Schmalzermühle: Unterschied zwischen den Versionen
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Die '''Schmalzermühle''' ist eine Mühle in der [[Lungau]]er Gemeinde [[Thomatal]]. | Die '''Schmalzermühle''' ist eine Mühle in der [[Lungau]]er Gemeinde [[Thomatal]]. | ||
== Geschichte == | == Geschichte == | ||
Das Erbauungsjahr der Schmalzermühle ist unbekannt, dürfte aber Ende des [[18. Jahrhundert|18.]], Anfang des [[19. Jahrhundert]]s liegen. Die Mühle wurde im [[1996]] mit Unterstützung des [[Land Salzburg|Landes Salzburg]] saniert und dem heutigen Verwendungszweck als Garage und Lagerraum angepasst. | Das Erbauungsjahr der Schmalzermühle ist unbekannt, dürfte aber Ende des [[18. Jahrhundert|18.]], Anfang des [[19. Jahrhundert]]s liegen. Die Mühle wurde im [[1996]] mit Unterstützung des [[Land Salzburg (Bundesland)|Landes Salzburg]] saniert und dem heutigen Verwendungszweck als Garage und Lagerraum angepasst. | ||
==Beschreibung== | ==Beschreibung== | ||
Die Schmalzermühle steht im Thomataler Ortsteil Gruben-Altdorf. Der First der Mühle ist nach Südosten ausgerichtet. Das Mühlrad wurde oberschlächtig mit Wasser betrieben. Das Gebäude hatte eine Müllerstube als Wohnung des Müllers, als diese nicht mehr benötigt wurde, wurde der Raum als Schmiede verwendet. Die Schmalzermühle ist aus Natur- und Bruchsteinen gebaut und hat zwei Geschoße. Zwei Seiten sind mit Spritzwurf und zwei Seiten sind glatt weiß verputzt. Die Ecken besitzen glatt verputzte Faschen auf, ebenso die horizontale Geschoßtrennung und die Tür- sowie Fensteröffnungen, soweit sie im Spritzwurfverputz angeordnet sind. Beide Giebel sind mit senkrechten Brettern verschalt, die mit Holznägeln befestigt sind. Das Satteldach ist mit Brettschindeln aus Lärchenholz gedeckt und mit kupferne Regenrinnen an den Traufen versehen. | Die Schmalzermühle steht im Thomataler Ortsteil Gruben-Altdorf. Der First der Mühle ist nach Südosten ausgerichtet. Das Mühlrad wurde oberschlächtig mit Wasser betrieben. Das Gebäude hatte eine Müllerstube als Wohnung des Müllers, als diese nicht mehr benötigt wurde, wurde der Raum als Schmiede verwendet. Die Schmalzermühle ist aus Natur- und Bruchsteinen gebaut und hat zwei Geschoße. Zwei Seiten sind mit Spritzwurf und zwei Seiten sind glatt weiß verputzt. Die Ecken besitzen glatt verputzte Faschen auf, ebenso die horizontale Geschoßtrennung und die Tür- sowie Fensteröffnungen, soweit sie im Spritzwurfverputz angeordnet sind. Beide Giebel sind mit senkrechten Brettern verschalt, die mit Holznägeln befestigt sind. Das Satteldach ist mit Brettschindeln aus Lärchenholz gedeckt und mit kupferne Regenrinnen an den Traufen versehen. | ||