Korianderblatt-Schmuckblume: Unterschied zwischen den Versionen

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Die '''Korianderblatt Schmuckblume'' (''Callianthemum coriandifolium'', auch Jägerkraut, oder ''Rautenblatt Schmuckblümchen'') zählt zu den Hahnenfußgewächsen (''Ranunculaceae'').
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Die '''Korianderblatt-Schmuckblume''' (''Callianthemum coriandrifolium'', auch ''Korianderblättrige Schmuckblume'' oder ''Rautenblättriges Schmuckblümchen'', oder auch ''Jägerkraut'') zählt zu den [[Hahnenfußgewächse]]n (''Ranunculaceae'').
  
 
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Die weißen zierlichen (bis schwach rosa) Blüten der alpinen Pflanze sind 20 bis 30 mm groß, Die Laubblätter sind zur Blütezeit schon entwickelt und mit stumpf gezähnten Teilblättchen ein bis zweifach gefiedert.   
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Die weißen (bis schwach rosa) zierlichen Blüten der alpinen Pflanze sind 20 bis 30 mm groß. Die blaugrünen grundständigen Blättchen sind zur Blütezeit schon entwickelt und mit stumpf gezähnten Teilblättchen ein bis zweifach gefiedert, wobei sich diese sich überlappend im Raum hochstellenDas niedrige Pflänzchen mit der endständigen Blüte wird insgesamt 5-20 cm hoch.
  
 
==Vorkommen==
 
==Vorkommen==
Das Schmuckblümchen liebt schwach sauer bis schwach basische steinige  Rasen der alpinen Stufe, geht aber auch in die Zwergstrauchstufe und ins Krummholz, vor allem über Silikatgestein. Es ist daher vor allem in den Zentralalpen der Steiermark, Kärntens, Salzburgs und Tirols zu finden.
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Das Schmuckblümchen liebt schwach sauer bis schwach basische steinige  Rasen der alpinen Stufe, geht aber auch in die Zwergstrauchstufe und ins Krummholz, vor allem über Silikatgestein.
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Der Großteil der Arten der Gattung Callianthemum ist in  den Gebirgen Asiens zu finden. Das Vorkommen des heimischen Schmuckblümchens ist im subalpinen und alpinen Raum inselförmig verteilt. Es ist daher vor allem in den [[Zentralalpen]] der [[Steiermark]], [[Kärnten]]s, [[Salzburg (Bundesland)|Salzburg]]s und [[Tirol]]s zu finden. Es kommt im Land Salzburg vereinzelt in höheren Lagen des [[Pinzgau]]es vor. Alte historische Angaben finden sich auch aus dem [[Lungau]].
  
 
==Quellen==
 
==Quellen==
* Manfred A. Fischer, Wolfgang Adler, Karl Oswald: ''Exkursionsflora für Österreich, Liechtenstein und Südtirol.'' 2., verbesserte und erweiterte Auflage. Land Oberösterreich, Biologiezentrum der Oberösterreichischen Landesmuseen, Linz, 2005.
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* [[Manfred Fischer (Botaniker)|Fischer, Manfred A.]]; Adler, Wolfgang; Oswald, Karl: ''Exkursionsflora für Österreich, Liechtenstein und Südtirol.'' 2., verbesserte und erweiterte Auflage. Land Oberösterreich, Biologiezentrum der Oberösterreichischen Landesmuseen, Linz, 2005.
* H. Wittmann, A. Siebenbrunner, P. Pilsl, P. Heiselmayer: ''Verbreitungsatlas der Salzburger Gefäßpflanzen'', in:  ''Sauteria'' - Schriftenreihe für Systematische Botanik, Floristik und Geobotanik, Band 2, 1987
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* [[Helmut Wittmann (Biologe)|Wittmann, Helmut]]; Siebenbrunner, Apollonia; [[Peter Pilsl (Botaniker)|Pilsl, Peter]]; [[Paul Heiselmayer|Heiselmayer, Paul]]: ''Verbreitungsatlas der Salzburger Gefäßpflanzen'', in:  ''Sauteria'' - Schriftenreihe für Systematische Botanik, Floristik und Geobotanik, Band 2, 1987  
  
 
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[[Kategorie:Hahnenfußgewächse]]
 
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Aktuelle Version vom 15. September 2022, 08:01 Uhr

Die Korianderblatt-Schmuckblume (Callianthemum coriandrifolium, auch Korianderblättrige Schmuckblume oder Rautenblättriges Schmuckblümchen, oder auch Jägerkraut) zählt zu den Hahnenfußgewächsen (Ranunculaceae).

Beschreibung

Die weißen (bis schwach rosa) zierlichen Blüten der alpinen Pflanze sind 20 bis 30 mm groß. Die blaugrünen grundständigen Blättchen sind zur Blütezeit schon entwickelt und mit stumpf gezähnten Teilblättchen ein bis zweifach gefiedert, wobei sich diese sich überlappend im Raum hochstellen. Das niedrige Pflänzchen mit der endständigen Blüte wird insgesamt 5-20 cm hoch.

Vorkommen

Das Schmuckblümchen liebt schwach sauer bis schwach basische steinige Rasen der alpinen Stufe, geht aber auch in die Zwergstrauchstufe und ins Krummholz, vor allem über Silikatgestein. Der Großteil der Arten der Gattung Callianthemum ist in den Gebirgen Asiens zu finden. Das Vorkommen des heimischen Schmuckblümchens ist im subalpinen und alpinen Raum inselförmig verteilt. Es ist daher vor allem in den Zentralalpen der Steiermark, Kärntens, Salzburgs und Tirols zu finden. Es kommt im Land Salzburg vereinzelt in höheren Lagen des Pinzgaues vor. Alte historische Angaben finden sich auch aus dem Lungau.

Quellen

  • Fischer, Manfred A.; Adler, Wolfgang; Oswald, Karl: Exkursionsflora für Österreich, Liechtenstein und Südtirol. 2., verbesserte und erweiterte Auflage. Land Oberösterreich, Biologiezentrum der Oberösterreichischen Landesmuseen, Linz, 2005.
  • Wittmann, Helmut; Siebenbrunner, Apollonia; Pilsl, Peter; Heiselmayer, Paul: Verbreitungsatlas der Salzburger Gefäßpflanzen, in: Sauteria - Schriftenreihe für Systematische Botanik, Floristik und Geobotanik, Band 2, 1987