Ernst Hanisch: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Ernst Hanisch''' (* [[16. Jänner]] [[1940]] in Thaya) ist ein österreichischer Historiker und Professor für Neuere Österreichische Geschichte an der [[Universität Salzburg]].
[[Professor|Univ.-Prof.]] Dr. '''Ernst Hanisch''' (* [[16. Jänner]] [[1940]] in Thaya, [[NÖ]]) ist ein österreichischer Historiker und emeritierter Professor für Neuere Österreichische Geschichte an der [[Universität Salzburg]].


==Biographie==
== Leben ==
Er legte [[1958]] seine Matura am Realgymnasium in Waidhofen an der Thaya ab, nach der Ableistung des Wehrdienstes begann er an der Universität Wien ein Studium der Germanistik und Geschichte. [[1964]] promovierte er mit seiner Arbeit über "Stefan George, sein Kreis und der Nationalsozialismus".
Er legte [[1958]] seine Matura am Realgymnasium in Waidhofen an der Thaya ab, nach der Ableistung des Wehrdienstes begann er an der Universität Wien ein Studium der Germanistik und Geschichte. [[1964]] promovierte er mit seiner Arbeit über "Stefan George, sein Kreis und der [[Nationalsozialismus]]".


Ab [[1967]] war er Assistent am Historischen Institut der Universität Salzburg bei [[Erika Weinzierl]], im Januar [[1977]] wurde er an der [[Universität Salzburg]] Dozent für Neuere Österreichische Geschichte, [[1979]] außerordentlicher Professor für Neuere Österreichische Geschichte neben [[Gerhard Botz]] und somit Nachfolger von Weinzierl.
Als Stipendiat begann seine wissenschaftliche Karriere im Zeitraum von 1964 bis 1967 am Internationalen Forschungszentrum Salzburg. Ab [[1967]] war er Assistent am Historischen Institut der Universität Salzburg bei [[Erika Weinzierl]], im Jänner [[1977]] wurde er an der Universität Salzburg Dozent für Neuere Österreichische Geschichte, [[1979]] außerordentlicher Professor für Neuere Österreichische Geschichte neben [[Gerhard Botz]] und somit Nachfolger von Weinzierl.


==Auswahl seiner Bücher==
Seit 2005 ist er im Ruhestand.  
*Der lange Schatten des Staates: Österreichische Gesellschaftsgeschichte im 20. Jahrhundert <br>
*Männlichkeiten: Eine andere Geschichte des 20. Jahrhunderts
*NS-Herrschaft in Österreich mit Emmerich Talos und Wolfgang Neugebauer
*Der kranke Mann an der Donau


[[Kategorie:Person|Hanisch, Ernst]]
== Ausbildung ==
[[Kategorie:Bildung|Hanisch, Ernst]]
* 1946–1950: Volksschule in Thaya
[[Kategorie:Bildung (Personen)|Hanisch, Ernst]]
* 1950–1958: Realgymnasium in Waidhofen/Thaya, Abschluss mit Matura
[[Kategorie:Professor|Hanisch, Ernst]]
* 1959–1964: Studium der Geschichte und Germanistik in Wien; Dissertation: "Stefan George, sein Kreis und der Nationalsozialismus"
[[Kategorie:Zuagroaste|Hanisch, Ernst]]
* [[10. April]] [[1964]]: Promotion
 
== Berufslaufbahn ==
* 1964–1965: Stipendiat der Fritz-Thyssen-Stiftung am Internationalen Forschungszentrum in Salzburg
* 1965–1967: Stipendiat des Theodor-Innitzer-Studienfonds in Salzburg
* ab 1967: Assistent am Historischen Institut der Universität Salzburg bei Prof. Dr. Erika Weinzierl
* [[12. Juni]] [[1975]]: Einreichung des Habilitationsansuchens
* [[3. Jänner]] [[1977]]: Ernennung zum Universitätsdozenten für Neuere Österreichische Geschichte
* seit 1979: Ao. Prof. für Neuere Österreichische Geschichte
 
== Sonstiges ==
Verfasser und Herausgeber zahlreicher Bücher und Aufsätze (Auswahl):
* ''Konservatives und revolutionäres Denken. Deutsche Sozialkatholiken und Sozialisten im [[19. Jahrhundert]]''. Wien und Salzburg 1975.
* ''Karl Marx und die Berichte der österreichischen Geheimpolizei''. (Schriften aus dem Karl-Marx-Haus, H. 16) Trier 1976.
* ''Die Ideologie des politischen Katholizismus in Österreich 1918–1938''. Wien und Salzburg 1977.
* ''Der kranke Mann an der Donau. Marx und Engels über Österreich''. (Veröffentlichungen des Ludwig-Boltzmann-Instituts für Geschichte der Arbeiterbewegung.) Wien, München und Zürich 1978.
* ''[[Nationalsozialismus|NS-Herrschaft]] in der Provinz. Salzburg im Dritten Reich'', Salzburg 1983
* ''Im Schatten berühmter Zeiten. Salzburg in den Jahren [[Georg Trakl]]s (1887–1914)'', Salzburg 1986 (gemeinsam mit Ulrike Fleischer)
* ''NS-Herrschaft in Österreich'', hg. mit Emmerich Tálos und [[Wolfgang Neugebauer]]. Wien 1988.
* ''Der lange Schatten des Staates. Österreichische Gesellschaftsgeschichte im 20. Jahrhundert 1890-1990''. Wien 1994.
* ''Der [[Obersalzberg]], das Kehlsteinhaus und [[Adolf Hitler]]'', [[Berchtesgaden]] 1996
* ''Gau der guten Nerven. Die nationalsozialistische Herrschaft in Salzburg'', Salzburg 1997
* ''Männlichkeiten. Eine andere Geschichte des 20. Jahrhunderts''. Wien 2005.
* ''Geschichte der österreichischen Bundesländer seit 1945'' (gemeinsam mit[[Robert Kriechbaumer]])
* ''Geschichte der österreichischen Land- und Forstwirtschaft im 20. Jahrhundert''. Wien 2002 (gemeinsam mit Ernst Bruckmüller).
 
Er wirkte bei der Erstellung des Buches "[[Nationalsozialismus und Krieg]]" mit.
 
==Auszeichnungen== 
* [[1964]]–1965 Stipendiat der Fritz-Thyssen-Stiftung am Internationalen Forschungszentrum in Salzburg
* [[1965]]–[[1967]] Stipendiat des Theodor-Innitzer-Studienfonds am Internationalen Forschungszentrum in Salzburg
* [[1974]] Leopold-Kunschak-Preis
* [[1975]] [[Franz-Rehrl-Preis]]
* [[1977]] Theodor-Körner-Preis
* [[1979]] Sandoz-Preis
* [[1995]] Ludwig-Jedlicka-Gedächtnispreis
* [[1996]] Karl-von-Vogelsang-Staatspreis
* [[2000]], [[2. November]]: Silbernes [[Ehrenzeichen des Landes Salzburg]]
* [[2002]] Kardinal Innitzer-Würdigungspreis
 
==Quellen==
* {{wikipedia-de}}
* [[Salzburger Landeskorrespondenz]] vom [https://service.salzburg.gv.at/lkorrj/Index?cmd=detail_ind&nachrid=23810 2. November 2002]
 
 
{{SORTIERUNG: Hanisch, Ernst}}
[[Kategorie:Person]]
[[Kategorie:Person (Wissenschaft)]]
[[Kategorie:Person (Bildung)]]
[[Kategorie:Kultur und Bildung]]
[[Kategorie:Bildung]]
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[[Kategorie:Geboren 1940]]
[[Kategorie:Niederösterreich]]