K.k. Schießstand Lehen: Unterschied zwischen den Versionen

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Zwischen [[1865]] und etwa 1905 (aufgelassene Schießstätte bis um 1920) erstreckte sich der Schießübungsplatz an der [[Salzach]] zwischen der [[Ignaz-Harrer-Straße]] bis nahe an die [[Franz-Martin-Straße]]. Heute erinnert noch die [[Schießstattstraße]] daran.
  
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An den Eröffnungsfeierlichkeiten am [[17. August]] 1865 nahmen Schützen aus dem [[Lungau]], dem [[Pongau]] und dem [[Tennengau]] teil. Sie zogen ab 10 Uhr unter den Klängen der Musikkapelle des [[Bürgercorps der Stadt Hallein]] auf dem neuen Schießstand ein. Kurz nach 12 Uhr setzte sich der Festzug zum Festplatz in St. Josef in Bewegung.  
  
Nach einem dreifachen donnernden Hoch auf "Se. Majestät" und dem Abspielen der Volkshymne durch die [Rainermusik Salzburg|Kapelle]] des [[Salzburger Hausregiment Erzherzog Rainer Nr. 59|Salzburger Hausregiments Erzherzog Rainer Nr. 59]] eröffnete Erzherzog [[Ludwig Viktor]] das Festschießen.
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Nach einem dreifachen donnernden Hoch auf "Se. Majestät" und dem Abspielen der Volkshymne durch die [[Rainermusik Salzburg|Kapelle]] des [[Salzburger Hausregiment Erzherzog Rainer Nr. 59|Salzburger Hausregiments Erzherzog Rainer Nr. 59]] eröffnete Erzherzog [[Ludwig Viktor]] das Festschießen.
  
Zwei Tage später, am [[19. August]], waren neben Kaiser [[Franz Joseph I.]] aus [[Bad Ischl]] auch der König von Preußen aus [[Bad Gastein]] nach Salzburg gekommen. Der König von Preußen stieg im [[Hotel Erzherzog Karl]] ab.
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Der starke Regen, der sowohl am Vormittag als auch am Nachmittag fiel, hörte während der Hauptfeierlichkeiten auf.  
  
Franz Joseph war bereits um 03 Uhr in der Früh in Salzburg angekommen und wollte um 07 Uhr eine auf dem Neuhauserfeld anberaumte große Militärparade abnehmen. Aufgrund des schlechten Wetters fiel diese jedoch aus und Franz Joseph besichtigte die Kavallerie- und die [[Franz-Josef-Kaserne]] und nahm an einer am [[Mirabellplatz]] abgehaltenen ''Revue'' teil.
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Entgegen den Voraussagen einiger Wiener Zeitungen, Salzburg werde im Festschmuck prangen, waren lediglich etwa zehn Häuser entlang der Festzugstrecke dekoriert. Auch fiel auf, dass Schützenverbände, die von weiter her angereist gekommen waren, nicht
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mit Musik von den Veteranen einbegleitet wurden, wie dies bei derartigen Anlässen üblich gewesen war.  
  
Am Abend des 19. August fand im [[Hotel Schwarz]] der Kaiserball statt, an dem Kaiser Franz Joseph I., der König von Preußen und König [[Ludwig I. von Bayern]] teilnahmen.
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Am [[25. August]] fand dann der Schluss des Festschießens statt, dem um 17 Uhr die Preisverteilung folgte.  
  
 
== Quelle ==
 
== Quelle ==
* [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=18650825&query=%22Franz-Josef-Kaserne%22&ref=anno-search&seite=7 ANNO], [[Salzburger Chronik]], Ausgabe vom 25. August 1865, Seite 7
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* [[Salzburger Chronik]], [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=18650825&query=%22Lokales.%22&ref=anno-search&seite=7 Ausgabe vom 25. August 1865, Seite 7] ([[ANNO]])
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[[Kategorie:Stadt Salzburg]]
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[[Kategorie:Lehen]]
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[[Kategorie:Militär]]
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[[Kategorie:Militär (Geschichte)]]

Aktuelle Version vom 6. Mai 2021, 17:51 Uhr

Der k.k. Schießstand Lehen war ein Schießübungsplatz in der Stadt Salzburg in Lehen.

Geschichte

Zwischen 1865 und etwa 1905 (aufgelassene Schießstätte bis um 1920) erstreckte sich der Schießübungsplatz an der Salzach zwischen der Ignaz-Harrer-Straße bis nahe an die Franz-Martin-Straße. Heute erinnert noch die Schießstattstraße daran.

An den Eröffnungsfeierlichkeiten am 17. August 1865 nahmen Schützen aus dem Lungau, dem Pongau und dem Tennengau teil. Sie zogen ab 10 Uhr unter den Klängen der Musikkapelle des Bürgercorps der Stadt Hallein auf dem neuen Schießstand ein. Kurz nach 12 Uhr setzte sich der Festzug zum Festplatz in St. Josef in Bewegung.

Nach einem dreifachen donnernden Hoch auf "Se. Majestät" und dem Abspielen der Volkshymne durch die Kapelle des Salzburger Hausregiments Erzherzog Rainer Nr. 59 eröffnete Erzherzog Ludwig Viktor das Festschießen.

Der starke Regen, der sowohl am Vormittag als auch am Nachmittag fiel, hörte während der Hauptfeierlichkeiten auf.

Entgegen den Voraussagen einiger Wiener Zeitungen, Salzburg werde im Festschmuck prangen, waren lediglich etwa zehn Häuser entlang der Festzugstrecke dekoriert. Auch fiel auf, dass Schützenverbände, die von weiter her angereist gekommen waren, nicht mit Musik von den Veteranen einbegleitet wurden, wie dies bei derartigen Anlässen üblich gewesen war.

Am 25. August fand dann der Schluss des Festschießens statt, dem um 17 Uhr die Preisverteilung folgte.

Quelle