Gasthaus Schützenwirt: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Der Schützenwirt''' war ein Bio-Gasthaus in [[St. Jakob am Thurn]], Gemeinde [[Puch bei Hallein]] im [[Tennengau]], der noch (Oktober 2020) geschlossen ist, aber noch 2020 mit einem neuen Pächter wieder aufsperren soll.
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[[Datei:Schuetzenwirt_Sankt_Jakob_am_Thurn_03.jpg|thumb|Bilder von [[Ferdinand Porsche|Prof. Ferdinand Porsche]] und Porsche]]
 
'''Gasthaus Schützenwirt''' ist ein Bio-Gasthaus in [[Sankt Jakob am Thurn]], [[Land Salzburg]].
 
  
 
== Geschichte ==
 
== Geschichte ==
Das {{PAGENAME}} gab es bereits schon seit langem in Sankt Jakob am Thurn. Es war stets ein beliebtes Ausflugslokal, das nur durch den Parkplatz vom Weiher getrennt, am Rande des Grüngürtels des Ortsteils lag. 2004 erwarb [[Daniell Porsche]] das {{PAGENAME}}, renovierte in einem neuen Stil, was auch für Diskussionen sorgte. Mit viel Liebe und Engagement von Porsche hat sich das traditionelle Gasthaus Schützenwirt zu einem neuen gastronomischen Leitbetrieb der Bioküche in Salzburg entwickelt. Die idyllische Umgebung, das einladende Ambiente und die exzellente Küche machen diesen Platz zu einem festen Bestandteil der Salzburger Gasthauskultur.
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Den Schützenwirt gab es bereits schon seit langem in St. Jakob am Thurn. Es war stets ein beliebtes Ausflugslokal, das nur durch den Parkplatz vom [[St. Jakob See]] getrennt, am Rande des Grüngürtels des Ortsteils lag. 2004 erwarb [[Daniell Porsche]] den Schützenwirt, renovierte in einem neuen Stil, was auch für Diskussionen sorgte. Mit viel Liebe und Engagement von Porsche hat sich das traditionelle Gasthaus Schützenwirt zu einem neuen gastronomischen Leitbetrieb der Bioküche in Salzburg entwickelt. Die idyllische Umgebung, das einladende Ambiente und die exzellente Küche machen diesen Platz zu einem festen Bestandteil der Salzburger Gasthauskultur.
  
== Der neue Schützenwirt ==
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Nachdem [[2015]] das zehnjährige Bestandsjubiläum gefeiert wurde, schloss Porsche [[2018]] den Schützenwirt. Da Porsche im Familienkonzern verschiedene Aufgaben übernommen hatte, fehlte ihm die Zeit, um sich wie bisher um den Schützenwirt kümmern zu können. Porsche ging auf Suche nach einem Pächter, die sich aber sich sehr schwierig zeigte. Porsche will eine langfristige Bindung und die Betreiber müssen auf Regionales setzen. Zwar meldeten sich immer wieder Interessenten, doch zu einer Einigung ist es bisher (Stand Jänner 2020) noch nicht gekommen. Aus gut informierten Kreisen um von Daniell Porsche heißt es, dass die bisher erfolglose Suche nicht am hohen Pachtpreis liegt. Auch sollen im Gebäude keine Wohnungen, da es der Wunsch Porsches sei, wieder ein bodenständiges Wirtshaus und eine langfristige Lösung zu finden.<ref>Quelle [https://www.meinbezirk.at/tennengau/c-lokales/schuetzenwirt-sucht-paechter_a3872148 www.meinbezirk.at], 17. Jänner 2020</ref>
Im Gasthaus Schützenwirt bestehen ''alle'' Zutaten immer aus 100% biologischen Zutaten.
 
  
=====Bio-Küche=====
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Anfang Oktober 2020 wurde dann bekannt, dass ein neuer Pächter gefunden wurde: Robert Rübsam und seine Lebensgefährtin Andrea Breitenthaler aus Salzburg. Die Eröffnung soll noch heuer erfolgen. Rübsam arbeitete zuletzt im Hotel "Der Schwaracher" in [[Saalbach]], Breitenthaler war im [[Hangar-7]] beschäftigt.<ref>{{Quelle SN|1. Oktober 2020}}</ref>
Das Bio-Gasthaus Schützenwirt bietet Gerichte ausschließlich Produkte aus kontrolliert biologischer Landwirtschaft. Der Respekt gegenüber der Umwelt wird in der Küche des Schützenwirts als unerlässlich betrachtet. In Zeiten, in denen die Natur regelrecht ausgebeutet und den Bedürfnissen der modernen Zivilisation unterworfen wird, ist der sorgsame Umgang mit Nahrungsmitteln als zumindest kleiner Ausgleich besonders wichtig. Deshalb kommen nur rein biologische Gerichte auf den Tisch. Zusatzstoffe oder Geschmacksverstärker sind tabu. Dass sich unsere Gäste darauf verlassen können, dafür sorgen die Partner des Schützenwirts: SLK [[Salzburger Landwirtschaftliche Kontrolle]] und [[Bio Austria]] sind anerkannte Institutionen, die über die Einhaltung der Richtlinien wachen. Auch die Mitgliedschaft beim [[Bioparadies Salzburger Land]] beweist dies.
 
  
=====Bio-Getränke=====
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=== Der Schützenwirt 2005 bis 2018 ===
Im {{PAGENAME}} erhält man ausschließlich Bio-Getränke. Von der Limo, über Saft bis zu einer breiten Palette von Bio-Bieren des [[Brauhaus Gusswerk]] in Salzburg.
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Im Schützenwirt bestanden ''alle'' Zutaten immer aus 100% biologischen Zutaten. Die Küche bot ausschließlich Produkte aus kontrolliert biologischer Landwirtschaft. Der Respekt gegenüber der Umwelt wurde in der Küche des Schützenwirts als unerlässlich betrachtet. In Zeiten, in denen die Natur regelrecht ausgebeutet und den Bedürfnissen der modernen Zivilisation unterworfen wird, ist der sorgsame Umgang mit Nahrungsmitteln als zumindest kleiner Ausgleich besonders wichtig. Deshalb kamen nur rein biologische Gerichte auf den Tisch. Zusatzstoffe oder Geschmacksverstärker waren tabu. Partner des Schützenwirts waren [[Salzburger Landwirtschaftliche Kontrolle]] und [[Bio Austria]], anerkannte Institutionen, die über die Einhaltung der Richtlinien wachen. Auch die Mitgliedschaft beim [[Bioparadies Salzburger Land]] bewies dies.
  
=====Jakobsgold=====
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Im Schützenwirt erhielt man ausschließlich Bio-Getränke. Von der Limo, über Saft bis zu einer breiten Palette von Bio-Bieren des [[Brauhaus Gusswerk]].
Das Gasthaus Schützenwirt folgt der Tradition der Bioküche und bietet seinen Gästen als Bier-Hausmarke das [[Jakobsgold]]. Die Zutaten sind Quellwasser sowie Naturprodukte aus biologisch-dynamischem Anbau ([[Demeter]]). Auch bei der Wahl der Brauerei wurde auf Nachhaltigkeit Wert gelegt. So hat sich der Pächter für das [[Brauhaus Gusswerk]] in Salzburg-[[Kasern]] entschieden. Beim Heranreifen und beim Brauen wird hier besonderes Augenmerk auf den richtigen Zeitpunkt gelegt. Die Vollmondzeit schenkt dem Bier sein frisches blumiges Aroma. Dies alles zusammen verhalf dem Jakobsgold in kürzester Zeit völlig unerwartet zum zweiten Platz bei der Staatsmeisterschaft der österreichischen Kleinbierbrauereien 2009.
 
  
===== Cerevinum =====
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==== Jakobsgold====
[[Cerevinum]] ist ein Getränk, schaumig wie Bier, spritzig wie Prosecco und  fruchtig wie Pfirsich und Apfel, das im  [[Brauhaus Gusswerk]] in [[Salzburg]]-[[Kasern]] entsteht. Die Idee zu diesem Getränk entstand in den Räumen des Gasthauses Schützenwirt.
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Der Schützenwirt folgte der Tradition der Bioküche und bot seinen Gästen als Bier-Hausmarke das [[Jakobsgold]]. Die Zutaten waren Quellwasser sowie Naturprodukte aus biologisch-dynamischem Anbau (Demeter). Auch bei der Wahl der Brauerei wurde auf Nachhaltigkeit Wert gelegt. So hatte sich der Pächter für das Brauhaus Gusswerk entschieden. Beim Heranreifen und beim Brauen wurde hier besonderes Augenmerk auf den richtigen Zeitpunkt gelegt. Die [[Vollmond]]zeit schenkte dem Bier sein frisches blumiges Aroma. Dies alles zusammen verhalf dem Jakobsgold in kürzester Zeit völlig unerwartet zum zweiten Platz bei der Staatsmeisterschaft der österreichischen Kleinbierbrauereien 2009.
  
==Öffnungszeiten==
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==Quellen==
:Montag und Donnerstag von 17 bis 23 Uhr,
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* Die ehemalige Homepage der Brauerei
:Freitag von 14:30 bis 23 Uhr
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* DI [[Reinhold Barta]]
:Samstag, Sonn- und Feiertag von 11:30 bis 23 Uhr
 
:Dienstag und Mittwoch Ruhetag
 
  
==Kulturzentrum Sankt Jakob - Jakobisaal==
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== Einzelnachweise ==
Im Jakobisaal, ein Veranstaltungsraum im [[Kulturzentrum Sankt Jakob]], finden laufend kulturelle Veranstaltungen statt. Die gastronomische Betreuung bei Veranstaltungen erfolgt durch das {{PAGENAME}}.
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<references/>
  
=====Reservierung=====
 
Telefon: 06 62 - 63 20 20-20
 
 
==Quellen==
 
*Homepage der Brauerei
 
*DI Reinhold Barta
 
  
==Weblinks==
 
{{Homepage|http://www.gasthaus-schuetzenwirt.at}}
 
  
[[Kategorie:Tennengau|Schützenwirt, Gasthaus]]
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{{SORTIERUNG: Schützenwirt, Gasthaus}}
[[Kategorie:Puch bei Hallein|Schützenwirt, Gasthaus]]
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[[Kategorie:Tennengau]]
[[Kategorie:Ausflugsziel|Schützenwirt, Gasthaus]]
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[[Kategorie:Puch bei Hallein]]
[[Kategorie:Bier|Schützenwirt, Gasthaus]]
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[[Kategorie:Wirtschaft]]
[[Kategorie:Gastronomie|Schützenwirt, Gasthaus]]
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[[Kategorie:Wirtschaft (Geschichte)]]
[[Kategorie:Gaststätten und Restaurants|Schützenwirt, Gasthaus]]
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[[Kategorie:Unternehmen]]
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[[Kategorie:Unternehmen (Geschichte)]]
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[[Kategorie:Gastronomie]]
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[[Kategorie:Gaststätten und Restaurants]]
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[[Kategorie:Bier]]

Aktuelle Version vom 21. Juli 2021, 13:14 Uhr

Der Schützenwirt

Der Schützenwirt war ein Bio-Gasthaus in St. Jakob am Thurn, Gemeinde Puch bei Hallein im Tennengau, der noch (Oktober 2020) geschlossen ist, aber noch 2020 mit einem neuen Pächter wieder aufsperren soll.

Geschichte

Den Schützenwirt gab es bereits schon seit langem in St. Jakob am Thurn. Es war stets ein beliebtes Ausflugslokal, das nur durch den Parkplatz vom St. Jakob See getrennt, am Rande des Grüngürtels des Ortsteils lag. 2004 erwarb Daniell Porsche den Schützenwirt, renovierte in einem neuen Stil, was auch für Diskussionen sorgte. Mit viel Liebe und Engagement von Porsche hat sich das traditionelle Gasthaus Schützenwirt zu einem neuen gastronomischen Leitbetrieb der Bioküche in Salzburg entwickelt. Die idyllische Umgebung, das einladende Ambiente und die exzellente Küche machen diesen Platz zu einem festen Bestandteil der Salzburger Gasthauskultur.

Nachdem 2015 das zehnjährige Bestandsjubiläum gefeiert wurde, schloss Porsche 2018 den Schützenwirt. Da Porsche im Familienkonzern verschiedene Aufgaben übernommen hatte, fehlte ihm die Zeit, um sich wie bisher um den Schützenwirt kümmern zu können. Porsche ging auf Suche nach einem Pächter, die sich aber sich sehr schwierig zeigte. Porsche will eine langfristige Bindung und die Betreiber müssen auf Regionales setzen. Zwar meldeten sich immer wieder Interessenten, doch zu einer Einigung ist es bisher (Stand Jänner 2020) noch nicht gekommen. Aus gut informierten Kreisen um von Daniell Porsche heißt es, dass die bisher erfolglose Suche nicht am hohen Pachtpreis liegt. Auch sollen im Gebäude keine Wohnungen, da es der Wunsch Porsches sei, wieder ein bodenständiges Wirtshaus und eine langfristige Lösung zu finden.[1]

Anfang Oktober 2020 wurde dann bekannt, dass ein neuer Pächter gefunden wurde: Robert Rübsam und seine Lebensgefährtin Andrea Breitenthaler aus Salzburg. Die Eröffnung soll noch heuer erfolgen. Rübsam arbeitete zuletzt im Hotel "Der Schwaracher" in Saalbach, Breitenthaler war im Hangar-7 beschäftigt.[2]

Der Schützenwirt 2005 bis 2018

Im Schützenwirt bestanden alle Zutaten immer aus 100% biologischen Zutaten. Die Küche bot ausschließlich Produkte aus kontrolliert biologischer Landwirtschaft. Der Respekt gegenüber der Umwelt wurde in der Küche des Schützenwirts als unerlässlich betrachtet. In Zeiten, in denen die Natur regelrecht ausgebeutet und den Bedürfnissen der modernen Zivilisation unterworfen wird, ist der sorgsame Umgang mit Nahrungsmitteln als zumindest kleiner Ausgleich besonders wichtig. Deshalb kamen nur rein biologische Gerichte auf den Tisch. Zusatzstoffe oder Geschmacksverstärker waren tabu. Partner des Schützenwirts waren Salzburger Landwirtschaftliche Kontrolle und Bio Austria, anerkannte Institutionen, die über die Einhaltung der Richtlinien wachen. Auch die Mitgliedschaft beim Bioparadies Salzburger Land bewies dies.

Im Schützenwirt erhielt man ausschließlich Bio-Getränke. Von der Limo, über Saft bis zu einer breiten Palette von Bio-Bieren des Brauhaus Gusswerk.

Jakobsgold

Der Schützenwirt folgte der Tradition der Bioküche und bot seinen Gästen als Bier-Hausmarke das Jakobsgold. Die Zutaten waren Quellwasser sowie Naturprodukte aus biologisch-dynamischem Anbau (Demeter). Auch bei der Wahl der Brauerei wurde auf Nachhaltigkeit Wert gelegt. So hatte sich der Pächter für das Brauhaus Gusswerk entschieden. Beim Heranreifen und beim Brauen wurde hier besonderes Augenmerk auf den richtigen Zeitpunkt gelegt. Die Vollmondzeit schenkte dem Bier sein frisches blumiges Aroma. Dies alles zusammen verhalf dem Jakobsgold in kürzester Zeit völlig unerwartet zum zweiten Platz bei der Staatsmeisterschaft der österreichischen Kleinbierbrauereien 2009.

Quellen

Einzelnachweise

  1. Quelle www.meinbezirk.at, 17. Jänner 2020
  2. "Salzburger Nachrichten", 1. Oktober 2020