Zinkenbach (Wildbach): Unterschied zwischen den Versionen
(Die Seite wurde neu angelegt) |
K (Textersetzung - „Strobl am Wolfgangsee.“ durch „Strobl“) |
||
| (56 dazwischenliegende Versionen von 4 Benutzern werden nicht angezeigt) | |||
| Zeile 2: | Zeile 2: | ||
! colspan="2" class="blueboxcenterheader" | Bild | ! colspan="2" class="blueboxcenterheader" | Bild | ||
|---- bgcolor="#FFFFFF" align="center" | |---- bgcolor="#FFFFFF" align="center" | ||
| − | | colspan="2" | [[Datei:Zinkenbach | + | | colspan="2" | [[Datei:Zinkenbach, in Richtung See.JPG|280px]] |
|- | |- | ||
! colspan="2" class="blueboxcenterheader" | Basisdaten | ! colspan="2" class="blueboxcenterheader" | Basisdaten | ||
| Zeile 10: | Zeile 10: | ||
| Quelle: || [[Hoher Zinken]] | | Quelle: || [[Hoher Zinken]] | ||
|- bgcolor="#ffffff" | |- bgcolor="#ffffff" | ||
| − | | Quellhöhe: || ca. | + | | Quellhöhe: || ca. 640 [[m ü. A.]] |
|- bgcolor="#ffffff" | |- bgcolor="#ffffff" | ||
| − | | Mündung: || [[Abersee]] in den [[Wolfgangsee]] | + | | Mündung: || [[Abersee (Halbinsel)|Abersee]] in den [[Wolfgangsee]] |
|- bgcolor="#ffffff" | |- bgcolor="#ffffff" | ||
| − | | Mündungshöhe: || 548 m | + | | Mündungshöhe: || 548 m +. A. |
|- bgcolor="#ffffff" | |- bgcolor="#ffffff" | ||
| − | | Höhenunterschied: || ca. | + | | Höhenunterschied: || ca. 100 m |
|} | |} | ||
| + | [[Datei:Verlauf der Gemeindegrenze zwischen St. Gilgen und Strobl entlang des Zinkenbaches.jpg|thumb|Verlauf des Zinkenbaches entlang der Gemeindgrenzen von St. Gilgen und Strobl]] | ||
| + | [[Datei:Zinkenbachmündung in der Wolfgangsee, Foto v. Henryk Schwarzer.jpg|thumb|Zinkenbachmündung (mit Deltabildung) in den Wolfgangsee, Foto v. Henryk Schwarzer]] | ||
| + | Der '''Zinkenbach ''' ist ein [[Wildbach]] im Osten des [[Flachgau]]s. | ||
| − | Der | + | == Verlauf == |
| + | Der {{PAGENAME}} entsteht durch den Zusammenfluss zweier Wildbäche im südlichen Gemeindegebiet von [[St. Gilgen]], des [[Königsbach]]s und des [[Schreinbach]]s sowie durch die Einmündung des [[Weißrießbach]] und fließt durch das [[Zinkenbachtal]]. Dabei fließt er abwechselnd im Gemeindegebiet von St. Gilgen und [[Strobl]] Die Mündung in den [[Wolfgangsee]] befindet sich an der Grenze der Ortsteile [[Abersee (Halbinsel)|Abersee]] von St. Gilgen und [[Gschwendt]] von Strobl. | ||
| − | == | + | Der Zinkenbach wird auch seinem Ruf als typischer Wildbach gerecht, weil er bei [[Hochwasser]] aus seinem großen und steilen Einzugsgebiet stets viel Geschiebe und Schottermaterial mitführt. Deshalb hat sich im Laufe der Zeit sein Mündungsbereich sehr weit in den Wolfgangsee vorgeschoben und dort die engste Stelle des Wolfgangsees gebildet. |
| − | Der | + | |
| + | === Namensgebung === | ||
| + | Der Name stammt von der Bezeichnung vom [[Hoher Zinken|Hohen Zinken]], einem Berg, der sich zwischen den beiden Quellflüssen befindet. | ||
| + | |||
| + | ==Wildbachverbauung am Zinkenbach== | ||
| + | Der Zinkenbach ist dafür bekannt, dass er innerhalb kurzer Zeit zu einem reißenden Wildbach anschwillt. Vor mehreren Jahrzehnten wurden dort die ersten Wildbachsperren errichtet. Mit einem neuen Verbauungsprojekt wird nun ein zeitgemäßer Schutz vor Naturgefahren umgesetzt. | ||
| − | + | "''Uns ist es wichtig, dass die Menschen so gut wie möglich vor Naturkatastrophen geschützt sind. Der Zinkenbach kann sehr viel Unheil anrichten. Gerade im Jahr 2002 haben wir einen Eindruck bekommen, wie schnell ein Unglück passieren kann. Mit dem neuen Verbauungsprojekt wird der Schutz für mehr als 130 Häuser, Wohnhäuser, Höfe und Betriebsobjekte umgesetzt. Auch die Volksschule Abersee ist zukünftig bis zu einem 100-jährlichen Hochwasser sicher''", sagte Wasserreferent Landesrat [[Sepp Eisl]] heute, Mittwoch, 1. Mai. "''Die Region und die betroffenen Unternehmen, Gebietskörperschaften und vor allem die Wassergenossenschaft Zinkenbach mit Obmann Johann Kronawettleitner haben ihre Kräfte für dieses wichtige Projekt gebündelt. Durch diese Zusammenarbeit kann nun die Sicherheit für die Bürger weiter verbessert werden''", so Landesrat Eisl. | |
| − | Der | ||
| − | == Nebenflüsse == | + | Das Projekt umfasst den Um- und Ausbau von Wildbachverbauungen. Um das Projekt möglichst rasch umzusetzen, wurde die Baustelle auch im Winter nach Möglichkeit betrieben und die Arbeiten wurden fortgesetzt. Die Kosten belaufen sich auf insgesamt 1,15 Millionen Euro und werden von den Gemeinden St. Gilgen, Strobl, der Wassergenossenschaft Zinkenbach, der Landesstraßenverwaltung, der Österreichischen Bundesforste, dem Land Salzburg (15 Prozent) und dem Bund (60 Prozent) getragen.<ref> Quelle [[Salzburger Landeskorrespondenz]] am 1. Mai 2013</ref> |
| − | + | <!--== Nebenflüsse ==--> | |
<!--== Tourismus == | <!--== Tourismus == | ||
Hoch über dem Fluss trohnt auf einem Hügel bei diesem Ort die Burg Gruselig. Besonders attraktiv sind auch die engen Schluchten bei jenem anderen Ort--> | Hoch über dem Fluss trohnt auf einem Hügel bei diesem Ort die Burg Gruselig. Besonders attraktiv sind auch die engen Schluchten bei jenem anderen Ort--> | ||
| Zeile 35: | Zeile 43: | ||
<!--== Literatur == | <!--== Literatur == | ||
* Max Mustermann: Die Legende vom lebenden Fluss. Verlag Heimatverlag, Salzburg 2003, ISBN 3-08152345-2-8--> | * Max Mustermann: Die Legende vom lebenden Fluss. Verlag Heimatverlag, Salzburg 2003, ISBN 3-08152345-2-8--> | ||
| − | == | + | ==Bilder== |
| − | * Kompass Wanderkarte Wolfgangsee 1:25.000 | + | {{Bildkat}} |
| − | + | == Quellen == | |
| − | [http://www. | + | * Kompass-Wanderkarte Wolfgangsee 1:25.000 |
| + | * [https://www.bergfex.at www.bergfex.at] | ||
| + | * {{Quelle SAGIS}} | ||
| + | {{Quelle AMap}} | ||
| + | == Weblinks == | ||
| + | * Lage auf [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E400406%7E424983%7E410781%7E421046%7E%40405764%7C423102%7E0%7ELAM_ETRS89%7E1307%7E496 AMap] | ||
| + | * Lage auf [https://www.salzburg.gv.at/sagisonline/init.aspx?hotspot=landsbg|default|1:6541|455157|284459.1|pin1.png|Beginn%20Zinkenbach%20-%20Zinkenbachtal&redliningid=e043rwc4tz20vee1z2bdjh5g SAGIS] | ||
| + | |||
| + | == Einzelnachweis == | ||
| + | <references/> | ||
| + | [[Kategorie:Wissenschaft]] | ||
[[Kategorie:Geografie]] | [[Kategorie:Geografie]] | ||
| − | [[Kategorie: | + | [[Kategorie:Hydrogeografie]] |
| − | [[Kategorie: | + | [[Kategorie:Gewässer]] |
| + | [[Kategorie:Fließgewässer]] | ||
| + | [[Kategorie:Wildbach]] | ||
| + | [[Kategorie:Salzkammergut]] | ||
| + | [[Kategorie:Flachgau]] | ||
[[Kategorie:St. Gilgen]] | [[Kategorie:St. Gilgen]] | ||
| + | [[Kategorie:Strobl]] | ||
Aktuelle Version vom 29. Dezember 2023, 14:23 Uhr
| Bild | |
|---|---|
| Basisdaten | |
| Länge: | |
| Quelle: | Hoher Zinken |
| Quellhöhe: | ca. 640 m ü. A. |
| Mündung: | Abersee in den Wolfgangsee |
| Mündungshöhe: | 548 m +. A. |
| Höhenunterschied: | ca. 100 m |
Verlauf
Der Zinkenbach (Wildbach) entsteht durch den Zusammenfluss zweier Wildbäche im südlichen Gemeindegebiet von St. Gilgen, des Königsbachs und des Schreinbachs sowie durch die Einmündung des Weißrießbach und fließt durch das Zinkenbachtal. Dabei fließt er abwechselnd im Gemeindegebiet von St. Gilgen und Strobl Die Mündung in den Wolfgangsee befindet sich an der Grenze der Ortsteile Abersee von St. Gilgen und Gschwendt von Strobl.
Der Zinkenbach wird auch seinem Ruf als typischer Wildbach gerecht, weil er bei Hochwasser aus seinem großen und steilen Einzugsgebiet stets viel Geschiebe und Schottermaterial mitführt. Deshalb hat sich im Laufe der Zeit sein Mündungsbereich sehr weit in den Wolfgangsee vorgeschoben und dort die engste Stelle des Wolfgangsees gebildet.
Namensgebung
Der Name stammt von der Bezeichnung vom Hohen Zinken, einem Berg, der sich zwischen den beiden Quellflüssen befindet.
Wildbachverbauung am Zinkenbach
Der Zinkenbach ist dafür bekannt, dass er innerhalb kurzer Zeit zu einem reißenden Wildbach anschwillt. Vor mehreren Jahrzehnten wurden dort die ersten Wildbachsperren errichtet. Mit einem neuen Verbauungsprojekt wird nun ein zeitgemäßer Schutz vor Naturgefahren umgesetzt.
"Uns ist es wichtig, dass die Menschen so gut wie möglich vor Naturkatastrophen geschützt sind. Der Zinkenbach kann sehr viel Unheil anrichten. Gerade im Jahr 2002 haben wir einen Eindruck bekommen, wie schnell ein Unglück passieren kann. Mit dem neuen Verbauungsprojekt wird der Schutz für mehr als 130 Häuser, Wohnhäuser, Höfe und Betriebsobjekte umgesetzt. Auch die Volksschule Abersee ist zukünftig bis zu einem 100-jährlichen Hochwasser sicher", sagte Wasserreferent Landesrat Sepp Eisl heute, Mittwoch, 1. Mai. "Die Region und die betroffenen Unternehmen, Gebietskörperschaften und vor allem die Wassergenossenschaft Zinkenbach mit Obmann Johann Kronawettleitner haben ihre Kräfte für dieses wichtige Projekt gebündelt. Durch diese Zusammenarbeit kann nun die Sicherheit für die Bürger weiter verbessert werden", so Landesrat Eisl.
Das Projekt umfasst den Um- und Ausbau von Wildbachverbauungen. Um das Projekt möglichst rasch umzusetzen, wurde die Baustelle auch im Winter nach Möglichkeit betrieben und die Arbeiten wurden fortgesetzt. Die Kosten belaufen sich auf insgesamt 1,15 Millionen Euro und werden von den Gemeinden St. Gilgen, Strobl, der Wassergenossenschaft Zinkenbach, der Landesstraßenverwaltung, der Österreichischen Bundesforste, dem Land Salzburg (15 Prozent) und dem Bund (60 Prozent) getragen.[1]
Bilder
- Zinkenbach (Wildbach) – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien im SALZBURGWIKI
Quellen
- Kompass-Wanderkarte Wolfgangsee 1:25.000
- www.bergfex.at
- Salzburger Geographisches Informationssystem (SAGIS), im Internet unter www.salzburg.gv.at/sagismobile... abrufbar.
- Austrian Map, Teil der Österreichischen Karte des Bundesamts für Eich- und Vermessungswesen (BEV), im Internet unter maps.bev.gv.at abrufbar.
Weblinks
Einzelnachweis
- ↑ Quelle Salzburger Landeskorrespondenz am 1. Mai 2013