Wolfgang Florey: Unterschied zwischen den Versionen
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[[1961]] begründete er eine kirchenmusikalische Konzertreihe in Salzburg, deren Leiter er bis [[1965]] war. Den Schwerpunkt der Reihe bildete die Auseinandersetzung mit dem Werk Johann Sebastian Bachs und mit Werken der zeitgenössischen Musik. | [[1961]] begründete er eine kirchenmusikalische Konzertreihe in Salzburg, deren Leiter er bis [[1965]] war. Den Schwerpunkt der Reihe bildete die Auseinandersetzung mit dem Werk Johann Sebastian Bachs und mit Werken der zeitgenössischen Musik. | ||
Mit den Komponisten Jens-Peter Ostendorf, Thomas Jahn, seiner späteren Frau Hedwig Elsner und anderen gründete Florey [[1968]] die Gruppe [[Hinz & Kunst]], die sich mit Formen freier Improvisation beschäftigte. Außerdem setzte 'Hinz & Kunst' sich mit dem kollektiven Komponieren auseinander. Das Ensemble gastierte auf zahlreichen Festivals. 'Hinz & Kunst' erhielt [[1976]] eine Auszeichnung beim Deutschen Schallplattenpreis und [[1979]] den Preis der Jury des Internationalen Komponistenseminars in Boswil ([[Schweiz]]). Für das Ensemble komponierte [[Hans Werner Henze]] mehrere Werke. Ab [[1980]] arbeitete Florey für das kleine Wiener Theater | Mit den Komponisten Jens-Peter Ostendorf, Thomas Jahn, seiner späteren Frau Hedwig Elsner und anderen gründete Florey [[1968]] die Gruppe [[Hinz & Kunst]], die sich mit Formen freier Improvisation beschäftigte. Außerdem setzte 'Hinz & Kunst' sich mit dem kollektiven Komponieren auseinander. Das Ensemble gastierte auf zahlreichen Festivals. 'Hinz & Kunst' erhielt [[1976]] eine Auszeichnung beim Deutschen Schallplattenpreis und [[1979]] den Preis der Jury des Internationalen Komponistenseminars in Boswil ([[Schweiz]]). Für das Ensemble komponierte [[Hans Werner Henze]] mehrere Werke. Ab [[1980]] arbeitete Florey für das kleine Wiener Theater "Gruppe 80" und war von [[1983]] bis [[1991]] musikalischer Leiter des neugegründeten Ensembles der Ruhrfestspiele Recklinghausen. Seither ist er als freischaffender Komponist tätig. | ||
Insgesamt schrieb er etwa 80 Bühnenmusiken für die deutschsprachige Bühnen und Musik für mehr als 40 Hörspielproduktionen. Daneben entstanden eine Reihe von Liedern, Kammermusiken, Orchesterwerken und Werken für das Musiktheater. | Insgesamt schrieb er etwa 80 Bühnenmusiken für die deutschsprachige Bühnen und Musik für mehr als 40 Hörspielproduktionen. Daneben entstanden eine Reihe von Liedern, Kammermusiken, Orchesterwerken und Werken für das Musiktheater. | ||
Von [[1969]] bis [[1985]] war er verheiratet mit der Pianistin und Musikprofessorin Hedwig Florey, geborene Elsner (* [[24. August]] [[1943]] in Oldenbüttel, [[Deutschland|Schleswig-Holstein]]; † [[27. August]] [[1999]] in Hamburg), mit der er drei Kinder hat | Von [[1969]] bis [[1985]] war er verheiratet mit der Pianistin und Musikprofessorin Hedwig Florey, geborene Elsner (* [[24. August]] [[1943]] in Oldenbüttel, [[Deutschland|Schleswig-Holstein]]; † [[27. August]] [[1999]] in Hamburg), mit der er drei Kinder hat. | ||
In zweiter Ehe ist Florey<!-- seit 2015?--> verheiratet mit der Kammersängerin Ute, geborene Döring (* [[1963]] in Berlin), seit 2015 Professorin für Gesang an der Universität der Künste in Berlin. | In zweiter Ehe ist Florey<!-- seit 2015?--> verheiratet mit der Kammersängerin Ute, geborene Döring (* [[1963]] in Berlin), seit 2015 Professorin für Gesang an der Universität der Künste in Berlin. | ||