Salzburger Meisterkrankenkasse: Unterschied zwischen den Versionen

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Die '''Salzburger Meisterkrankenkrankenkasse''' (MKK), kurz Meisterkrankenkrankenkasse genannt, war eine gesetzliche Versicherungsanstalt für alle Meister und Inhaber eines konzessionierten Handelsunternehmens oder Gewerbes, das dem [[Salzburger Handelskammer|Handesgremium Salzburg]] angehörte und dessen ordentlicher Wohnsitz im [[Bundesland Salzburg]] war. Sie gehörte zu den [[Genossenschaftskrankenkassen im Herzogtum Salzburg]].  
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Die '''Salzburger Meisterkrankenkasse''' (MKK), kurz Meisterkrankenkasse genannt, war eine gesetzliche Versicherungsanstalt für alle Meister und Inhaber eines konzessionierten Handelsunternehmens oder Gewerbes, das dem [[Salzburger Handelskammer|Handesgremium Salzburg]] angehörte und dessen ordentlicher Wohnsitz im [[Bundesland Salzburg]] war. Sie gehörte zu den [[Genossenschaftskrankenkassen im Herzogtum Salzburg]].  
 
 
== Beschreibung ==
 
Die Kasse bot nur Leistungen der Krankenversicherung, beschränkt auf Heilkosten. Krankengeld wurde nicht ausbezahlt.
 
 
 
== Geschichte ==
 
=== Meisterkrankenkrankenkasse Stadt Salzburg ===
 
Am [[5. März]] [[1900]] fand durch den Verband der Genossenschaften in der Stadt Salzburg die konstituierende Sitzung statt.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19000301&query=%22meisterkrankenkasse%22&seite=2 ANNO], Salzburger Volksblatt, 1. März 1900, Seite 2</ref><ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19000306&query=%22meisterkrankenkasse%22&seite=2  ANNO], Salzburger Volksblatt, 6. März 1900, Seite 2</ref>
 
 
 
Die "Meisterkrankenkrankenkasse Stadt Salzburg" wurde als Unterstützungs-Verein gegründet, der seinen Sitz in der [[Griesgasse]] Nr. 12. (Fleischbank) hatte.
 
 
 
==== Obmänner ====
 
* 1902: [[Ignaz Eder]], Buchbindermeister und [[Landtagsabgeordneter]]<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19020308&query=%22meisterkrankenkasse%22&seite=4  ANNO], Salzburger Volksblatt, 8. März 1902, Seite 4</ref>
 
* 1903: [[Anton Hueber]], <ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19030311&query=%22meisterkrankenkasse%22&seite=5  ANNO], Salzburger Chronik, 11. März 1903, Seite 5</ref><ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19040402&query=%22meisterkrankenkasse%22&seite=5 ANNO], Salzburger Chronik, 2. April 1904, Seite 5</ref>
 
 
 
==== Daten ====
 
* 1907: 105 aktive Mitglieder und 40 unterstützende Mitglieder<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19070330&query=%22meisterkrankenkasse%22&seite=5 ANNO], Salzburger Chronik, 30. März 1907, Seite 5</ref>
 
* 1909: 123 aktive Mitglieder und 31 unterstützende Mitglieder<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19100420&query=%22meisterkrankenkasse%22&seite=4 ANNO], Salzburger Chronik, 20. April 1910, Seite 4</ref>
 
* 1913: 129 aktive Mitglieder und 30 unterstützende Mitglieder<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19130424&query=%22meisterkrankenkasse%22&seite=5 ANNO], Salzburger Volksblatt, 24. April 1913, Seite 5</ref>
 
* 1914: wurde eine Kriegsanleihe über 6&nbsp;000 [[Krone]]n gezeichnet, was sich finanziell negativ auswirkte.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19141206&query=%22meisterkrankenkasse%22&seite=5 ANNO], Salzburger Chronik, 6. Dezember 1914, Seite 5</ref><ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19191114&query=%22meisterkrankenkasse%22&seite=4 ANNO], Salzburger Chronik, 14. November 1919, Seite 4</ref>
 
 
 
=== Meisterkrankenkrankenkasse Bezirk Salzburg-Umgebung ===
 
Am [[2. März]] [[1913]] nahm die Meisterkrankenkrankenkasse für den politischen Bezirk Salzburg-Umgebung mit Sitz in [[Gnigl]] ihre Tätigkeit auf.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19130323&query=%22meisterkrankenkasse%22&seite=22 ANNO], Salzburger Chronik, 23. März 1913, Seite 2</ref>
 
 
 
[[1914]] tritt die Genossenschaft der Binder und Schlosser bei.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sbw&datum=19140312&query=%22meisterkrankenkasse%22&seite=4 ANNO], Salzburger Wacht, 12. März 1914, Seite 4</ref>
 
 
 
==== Obmänner ====
 
* 1913: [[Franz Thallinger]]
 
 
 
=== Meisterkrankenkrankenkasse Bezirk St. Johann im Pongau ===
 
Am [[12. Juni]] [[1913]] wird die Gründung einer Meisterkrankenkrankenkasse für den politischen Bezirk St. Johann im Pongau mit Sitz in [[Werfen]] beschlossen.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19130615&query=%22meisterkrankenkasse%22&seite=11 ANNO], Salzburger Volksblatt, 15. Juni 1913, Seite 11</ref>
 
 
 
=== Meisterkrankenkrankenkasse Bezirk Tennengau ===
 
[[1914]]/[[1915]] wurde auch die Gründung einer Meisterkrankenkrankenkasse für den politischen Bezirk Tennengau beschlossen.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19140218&query=%22meisterkrankenkasse%22&seite=4 ANNO], Salzburger Chronik, 18. Februar 1914, Seite 4</ref>
 
 
 
== Quelle ==
 
* [[ANNO]]
 
 
 
== Einzelnachweis ==
 
<references/>
 
  
 
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[[Kategorie:Gesundheit]]
 
[[Kategorie:Gesundheit]]
 
[[Kategorie:Gesundheitssystem]]
 
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Aktuelle Version vom 30. August 2020, 11:02 Uhr

Geschlossen
geschlossen  Der hier beschriebene Betrieb oder die Einrichtung existiert in dieser Form nicht mehr. Dieser Beitrag beschreibt die Geschichte.

Die Salzburger Meisterkrankenkasse (MKK), kurz Meisterkrankenkasse genannt, war eine gesetzliche Versicherungsanstalt für alle Meister und Inhaber eines konzessionierten Handelsunternehmens oder Gewerbes, das dem Handesgremium Salzburg angehörte und dessen ordentlicher Wohnsitz im Bundesland Salzburg war. Sie gehörte zu den Genossenschaftskrankenkassen im Herzogtum Salzburg.

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