Brauerei Schwarzach: Unterschied zwischen den Versionen

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Die '''Brauerei Schwarzach''' ist eine Privat[[brauerei]] in [[Schwarzach im Pongau]]. Sie wurde 1847 von Fürsterzbischof Kardinal Schwarzenberg gegründet und befindet sich seit elf Generationen im Besitz der Brauerfamilie Seeber.  
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[[Datei:Schwarzach Brauerei 01.jpg|thumb|"Bräustüberl"]]
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[[Datei:Brauerei-Schwarzach.jpg|thumb|Brauerei Schwarzach]]
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[[Datei:Salzachmühle Mülln Brauerei Urfahr Schwarzach.jpg|thumb|Bild unten historische Ansicht der ''Brauerei Urfahr''.]]
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[[Datei:Schwarzach Brauerei 02.jpg|thumb|Gastgarten im "Bräustüberl"]]
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[[Datei:Schwarzach Brauerei 03.jpg|thumb|Bier aus der Brauerei]]
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Die '''Brauerei Schwarzach''' ist eine Privatbrauerei in [[Schwarzach im Pongau]].
  
Mit einer Jahresproduktion von 26.000 Hektolitern gehört sie zu den kleinen Brauerein Österreichs, weist mit ihrer Marke "Tauerngold" aber vor allem in West- und Südwestösterreich einen hohen Bekanntheitsgrad auf. Hergestellt wird das [[Bier]] ausschließlich auf traditionelle Weise, wozu auch die Lagerung und Reifung in Naturkellern gehört.  
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==Geschichte==
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Die von (Fürst)[[Erzbischof]] Kardinal [[Friedrich VI. Fürst Schwarzenberg]] auf dem hoch gelegenen [[Schloss Schernberg]] gegründete Brauerei wurde erstmals im Jahre [[1847]] urkundlich erwähnt. Damit das Bier schneller vertrieben werden konnte, wurde sie [[1859]] auf im Tal unten zentral gelegenen Urfahrgrund in der Gemeinde Schwarzach im Pongau verlegt. Dort wurde sie ''Brauerei Urfahr'' genannt. Ein zeitgenössischer Artikel schreibt<blockquote>''Dortselbst  wird sehr gutes, gesundes Bier gebraut. [[1913]] behauptete ein Reisender in der Bahnhof-Restauration fest, es ist Pilsner-Bier. Schon früher bestand in Urfahr ein sogenanntes "Bräustübl", welches einige Jahre aufgelassen, 1913 aber wieder eröffnet wurde.''</blockquote>
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Zur selben Zeit gelangte die aus [[Südtirol]] stammende Brauerfamilie Seeber in den Besitz der bischöflichen Bierbrauerei und führte sie bis 2008 in der elften Generation. [[1972]] ließ die Familie Seeber ein neues Sudhaus erbauen und reagierte damit auf den wachsenden Bierkonsum. Einhergehend mit der dadurch ermöglichten Produktionssteigerung  weitete der kleine Betrieb den Verkauf seiner Marke "Tauerngold" über die Regionalgrenzen hinaus auf das Gebiet Westösterreichs aus.  
  
==Kontakt==
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An die Brauerei angeschlossen war ein, in einem architektonisch interessantem Gebäude aus dem frühen [[19. Jahrhundert]] untergebrachter, Braugasthof, in der das nebenan gebraute Bier mit weiteren Produkten der Region konsumiert werden konnte. Beliebt war der von wildem Wein überwachsenen Gastgarten, der vor allem in den Frühjahrs- und Sommermonaten gerne von vorbeikommenden Spaziergängern und Sportlern besucht wurde.
* Brauerei Schwarzach
 
* Walter Seeber
 
* Brauhausgasse 28
 
* 5620 Schwarzach im Pongau
 
* Telefon: 06415 42 36-0
 
* Fax: 06415 42 36-39
 
  
==Geschichte==
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Am [[28. Jänner]] [[2008]] gab Firmenchefin Eva-Maria Seeber bekannt, dass die Brauerei mit Ende des Monats ihren Betrieb einstellt. Die Liegenschaft mit rund 12&nbsp;000 m² Gewerbefläche im Ortsteil [[Urfahr (Schwarzach im Pongau)|Urfahr]] wurde verkauft, eine Fortführung des Betriebes und der Marke "Tauerngold" durch einen Brauereikonzern erfolgte nicht mehr. Die bisherigen Gastronomiekunden wurden künftig von der Brau Union beliefert. Bereits im [[Dezember]] [[2007]] wurde den Pächtern des angeschlossenen Braugasthofes, Isabella und Peter Steiner, die Kündigung ihres Pachtvertrages mitgeteilt. Die Gastwirtschaft wird mit Ende [[März]] [[2008]] geschlossen.
Die von Fürsterzbischof Kardinal Schwarzenberg auf dem hoch gelegenen [[Schloss Schernberg]] gegründete Brauerei wurde erstmals im Jahre [[1847]] urkundlich erwähnt. Damit das Bier schneller vertrieben werden konnte, wurde sie [[1859]] auf den zentral gelegenen Urfahrgrund in der Gemeinde Schwarzach im Pongau verlegt. Zur selben zeit gelangte die aus Südtirol stammende Brauerfamilie Seeber in den Besitz der bischöflichen Bierbrauerei und führt sie bis heute in der elften Generation. [[1972]] ließ die Familie Seeber ein neues Sudhaus erbauen und reagierte damit auf den wachsenden Bierkonsum. Einhergehend mit der dadurch ermöglichten Produktionssteigerung  weitete der kleine Betrieb den Verkauf seiner Marke "Tauerngold" über die Regionalgrenzen hinaus auf das Gebiet Westösterreichs aus.  
 
  
==Herstellung==
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[[2014]] erwarb die Familie Lindinger das Brauereigelände und errichtete dort einen Firmenstandort. [[2017]] wurde das "Bräustüberl" Schwarzach wiedereröffnet. [[2020]] wurde eine Gesellschaft zur Neuerrichtung der Brauerei gegründet. Und seit [[2021]] gibt es schließlich wieder Bier aus der Brauerei Schwarzach.<ref>lt. Homepage, abgefragt am 15. Juni 2023</ref>
Als Basisprodukt dient ausschließlich frisches Quellwasser aus der [[Hohe Tauern|Tauernregion]]. Das Wasser aus dem [[Heukareck]] wird unaufbereitet der Sudpfanne zugeführt und mit Hopfen, Malz und Hefe gebraut. Die den Geschmack prägende Hefe wird im Betrieb selbst gezüchtet. Als Rohstoffe werden Qualitätsprodukte aus Österreich, z. B. heimischer Hopfen und Malz aus dem oberösterreichischen [[Mühlviertel]] verwendet.  
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=== Nachstehende Daten stammen von der Brauerei bis 2008 ===
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====Produktion====
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Als Basisprodukt diente ausschließlich frisches Quell[[wasser]] aus der [[Hohe Tauern|Tauernregion]]. Das Wasser aus dem [[Heukareck]] wurde unaufbereitet der Sudpfanne zugeführt und mit Hopfen, Malz und Hefe gebraut. Die den Geschmack prägende Hefe wurde im Betrieb selbst gezüchtet. Als Rohstoffe wurden Qualitätsprodukte aus Österreich, z. B. heimischer Hopfen und Malz aus dem oberösterreichischen Mühlviertel verwendet.  
  
Nach dem Brauvorgang wird das Bier in Fässer gefüllt und in Naturkellern im Inneren des Berges vierzehn Wochen gelagert. Durch die klassische Gärung und die lange, kalte Lagerzeit entwickelt sich der für das Tauerngold charakteristische Geschmack. Die natürliche Kühlung in den Felskellern des Heukareck wird von der Brauerei seit über 140 Jahren angewandt und stellt heute ein besonderes Qualitätsmerkmal des Schwarzacher Bieres dar.  
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Nach dem Brauvorgang wurde das Bier in Fässer gefüllt und in Naturkellern im Inneren des Berges vierzehn Wochen gelagert. Durch die klassische Gärung und die lange, kalte Lagerzeit entwickelte sich der für das ''Tauerngold'' charakteristische Geschmack. Die natürliche Kühlung in den Felskellern des Heukareck wurde von der Brauerei seit über 140 Jahren angewandt und stellte bis zum Ende der Brauerei ein besonderes Qualitätsmerkmal des Schwarzacher Bieres dar.
  
==Produkte==
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====Produkte====
Der Jahresausstoß der Privatbrauerei beträgt bei einem Fassbieranteil von 72 % heute etwa 26.000 Hektoliter. Die Produkte der Brauerei Schwarzach werden unter den Markennamen "TauernGold" und "cools" vertrieben. Neben nachstehenden Bier- und Radlervariationen produziert die Brauerei unter der Marke "Claro" noch sechs Limonadesorten. Aus Umweltgründen verzichtet der Betrieb gänzlich auf das Abfüllen der Produkte in Dosen und PET-Flaschen.  
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Der Jahresausstoß der Privatbrauerei betrug bei einem Fassbieranteil von 72 % zuletzt etwa 26&nbsp;000 Hektoliter. Die Produkte der Brauerei Schwarzach wurden unter den Markennamen "TauernGold" und "cools" vertrieben. Neben nachstehenden Bier- und Radlervariationen produzierte die Brauerei unter der Marke "Claro" noch sechs Limonadesorten. Aus Umweltgründen verzichtete der Betrieb gänzlich auf das Abfüllen der Produkte in Dosen und PET-Flaschen.  
  
===Bier- und Radlersorten:===
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====Bier- und Radlersorten====
(Die Zahlen in der Klammer bezeichnen die Stammwürze und den Alkoholgehalt)
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Die Zahlen in der Klammer bezeichnen die Stammwürze und den Alkoholgehalt  
* TauernGold Meisterbräu (12,2° / 5,2%)
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* TauernGold Meisterbräu (12,2° / 5,2 %)
* TauernGold Urgold (12,3° / 5,4%)
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* TauernGold Urgold (12,3° / 5,4 %)
* TauernGold Meisterpils (12,1° / 5,2%)
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* TauernGold Meisterpils (12,1° / 5,2 %)
* TauernGold [[Kelten]]bier dunkel  (13,3° / 5,4%)
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* TauernGold Keltenbier dunkel  (13,3° / 5,4 %)
* TauernGold Festbock hell (16,2° / 7,1%)
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* TauernGold Festbock hell (16,2° / 7,1 %)
* TauernGold Festbock dunkel (16,2° / 7,1%)
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* TauernGold Festbock dunkel (16,2° / 7,1 %)
* cool beer virgo (12,2° / 5,2%)
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* cool beer virgo (12,2° / 5,2 %)
* cools beer capricorn (12,2°/ 5,2%)
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* cools beer capricorn (12,2°/ 5,2 %)
* cools beer sagittarius (12,2° / 5,2%)
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* cools beer sagittarius (12,2° / 5,2 %)
* TauernGold Radler (6° / 2,5%)
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* TauernGold Radler (6° / 2,5 %)
* TauernGold Kräuterradler (6° / 2,5%)  
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* TauernGold Kräuterradler (6° / 2,5 %)
  
==Auszeichnungen==
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====Auszeichnungen====
Die Tauerngold-Biere wurden bisher von der "Monde Selection", einer weltweit anerkannten Prüfinstitution, mit 18 Goldmedaillen ausgezeichnet. Die letzte Medaille wurde der Brauerei Schwarzach im Jahr 2005 verliehen, wobei die Marke Tauerngold als einzige von sechs eingereichten Biersorten aus namhaften österreichischen Brauerein prämiert wurde.  
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Die Tauerngold-Biere wurden von der "Monde Selection", einer weltweit anerkannten Prüfinstitution, mit 19 Goldmedaillen ausgezeichnet. Die letzte Medaille wurde der Brauerei Schwarzach im Jahr [[2006]] verliehen, wobei die Marke ''Tauerngold'' als einzige von sechs eingereichten Biersorten aus namhaften österreichischen Brauerein prämiert wurde.  
  
==Sonstiges==
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==Quellen==
An die Brauerei angeschlossen ist eine Gastwirtschaft mit einem von wildem Wein überwachsenen Gastgarten, in der das nebenan gebraute Bier mit weiteren Produkten der Region konsumiert werden kann.  
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{{Homepage|https://brauerei-schwarzach.at/}}
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* "Eine Frage der Familie"; Artikel in den "[[Salzburger Nachrichten]]" vom 24. Mai 2002
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* "Auf traditionelle Weise gebraut"; Artikel im St. Johanner "[[StadtimSpiegel]]", Ausgabe 9, März 2006, Seite 28-29
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* "Brauerei Schwarzach sperrt zu"; [http://salzburg.orf.at/magazin/leben/stories/252645/ Artikel auf salzburg.orf.at]
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* [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19140412&seite=43&zoom=33 ANNO], [[Salzburger Chronik]], Ausgabe vom 12. April 1914, Seite 43
  
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{{SORTIERUNG: Schwarzach, Brauerei}}
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[[Kategorie:Pongau]]
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[[Kategorie:Schwarzach im Pongau]]
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[[Kategorie:Tourismus]]
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[[Kategorie:Tourismus (Geschichte)]]
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[[Kategorie:Wirtschaft]]
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[[Kategorie:Wirtschaft (Geschichte)]]
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[[Kategorie:Unternehmen]]
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[[Kategorie:Unternehmen (Geschichte)]]
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[[Kategorie:Bier]]
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[[Kategorie:Bräu]]
 
[[Kategorie:Brauerei]]
 
[[Kategorie:Brauerei]]
[[Kategorie:Pongau]]
 
 
==Quellen==
 
* "Eine Frage der Familie"; Artikel in den [[Salzburger Nachrichten]] vom 24. Mai 2002
 
* "Auf traditionelle Weise gebraut"; Artikel im St. Johanner "StadtimSpiegel", Ausgabe 9, März 2006, Seite 28-29
 

Aktuelle Version vom 15. Juni 2023, 17:57 Uhr

"Bräustüberl"
Brauerei Schwarzach
Bild unten historische Ansicht der Brauerei Urfahr.
Gastgarten im "Bräustüberl"
Bier aus der Brauerei

Die Brauerei Schwarzach ist eine Privatbrauerei in Schwarzach im Pongau.

Geschichte

Die von (Fürst)Erzbischof Kardinal Friedrich VI. Fürst Schwarzenberg auf dem hoch gelegenen Schloss Schernberg gegründete Brauerei wurde erstmals im Jahre 1847 urkundlich erwähnt. Damit das Bier schneller vertrieben werden konnte, wurde sie 1859 auf im Tal unten zentral gelegenen Urfahrgrund in der Gemeinde Schwarzach im Pongau verlegt. Dort wurde sie Brauerei Urfahr genannt. Ein zeitgenössischer Artikel schreibt

Dortselbst wird sehr gutes, gesundes Bier gebraut. 1913 behauptete ein Reisender in der Bahnhof-Restauration fest, es ist Pilsner-Bier. Schon früher bestand in Urfahr ein sogenanntes "Bräustübl", welches einige Jahre aufgelassen, 1913 aber wieder eröffnet wurde.

Zur selben Zeit gelangte die aus Südtirol stammende Brauerfamilie Seeber in den Besitz der bischöflichen Bierbrauerei und führte sie bis 2008 in der elften Generation. 1972 ließ die Familie Seeber ein neues Sudhaus erbauen und reagierte damit auf den wachsenden Bierkonsum. Einhergehend mit der dadurch ermöglichten Produktionssteigerung weitete der kleine Betrieb den Verkauf seiner Marke "Tauerngold" über die Regionalgrenzen hinaus auf das Gebiet Westösterreichs aus.

An die Brauerei angeschlossen war ein, in einem architektonisch interessantem Gebäude aus dem frühen 19. Jahrhundert untergebrachter, Braugasthof, in der das nebenan gebraute Bier mit weiteren Produkten der Region konsumiert werden konnte. Beliebt war der von wildem Wein überwachsenen Gastgarten, der vor allem in den Frühjahrs- und Sommermonaten gerne von vorbeikommenden Spaziergängern und Sportlern besucht wurde.

Am 28. Jänner 2008 gab Firmenchefin Eva-Maria Seeber bekannt, dass die Brauerei mit Ende des Monats ihren Betrieb einstellt. Die Liegenschaft mit rund 12 000 m² Gewerbefläche im Ortsteil Urfahr wurde verkauft, eine Fortführung des Betriebes und der Marke "Tauerngold" durch einen Brauereikonzern erfolgte nicht mehr. Die bisherigen Gastronomiekunden wurden künftig von der Brau Union beliefert. Bereits im Dezember 2007 wurde den Pächtern des angeschlossenen Braugasthofes, Isabella und Peter Steiner, die Kündigung ihres Pachtvertrages mitgeteilt. Die Gastwirtschaft wird mit Ende März 2008 geschlossen.

2014 erwarb die Familie Lindinger das Brauereigelände und errichtete dort einen Firmenstandort. 2017 wurde das "Bräustüberl" Schwarzach wiedereröffnet. 2020 wurde eine Gesellschaft zur Neuerrichtung der Brauerei gegründet. Und seit 2021 gibt es schließlich wieder Bier aus der Brauerei Schwarzach.[1]

Nachstehende Daten stammen von der Brauerei bis 2008

Produktion

Als Basisprodukt diente ausschließlich frisches Quellwasser aus der Tauernregion. Das Wasser aus dem Heukareck wurde unaufbereitet der Sudpfanne zugeführt und mit Hopfen, Malz und Hefe gebraut. Die den Geschmack prägende Hefe wurde im Betrieb selbst gezüchtet. Als Rohstoffe wurden Qualitätsprodukte aus Österreich, z. B. heimischer Hopfen und Malz aus dem oberösterreichischen Mühlviertel verwendet.

Nach dem Brauvorgang wurde das Bier in Fässer gefüllt und in Naturkellern im Inneren des Berges vierzehn Wochen gelagert. Durch die klassische Gärung und die lange, kalte Lagerzeit entwickelte sich der für das Tauerngold charakteristische Geschmack. Die natürliche Kühlung in den Felskellern des Heukareck wurde von der Brauerei seit über 140 Jahren angewandt und stellte bis zum Ende der Brauerei ein besonderes Qualitätsmerkmal des Schwarzacher Bieres dar.

Produkte

Der Jahresausstoß der Privatbrauerei betrug bei einem Fassbieranteil von 72 % zuletzt etwa 26 000 Hektoliter. Die Produkte der Brauerei Schwarzach wurden unter den Markennamen "TauernGold" und "cools" vertrieben. Neben nachstehenden Bier- und Radlervariationen produzierte die Brauerei unter der Marke "Claro" noch sechs Limonadesorten. Aus Umweltgründen verzichtete der Betrieb gänzlich auf das Abfüllen der Produkte in Dosen und PET-Flaschen.

Bier- und Radlersorten

Die Zahlen in der Klammer bezeichnen die Stammwürze und den Alkoholgehalt

  • TauernGold Meisterbräu (12,2° / 5,2 %)
  • TauernGold Urgold (12,3° / 5,4 %)
  • TauernGold Meisterpils (12,1° / 5,2 %)
  • TauernGold Keltenbier dunkel (13,3° / 5,4 %)
  • TauernGold Festbock hell (16,2° / 7,1 %)
  • TauernGold Festbock dunkel (16,2° / 7,1 %)
  • cool beer virgo (12,2° / 5,2 %)
  • cools beer capricorn (12,2°/ 5,2 %)
  • cools beer sagittarius (12,2° / 5,2 %)
  • TauernGold Radler (6° / 2,5 %)
  • TauernGold Kräuterradler (6° / 2,5 %)

Auszeichnungen

Die Tauerngold-Biere wurden von der "Monde Selection", einer weltweit anerkannten Prüfinstitution, mit 19 Goldmedaillen ausgezeichnet. Die letzte Medaille wurde der Brauerei Schwarzach im Jahr 2006 verliehen, wobei die Marke Tauerngold als einzige von sechs eingereichten Biersorten aus namhaften österreichischen Brauerein prämiert wurde.

Quellen

  1. lt. Homepage, abgefragt am 15. Juni 2023