Epinotia pygmaeana: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Epinotia pygmaeana''' (''Tortrix pygmaeana'' Hübner, [1799]) ist eine Art aus der Ordnung [[Lepidoptera]], Familie [[Tortricidae]].
'''Epinotia pygmaeana''' (''Tortrix pygmaeana'' Hübner, [1799]) ist eine Art aus der Ordnung [[Lepidoptera]], Familie [[Tortricidae]].


==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie==
==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie<ref>siehe [[Glossar Biologie#P|Phänologie]]</ref>==


''E. pygmaeana'' ist in Salzburg verbreitet und wurde in allen Landesteilen mit Ausnahme der Schieferalpen (Zone III nach Embacher et al. 2011) und des [[Lungau|Lungaues]] (Zone V) gefunden. Die bisher dokumentierte Höhenverbreitung ist allerdings relativ gering (rund 400 bis 1300 m nach Kurz & Kurz 2016). Als Lebensraum in Mitteleuropa nennt Razowski (2001) Fichtenwälder, die Art wurde in Salzburg aber auch schon auf Magerwiesen, an Waldrändern, in Mischwäldern und ''Vaccinium''-Beständen angetroffen. Hier fliegen die [[Glossar_Biologie#I|Imagines]] in einer Generation pro Jahr in den Monaten April und Mai (Kurz & Kurz 2016).
''E. pygmaeana'' ist in Salzburg verbreitet und wurde in allen Landesteilen mit Ausnahme der Schieferalpen (Zone III nach Embacher et al. 2011) und des [[Lungau|Lungaues]] (Zone V) gefunden. Die bisher dokumentierte Höhenverbreitung ist allerdings relativ gering (rund 400 bis 1300 m nach [[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]] 2016). Als Lebensraum in Mitteleuropa nennt Razowski (2001) Fichtenwälder, die Art wurde in Salzburg aber auch schon auf Magerwiesen, an Waldrändern, in Mischwäldern und ''Vaccinium''-Beständen angetroffen. Hier fliegen die [[Glossar_Biologie#I|Imagines]] in einer Generation pro Jahr in den Monaten April und Mai ([[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]] 2016).


==Biologie und Gefährdung==
==Biologie und Gefährdung==


Die [[Glossar_Biologie#I|Imagines]] scheinen hauptsächlich tagaktiv zu sein, da alle dokumentierten Funde in die Zeit zwischen 11 und 17 Uhr MEZ fallen (Kurz & Kurz 2016). Weitere Einzelheiten zur Biologie oder zu den Entwicklungsständen sind aus Salzburg nicht bekannt. Nach Razowski (2001) minieren die jungen Raupen in den Nadeln von Fichte (''[[Picea abies]]'') und Tanne (''[[Abies alba]]''), später spinnen sie diese zusammen. Wegen der Nahrungspflanzen der Raupen, der weiten Verbreitung im Land und der weiten Verfügbarkeit geeigneter Lebensräume, kann ''E. pygmaeana'' in Salzburg als ungefährdet betrachtet werden.
Die [[Glossar_Biologie#I|Imagines]] scheinen hauptsächlich tagaktiv zu sein, da alle dokumentierten Funde in die Zeit zwischen 11 und 17 Uhr MEZ fallen ([[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]] 2016). Weitere Einzelheiten zur Biologie oder zu den Entwicklungsständen sind aus Salzburg nicht bekannt. Nach Razowski (2001) minieren die jungen Raupen in den Nadeln von Fichte (''[[Picea abies]]'') und Tanne (''[[Abies alba]]''), später spinnen sie diese zusammen. Wegen der Nahrungspflanzen der Raupen, der weiten Verbreitung im Land und der weiten Verfügbarkeit geeigneter Lebensräume, kann ''E. pygmaeana'' in Salzburg als ungefährdet betrachtet werden.


==Weiterführende Informationen==
==Weiterführende Informationen==
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{{NKIS | taxonid=3445}}
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[[Salzburgwiki:Projekt_Fauna_und_Flora|Projekt: Fauna und Flora von Salzburg]]
{{Fauna und Flora Projekt}}


== Bilder ==
== Bilder ==