Salzburger Festspiele 1923: Unterschied zwischen den Versionen

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[[1923]] fanden keine '''Salzburger Festspiele''' statt.
[[1923]] fanden '''keine Salzburger Festspiele''' statt.


== Der Sommer in Salzburg ==
== Der Sommer in Salzburg ==
[[Alexander Prinz Thurn und Taxis]] hatte nach erfolgreichen [[Salzburger Festspiele 1922|Festspielen 1922]] sein Amt als [[Präsidenten der Salzburger Festspiele|Präsident]] der [[Salzburger Festspielhaus-Gemeinde]] zurückgelegt. Er war die ewigen Streitereien innerhalb der Festspielhaus-Gemeinde müde. Der Wahl des neuen Festspielpräsidenten, Dr. [[Richard Strauss]], waren schwierige Auseinandersetzungen vorangegangen. Und [[Max Reinhardt]], der sich diesen Posten erhofft hatte, war enttäuscht.  
[[Alexander Prinz Thurn und Taxis]] hatte nach erfolgreichen [[Salzburger Festspiele 1922|Festspielen 1922]] sein Amt als [[Präsidenten der Salzburger Festspiele|Präsident]] der [[Salzburger Festspielhaus-Gemeinde]] zurückgelegt. Er war die ewigen Streitereien innerhalb der Festspielhaus-Gemeinde müde. Der Wahl des neuen Festspielpräsidenten, Dr. [[Richard Strauss]], waren schwierige Auseinandersetzungen vorangegangen. Und [[Max Reinhardt]], der sich diesen Posten erhofft hatte, war enttäuscht.  


Nachdem im Sommer [[1922]] die Grundsteinlegung zum [[Salzburger Festspielhaus]] im [[Schlosspark Hellbrunn]] erfolgt war, wurde heftige Kritik am Entwurf des Architekten [[Hans Poelzig]] laut. Die Festspielhaus-Gemeinde musste sich mehrmals verteidigen, dass nicht die Förderung der Kunst ihr Ziel sei, sondern die Förderung des [[Fremdenverkehr]]s. Dies war notwendig, die die Bevölkerung immer noch unter den Folgen des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] zu leiden hatte und für Kunst und Musik wenig Verständnis zeigte, ja sich sogar ablehnend bis feindlich. Es kam zu Teuerungsdemonstrationen mit einem wahrnehmbaren Trend gegen die Festspiele.
Nachdem im Sommer [[1922]] die Grundsteinlegung zum [[Salzburger Festspielhaus]] im [[Schlosspark Hellbrunn]] erfolgt war, wurde heftige Kritik am Entwurf des Architekten Hans Poelzig laut. Die Festspielhaus-Gemeinde musste sich mehrmals verteidigen, dass nicht die Förderung der Kunst ihr Ziel sei, sondern die Förderung des [[Fremdenverkehr]]s. Dies war notwendig, die die Bevölkerung immer noch unter den Folgen des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] zu leiden hatte und für Kunst und Musik wenig Verständnis zeigte, ja sich sogar ablehnend bis feindlich. Es kam zu Teuerungsdemonstrationen mit einem wahrnehmbaren Trend gegen die Festspiele.


Die Salzburger Vereinsleitung lehnte sich gegen die Bevormundung der Wiener Hauptvereinsleitung auf. Salzburg war stets dazu degradiert gewesen, die Wiener Entscheidungen in Salzburg zu exekutieren und alle Kalamitäten zu ertragen. [[Heinrich Damisch]] versuchte zwischen beiden Vereinsteilen auszugleichen, musste sich aber wegen seiner Augenerkrankung aus der Festspielhaus-Gemeinde zurückziehen.
Die Salzburger Vereinsleitung lehnte sich gegen die Bevormundung der Wiener Hauptvereinsleitung auf. Salzburg war stets dazu degradiert gewesen, die Wiener Entscheidungen in Salzburg zu exekutieren und alle Kalamitäten zu ertragen. [[Heinrich Damisch]] versuchte zwischen beiden Vereinsteilen auszugleichen, musste sich aber wegen seiner Augenerkrankung aus der Festspielhaus-Gemeinde zurückziehen.
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[[Kategorie:Kunst]]
[[Kategorie:Kunst]]
[[Kategorie:Salzburger Festspiele]]
[[Kategorie:Salzburger Festspiele]]
[[Kategorie:Salzburger Festspiele (Geschichte)]]
[[Kategorie:Veranstaltung]]
[[Kategorie:Veranstaltung]]
[[Kategorie:Veranstaltung (Geschichte)]]
[[Kategorie:Veranstaltung (Geschichte)]]
[[Kategorie:Veranstaltung (Musik)]]
[[Kategorie:Veranstaltung (Musik)]]