Lodronische Gedenktafel: Unterschied zwischen den Versionen
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| − | Die Übersetzung der Inschrift lautet: <blockquote>Paris, Erzbischof von Salzburg, aus dem Grafengeschlecht von Lodron, hat mit eisernen Brechstangen Felsen von diesem bezwungenen Berg herunter brechen lassen und die Stadt jenseits der Salzach befestigt 1623'.(1624 ?)</blockquote> | + | Die Übersetzung der Inschrift lautet: <blockquote>Paris, [[Erzbischof von Salzburg]], aus dem Grafengeschlecht von Lodron, hat mit eisernen Brechstangen Felsen von diesem bezwungenen Berg herunter brechen lassen und die Stadt jenseits der Salzach befestigt 1623'.(1624 ?)</blockquote> |
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Aktuelle Version vom 26. Juni 2022, 08:30 Uhr
Die Lodronische Gedenktafel befindet sich im Salzburger Stadtteil Mülln.
Geschichte
Die Gedenktafel bezieht sich auf die 1624 abgeschlossene Befestigung des Mönchsberges durch Mauern und Bastionen, die in die Regierungszeit von Erzbischof Paris Lodron fiel. Sie waren ein Teil der vorbeugenden Maßnahmen mit der die Stadt vor dem 30 jährigen Krieg geschützt werden sollte.
Beschreibung
Die Tafel befindet sich gegenüber dem Haus Augustinergasse 24, wo der Fels des Mönchsberges bis an die Straße heran reicht. Rechts über dem Eingang zu einem Stollen befindet sich eine 0,9 mal 1,5 m große Marmortafel mit einer lateinischen Inschrift und dem Wappen des Erzbischofes Paris Lodron.
Die Übersetzung der Inschrift lautet:
Paris, Erzbischof von Salzburg, aus dem Grafengeschlecht von Lodron, hat mit eisernen Brechstangen Felsen von diesem bezwungenen Berg herunter brechen lassen und die Stadt jenseits der Salzach befestigt 1623'.(1624 ?)