Ignaz Rojacher (Biografie): Unterschied zwischen den Versionen

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[[Bild:Ignaz Rojacher Biografie.jpg‎|thumb|Titelbild der Biografie]] Buchtipp '''Ignaz Rojacher''', ''Erbauer des [[Observatorium Sonnblick|Observatoriums]] auf dem [[Rauriser Sonnblick]] und [[Fremdenverkehrspionier]]''.  
[[Datei:Ignaz Rojacher Biografie.jpg|thumb|Titelbild der Biografie]]
:'''Autorin:''' [[Margot Daum]]
Buchtipp: '''Ignaz Rojacher''', ''Erbauer des [[Observatorium Sonnblick|Observatoriums]] auf dem [[Rauriser Sonnblick]] und [[Fremdenverkehrspionier]]''.
:'''Verlag:''' Eigenverlag  
:'''Autorin:''' [[Margot Daum]]
:'''Erscheinungsjahr:'''  2021
:'''Verlag:''' im Eigenverlag
:80 Seiten, Druck als Magazin
:'''Erscheinungsjahr:''' 1. Auflage 2021 (vergriffen), 2. Auflage voraussichtlich im Sommer 2026  
:80 Seiten, Magazindruck; die 2. Auflage wird 94 Seiten umfassen


== Verlagsinformation ==
[[Datei:Margot Daum Ignaz Rojacher Biografie.jpg|thumb|Margot Daum, Autorin der Biografie.]]
<!-- bitte hier nur offizielle Pressetexte des Verlags oder Klappentexte verwenden! Eigene Beschreibungen sind bitte deutlich zu kennzeichnen. -->
Das Observatorium liegt auf dem 3&nbsp;106 [[M ü. A.|m hohen]] Gipfel des Hohen Sonnblicks in den [[Hohe Tauern|Hohen Tauern]]. Es ist die älteste Gipfelwetterwarte Europas und auch das höchstgelegene Observatorium Europas. Der [[Hoher Sonnblick|Hohe Sonnblick]] befindet sich in der [[Pinzgau]]er Marktgemeinde [[Rauris]] im [[Salzburger Land]] in [[Österreich]].


Dass es dieses Observatorium und gleich daneben das [[Zittelhaus]] – eine alpine Schutzhütte – gibt, ist dem Rauriser Pionier [[Ignaz Rojacher]] (* [[3. April]] [[1844]] in [[Rauris]]; † [[4. Jänner]] [[1891]] in Rauris) zu verdanken.
== Text auf der Rückseite ==


Sein Geschick, sowie die Freundschaft zu [[Wilhelm Ritter von Arlt]] (* [[16. November]] [[1853]] in Prag, [[Böhmen]]; † [[24. September]] [[1944]] in Rauris) haben wesentlich dazu beigetragen, dass das [[Raurisertal]] Ende des [[19. Jahrhundert]]s einen wirtschaftlichen Aufschwung erlebte.
Das Observatorium liegt auf dem 3&nbsp;106 [[m ü. A.]] hohen Gipfel des Hohen Sonnblicks in den [[Hohen Tauern]]. Es ist die älteste Gipfelwetterwarte Europas und zugleich das höchstgelegene Observatorium Europas. Der [[Hoher Sonnblick|Hohe Sonnblick]] befindet sich in der [[Pinzgau]]er Marktgemeinde [[Rauris]] im [[Salzburger Land]] in [[Österreich]].


Rojacher – vulgo „Kolm Naz“ – hatte sich vom einfachen Ziegenhirten zum Goldbergwerkbesitzer hinaufgearbeitet. So verfügte das Tal bereits zu seiner Zeit über eine eigene Telefonleitung und er war der erste Betreiber einer elektrischen Lichtanlage im Salzburger Land.
[[Datei:Stammbaum_Rojacher_Seite_1.jpg|thumb|Stammbaum des Ignaz Rojacher, Teil 1.]]


In meiner Biografie schildere ich aber nicht nur das Leben dieses bereits im Alter von 47 Jahren verstorbenen Fremdenverkehrspioniers, sondern skizziere auch das Leben von Wilhelm Ritter von Arlt und die mit ihm zusammenhängende Entwicklung des Skisports im Raurisertal sowie die Gründung der [[Österreichischer Alpenverein Sektion Rauris|Sektion Rauris]] des [[Österreichischer Alpenverein|Alpenvereins]].
Dass es dieses Observatorium und gleich daneben das [[Zittelhaus]] – eine alpine Schutzhütte – gibt, ist dem Rauriser Pionier [[Ignaz Rojacher]] (*[[3. April]] [[1844]] in [[Rauris]]; † [[4. Jänner]] [[1891]] in Rauris) zu verdanken.


Ich, Margot Daum, die Ururenkelin des Rojacher, habe mich auf die Spurensuche dieser beiden Herren begeben.
Sein Geschick sowie die Freundschaft zu [[Wilhelm Ritter von Arlt]] (*[[16. November]] [[1853]] in Prag, [[Böhmen]]; † [[24. September]] [[1944]] in Rauris) haben wesentlich dazu beigetragen, dass das [[Raurisertal]] Ende des [[19. Jahrhundert]]s einen wirtschaftlichen Aufschwung erlebte.


Ergänzt habe ich dieses Werk mit [[Goldbergbau]]-Erläuterungen, der Geschichte des Zittelhauses, der [[Rojacherhütte]] und des [[Alpengasthof Ammererhof|Ammererhof]]es. Besonders aber freue ich mich, dass ich einen Stammbaum über Rojacher veröffentlichen kann.
Rojacher – vulgo „Kolm Naz“ – hatte sich vom einfachen Ziegenhirten zum Goldbergwerkbesitzer hinaufgearbeitet. So verfügte das Tal bereits zu seiner Zeit über eine eigene Telefonleitung und er war der erste Betreiber einer elektrischen Lichtanlage im Salzburgerland.
 
[[Datei:Stammbaum_Rojacher_Seite_2.jpg|thumb|Stammbaum des Ignaz Rojacher, Teil 2.]]
 
In meiner Biografie schildere ich nicht nur das Leben dieses bereits im Alter von 47 Jahren verstorbenen Fremdenverkehrspioniers, sondern skizziere auch das Leben von Wilhelm Ritter von Arlt sowie die mit ihm zusammenhängende Entwicklung des Skisports im Raurisertal und die Gründung der Sektion Rauris des [[Österreichischer Alpenverein|Österreichischen Alpenvereins]].
 
Ich, Margot Daum, die Ururenkelin Rojachers, habe mich auf die Spurensuche dieser beiden Herren begeben.
 
Ergänzt habe ich dieses Werk mit Erläuterungen zum [[Goldbergbau]], der Geschichte des Zittelhauses, der [[Rojacherhütte]] und des [[Alpengasthof Ammererhof|Ammererhof]]s. Besonders freue ich mich darüber, dass ich einen Stammbaum über Rojacher veröffentlichen kann.
 
=== Inhaltsverzeichnis ===
# Historischer Überblick
## [[Tauern]]
## [[12. Jahrhundert]]: die Besiedlung, Wege und Entstehung des Ortes
## [[1203]]: Entstehung der [[Pfarre Rauris|Pfarre]]
## [[1230]]: Fuhr- und Saumverkehr
## [[1354]]: Der Goldbergbau in [[Kolm-Saigurn]]
## [[1487]]: Der Markt
## Das Rauriser Wappen
# Goldbergbau-Erläuterungen von Prof. Dr. [[Fritz Gruber]]
# Ignaz Rojacher vulgo Kolm Naz
# Bilder von Ignaz Rojacher, seiner Ehefrau Maria, seiner Mutter Anna und den Knappen
# Die ledigen Kinder des Ignaz Rojacher
# Halbgeschwister des Richard Ignaz väterlicherseits
# Richard Ignaz Pfarrmaier vulgo Jaga Naz, lediger Sohn des Ignaz Rojacher vulgo Kolm Naz
# Elisabeth Pfarrmaier, Mutter des Richard Ignaz
# Halbgeschwister des Richard Ignaz mütterlicherseits
# Landkarte und Ortschaften im Kärntner Mölltal
# Kirchenbücher: Tauf-, Trauungs- und Sterbebücher, Matricula Online
# Stammbaum des Ignaz Rojacher
# Bilder von Richard Ignaz Pfarrmaier, seiner Frau Maria und ihren Kindern
# Wilhelm Ritter von Arlt, Freund, Berater und Mäzen von Rojacher
# Der Beginn der Geschichte des Skifahrens
# Errichtung des Observatoriums am Hohen Sonnblick
# Das Zittelhaus am Hohen Sonnblick – die Entwicklung
# Der Ammererhof (Tauernhof) in Kolm-Saigurn
# Die Rojacherhütte unterhalb des Sonnblickgipfels
# Der Alpenverein Rauris
# Quellenangaben
 
=== Bestellung ===
Es konnte eine gedruckte Ausgabe bei Margot Daum bestellt werden. Diese Auflage ist jedoch mit Stand Oktober 2023 vergriffen.
Eine Auflage mit neuen Bildern ist ab Sommer 2026 um ca. 29 Euro erhältlich. Einfach ein E-Mail senden, dann wirst du über die neue Auflage informiert.
 
''Margot Daum''
''Laireiting 15''
''5611 Großarl''
''Mobiltelefonnummer: (06 64) 490 99 21''
''E-Mail: [mailto:margot30@gmx.at margot30@gmx.at]''
 
=== Link zum freien Download der 1. Auflage ===
{| class="wikitable"
|- {{Gold}}
| * [[Ignaz Rojacher (Biografie)]], als freies Download-PDF [https://www.sn.at/wiki/images/pdf/Biografie_des_Ignaz_Rojacher_von_Ururenkelin_Margot_Daum.pdf über diesen Link] (Druckversion November 2021)
|}


==Rezension 1==
==Rezension 1==
<!--;bitte verlinke Wort / Begriffe, für die es bereits im Salzburgwiki Artikel gibt oder noch geben sollte-->
 
Ignaz Rojacher, der bärtige Bergmensch aus den Tauern, faszinierte mich schon seit Beginn des [[SALZBURGWIKI]]s – der Artikel, den ich [[2007]] über ihn schrieb, war einer der ersten Beiträge. Er basierte auf einem im Internet gefundenen PDF des Rauriser Alpenvereins. Im März [[2020]] meldete sich dann seine Ururenkelin Margot Daum bei mir, die seinerzeit das PDF für den Rauriser Alpenverein geschrieben hatte. Sie möchte diese Biografie grundlegend überarbeiten, weil sie neue Quellen gefunden hatte und auch den Artikel im SALZBURGWIKI aktualisieren. Margot fügte ihre Biografie Mosaikstein um Mosaikstein zusammen. Im August [[2021]] war die Biografie dann fertiggestellt. Fast fertig jedenfalls, denn kaum waren die ersten Exemplare probeweise kopiert und im Verwandten- und Freundeskreis verteilt, tauchten neue Einzelheiten und Geschichten auf, die Margot noch unbedingt in die Biografie aufnehmen wollte. Ende November schließlich gab sie „grünes Licht“ für die Veröffentlichung.
 
Am [[1. Dezember]] 2021 erhielt ich dann ein „frisch gedrucktes“ Exemplar und bin beeindruckt über das Ergebnis – über das Ergebnis jahrelanger Recherchen der Ururenkelin, über die vielfältigen Informationen, die der Leser auf 80 Seiten findet, und über die saubere Verarbeitung der gedruckten Version. Diese kann man bei Margot Daum gegen einen Unkostenbeitrag erwerben oder hier im SALZBURGWIKI gratis herunterladen (es ist das Druck-PDF, also in bester Qualität).
 
Zunächst werden auf 14 Seiten das geschichtliche und bergmännische Umfeld der Zeit erläutert, in der Ignaz Rojacher lebte. Unter welchen Bedingungen wurden damals Erze abgebaut? Wie entstand der Markt Rauris? Woher kommt der Name Kolm-Saigurn, und vieles mehr. Beiträge des Montanspezialisten Prof. Dr. Gruber geben dazu ausführliche Auskunft.
 
Der zweite, umfangreiche Teil beschäftigt sich mit Rojachers Leben (25 Seiten) und dokumentiert seine Nachkommen, beginnend mit seinen ledigen Kindern, insbesondere mit seinem ledigen Sohn Richard Ignaz Pfarrmaier vulgo Jaga Naz, der den Beginn der Familiengeschichte „entern Tauern“ an der Südseite der [[Hohe Tauern|Hohen Tauern]] einleitete. Von dort wechselten die verwandtschaftlichen Beziehungen immer wieder hin und her. Auch für Außenstehende ist es durchaus interessant, die kurzen Lebensgeschichten zu lesen, zu erfahren, welchen Berufen die Menschen damals nachgegangen sind oder wie groß die Kinderschar früher war. Der Abschnitt über das Leben Rojachers schließt selbstverständlich auch die Geschichte der Errichtung des Observatoriums auf dem Hohen Sonnblick sowie die Elektrifizierung des [[Raurisertal]]s ein. Bilder von technischen Objekten und Verwandten lockern die Darstellung auf. Ein zweiseitiger Stammbaum zeigt übersichtlich die verwandtschaftlichen Verflechtungen.
 
Es folgen zwei Seiten über Wilhelm Ritter von Arlt, den Mäzen und Freund Rojachers, über seine Aktivitäten rund um das Skifahren und den Alpenverein, Sektion Rauris. Dies leitet über zur Skigeschichte in Rauris und den legendären Abfahrtsläufen vom Sonnblick, denen eine Chronologie der Skigeschichte des Tales folgt. Während sich im Teil über Rojachers Leben der Abschnitt über das Observatorium mit der Geschichte von der Idee über die Planung bis zum Bau befasst, bietet der nun gegen Ende der Biografie stehende Beitrag eine chronologische Übersicht über alle Ereignisse bis in die Gegenwart, darunter der tragische Tod eines Beobachterehepaares sowie eine Liste aller bisherigen Mitarbeiter. Schließlich folgen noch die Chronologien des Zittelhauses, des Ammererhofes und der Rojacherhütte, die 2021 unter Denkmalschutz gestellt wurde.
Dass diese Biografie nicht einfach so aus heiterem Himmel entstanden ist, dokumentiert das umfangreiche Quellen- und Bildquellenverzeichnis am Ende sowie eine kleine Literaturliste. Ganz zum Schluss kommt die Autorin dann auch noch zu Wort.
 
Diese Biografie erhellt das vielleicht bisher etwas im Dunkeln verborgen gewesene Leben eines der bedeutendsten Männer des Raurisertals und vor allem der Geschichte der österreichischen Wetterbeobachtung. Ein wohl überregional interessantes Buch, das viele interessieren könnte.
 
==Rezension 2==
==Rezension 2==
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==Quelle==
==Quellen==
* [[Peter Krackowizer]]
* Die Biografie
<!-- * Rezension von  bitte gib deinen Benutzernamen hier an-->
* Rezension von [[Peter Krackowizer]]  


[[Kategorie:Kultur und Bildung]]
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[[Kategorie:Literatur]]
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[[Kategorie:Buch]]
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[[Kategorie:Salzburg Pioniere]]
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