordtirol]] | |||
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[[Kategorie:Bergbau]] | [[Kategorie:Bergbau]] | ||
[[Kategorie:Sport]] | [[Kategorie:Sport]] | ||