Lelio Spannocchi: Unterschied zwischen den Versionen
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'''Lelio Spannocchi''', geboren als ''Lelio Graf Spannocchi'', (* [[20. Oktober]] [[1911]] in [[Aigen (Gemeinde)|Gemeinde]]-[[Abfalter]]; † [[15. März]] [[1986]] in Sarleinsbach, [[Oberösterreich]])<ref>[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/salzburg-aigen/TFB10/?pg=64 Taufbuch der Pfarre Salzburg-Aigen, Band X, S. | '''Lelio Spannocchi''', geboren als ''Lelio Graf Spannocchi'', (* [[20. Oktober]] [[1911]] in [[Aigen (Gemeinde)|Gemeinde]]-[[Abfalter]]; † [[15. März]] [[1986]] in Sarleinsbach, [[Oberösterreich]])<ref>[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/salzburg-aigen/TFB10/?pg=64 Taufbuch der Pfarre Salzburg-Aigen, Band X, S. 61.]</ref> war ein österreichischer Politiker und Landesbeamter. | ||
== Leben == | == Leben == | ||
=== Herkunft === | === Herkunft === | ||
Spannocchi kam 1911 als zweites von drei Kindern von Anton Graf Spannocchi und Gabriele, geborene Gräfin von [[Attems]] im [[Schloss Aigen]] zur Welt. Seine Mutter war die Enkelin von Moritz Graf O'Donell, dem Bruder von [[Maximilian Karl Graf O'Donell von Tyrconell]], der [[1853]] Kaiser [[Franz Joseph I.]] vor dem Attentat durch Janos Libényi bewahrte und sich als Belohnung dafür die [[Kast Villa]] im [[Mirabellgarten]] erbauen durfte. Lelios Bruder | Spannocchi kam 1911 als zweites von drei Kindern von Anton Graf Spannocchi und Gabriele, geborene Gräfin von [[Attems]] im [[Schloss Aigen]] zur Welt. Seine Mutter war die Enkelin von Moritz Graf O'Donell, dem Bruder von [[Maximilian Karl Graf O'Donell von Tyrconell]], der [[1853]] Kaiser [[Franz Joseph I.]] vor dem Attentat durch Janos Libényi bewahrte und sich als Belohnung dafür die [[Kast Villa]] im [[Mirabellgarten]] erbauen durfte. Lelios Bruder ist der spätere österreichische General [[Emil Spannocchi]] (* [[1916]]; † [[1992]]). | ||
=== Ausbildung und politisches Wirken === | === Ausbildung und politisches Wirken === | ||
Nach dem Besuch des Stiftsgymnasiums in [[Benediktinerstift Seitenstetten|Seitenstetten]] ([[NÖ]] | Nach dem Besuch des Stiftsgymnasiums in [[Benediktinerstift Seitenstetten|Seitenstetten]] ([[NÖ]]) legte er [[1930]] die Matura ab und begann das Studium der Jurisprudenz an der Universität Wien. Bedingt durch Übersiedlungen setzte er das Studium in Grenoble fort und promovierte schließlich [[1935]] an der Universität Innsbruck. | ||
In seinem Beruf machte er sich als Bediensteter verschiedener Bezirkshauptmannschaften im Bereich der Steiermärkischen Landesregierung und ab 1945 als Verwaltungsbeamter im Bereich des Landes Oberösterreich sowie als Leiter der Finanzabteilung im Amt der Oberösterreichischen Landesregierung einen Namen. Von [[1947]] bis [[1956]] bekleidete er das Amt des Bezirkshauptmanns von Rohrbach, von [[1969]] bis [[1973]] war er Mitglied der Oberösterreichischen Landesregierung. | In seinem Beruf machte er sich als Bediensteter verschiedener Bezirkshauptmannschaften im Bereich der Steiermärkischen Landesregierung und ab 1945 als Verwaltungsbeamter im Bereich des Landes Oberösterreich sowie als Leiter der Finanzabteilung im Amt der Oberösterreichischen Landesregierung einen Namen. Von [[1947]] bis [[1956]] bekleidete er das Amt des Bezirkshauptmanns von Rohrbach, von [[1969]] bis [[1973]] war er Mitglied der Oberösterreichischen Landesregierung. | ||