Rolf Stommelen: Unterschied zwischen den Versionen

K Textersetzung - „““ durch „"“
KKeine Bearbeitungszusammenfassung
 
(2 dazwischenliegende Versionen desselben Benutzers werden nicht angezeigt)
Zeile 5: Zeile 5:
Rolf Stommelen war mit den Fahrzeugen des deutschen Sportwagenbauers Porsche eng verbunden. Mit einem "Porsche 904 GTS" hatte  er im Mai 1965 auf der Nordschleife des Nürburgrings seinen ersten internationalen Einsatz. Seinen letzten Start und tödlichen Unfall beim 6-Stunden-Rennen von Riverside 1983 hatte er in einem "Porsche 935/78-81". Dazwischen lagen 270 Starts bei Sportwagenrennen (der Großteil davon auf Porsche-Rennwagen) mit 34 Gesamt- und 14 Klassensiegen. 94-mal beendete er ein Rennen unter den ersten drei. Mit dieser Erfolgsstatistik ist Stommelen einer der erfolgreichsten Sportwagenpiloten der Motorsportgeschichte und liegt mit elf Gesamtsiegen ex aequo an der 13. Stelle der Fahrerbestenliste.
Rolf Stommelen war mit den Fahrzeugen des deutschen Sportwagenbauers Porsche eng verbunden. Mit einem "Porsche 904 GTS" hatte  er im Mai 1965 auf der Nordschleife des Nürburgrings seinen ersten internationalen Einsatz. Seinen letzten Start und tödlichen Unfall beim 6-Stunden-Rennen von Riverside 1983 hatte er in einem "Porsche 935/78-81". Dazwischen lagen 270 Starts bei Sportwagenrennen (der Großteil davon auf Porsche-Rennwagen) mit 34 Gesamt- und 14 Klassensiegen. 94-mal beendete er ein Rennen unter den ersten drei. Mit dieser Erfolgsstatistik ist Stommelen einer der erfolgreichsten Sportwagenpiloten der Motorsportgeschichte und liegt mit elf Gesamtsiegen ex aequo an der 13. Stelle der Fahrerbestenliste.


[[1965]] gab er sein Debüt beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans im "Porsche 904/4 GTS" von Christian Poirot. [[1966]] war er in Le Mans zum ersten Mal für das Porsche-Werksteam am Start. [[1967]] erhielt er von Porsche-Rennleiter Fritz Huschke von Hanstein seinen ersten Werksvertrag und fuhr in der Sportwagen-Weltmeisterschaft. Die Zusammenarbeit mit der Porsche-Teamleitung war nicht immer reibungslos und trotz seiner Erfolge schied er Ende [[1969]] im Unfrieden.
[[1965]] gab er sein Debüt beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans im "Porsche 904/4 GTS" von Christian Poirot. [[1966]] war er in Le Mans zum ersten Mal für das Porsche-Werksteam am Start. [[1967]] erhielt er von Porsche-Rennleiter [[Fritz Huschke von Hanstein]] seinen ersten Werkvertrag und fuhr in der Sportwagen-Weltmeisterschaft. Die Zusammenarbeit mit der Porsche-Teamleitung war nicht immer reibungslos und trotz seiner Erfolge schied er Ende [[1969]] im Unfrieden.


Er fuhr u. a. zusammen mit Vic Elford, Jo Siffert und [[Hans Herrmann]] im "Porsche 907 LH 2.2.  
Er fuhr u. a. zusammen mit Vic Elford, Jo Siffert und [[Hans Herrmann]] im "Porsche 907 LH 2.2."  


[[1969]] kam es zu einer Veränderung in der Porsche-Teamstruktur. Nach dem Ende der Ära Huschke von Hanstein lag die Führung des Teams in den Händen der Techniker Helmuth Bott und [[Ferdinand Piëch]]. Rennleiter war Rico Steinemann. Stommelen hatte seit Beginn der Saison den Eindruck, dass die Teamleitung Jo Siffert und die beiden britischen Piloten Vic Elford und [[Richard Attwood]] gegenüber den deutschen Fahrern (Hans Herrmann, Udo Schütz, [[Gerhard Mitter]], [[Kurt Ahrens]] und Stommelen) bevorzuge. Der Konflikt eskalierte vor dem 1000-km-Rennen von Monza, wo die Porsche-Rennleitung Stommelen für ein Rennen sperrte. Obwohl er gute Leistungen erbrachte, wurde sein Werksvertrag als einziger Ende des Jahres nicht verlängert (Gerhard Mitter war tödlich verunglückt und Udo Schütz zurückgetreten).  
[[1969]] kam es zu einer Veränderung in der Porsche-Teamstruktur. Nach dem Ende der Ära Huschke von Hanstein lag die Führung des Teams in den Händen der Techniker Helmuth Bott und [[Ferdinand Piëch]]. Rennleiter war Rico Steinemann. Stommelen hatte seit Beginn der Saison den Eindruck, dass die Teamleitung Jo Siffert und die beiden britischen Piloten Vic Elford und [[Richard Attwood]] gegenüber den deutschen Fahrern (Hans Herrmann, Udo Schütz, [[Gerhard Mitter]], [[Kurt Ahrens]] und Stommelen) bevorzuge. Der Konflikt eskalierte vor dem 1000-km-Rennen von Monza, wo die Porsche-Rennleitung Stommelen für ein Rennen sperrte. Obwohl er gute Leistungen erbrachte, wurde sein Werksvertrag als einziger Ende des Jahres nicht verlängert (Gerhard Mitter war tödlich verunglückt und Udo Schütz zurückgetreten).  
Zeile 42: Zeile 42:
[[Kategorie:Motorsport (Geschichte)]]
[[Kategorie:Motorsport (Geschichte)]]
[[Kategorie:Automobilrennfahrer]]
[[Kategorie:Automobilrennfahrer]]
[[Kategorie:Europameister]]
[[Kategorie:Prominente Ausländer in Salzburg]]
[[Kategorie:Prominente Ausländer in Salzburg]]
[[Kategorie:Deutschland]]
[[Kategorie:Deutschland]]
[[Kategorie:Geboren 1943]]
[[Kategorie:Geboren 1943]]
[[Kategorie:Gestorben 1983]]
[[Kategorie:Gestorben 1983]]