Zwerg-Wacholder: Unterschied zwischen den Versionen
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| + | * Adler, Oswald, Fischer: Exkursionsflora von Österreich, Ulmer Verlag, Stuttgart-Wien. 2008 | ||
| + | * Helmut Hartl, Thomas Peer, "Pflanzen", Wissenschaftliche Schriften Nationalpark Hohe Tauern, Nationalparkrat 2005 | ||
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Aktuelle Version vom 3. März 2023, 09:17 Uhr
Der Zwerg-Wacholder (Juniperus communis subsp. alpina) gehört als Nadelgehölz zu den Zypressengewächsen (Cupressaceae) und ist in den höheren Berglagen im Raum der subalpinen Stufe auf steinigen Weiderasen und Felsfluren der Alpen und so auch im Nationalpark Hohe Tauern heimisch.
Beschreibung
Im Gegensatz zum gewöhnlichen Wacholder ist der Zwerg-Wacholder ein niederliegender und beim Angreifen kaum stechender Strauch. Er besiedelt vor allem sonnige Magerstandorte zwischen 1600 und 2200 m ü. A. Seine Nadeln sind lang und kahnförmig und bilden 3er-Wirtel. Sie riechen aromatisch. Die Beerenzapfen (Scheinbeeren) sind im reifen Zustand blau und wirken verdauungsfördernd und entzündungswidrig.
Quellen
- Adler, Oswald, Fischer: Exkursionsflora von Österreich, Ulmer Verlag, Stuttgart-Wien. 2008
- Helmut Hartl, Thomas Peer, "Pflanzen", Wissenschaftliche Schriften Nationalpark Hohe Tauern, Nationalparkrat 2005