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Auftragswerke u.a. für die [[Aspekte Salzburg]], die Bayerische Landesausstellung, die [[Internationale Stiftung Mozarteum]], die Jeunesse Wien, [[Radio Salzburg]], das [[Salzburger Landestheater]], die Stadt Graz, das Theater Krefeld Mönchengladbach, den west-östlichen Divan und das Wien-Berlin Brass Quintett. | Auftragswerke u.a. für die [[Aspekte Salzburg]], die Bayerische Landesausstellung, die [[Internationale Stiftung Mozarteum]], die Jeunesse Wien, [[Radio Salzburg]], das [[Salzburger Landestheater]], die Stadt Graz, das Theater Krefeld Mönchengladbach, den west-östlichen Divan und das Wien-Berlin Brass Quintett. | ||
Bekannte Interpreten seiner Werke sind das [[accio piano trio]], die [[Bläserphilharmonie Mozarteum Salzburg]], das Ensemble "die reihe", das Lebanese Philharmonic Orchestra, das [[Mozarteum Orchester|Mozarteumorchester Salzburg]], das [[Österreichisches Ensemble für neue Musik|œnm . österreichisches ensemble für neue musik]], die Vienna Brass Connection, das Wiener Jeunesse Orchester und die Wiener Sängerknaben sowie Musiker wie Boštjan Lipovšek, [[Elena Tanski]], [[Frank Stadler]], Irmgard Messin, [[Matthias Schorn]], [[Rafael Fingerlos]], [[Seda Röder]], Tomoko Kiba und [[Willi Schwaiger]]. Dirigenten wie [[Herbert Böck]], [[Mirga Gražinyte-Tyla]] und [[Oswald Sallaberger]] brachten seine Werke zur Aufführung. | Bekannte Interpreten seiner Werke sind das [[accio piano trio]], die [[Bläserphilharmonie Mozarteum Salzburg]], das Ensemble "die reihe", das Lebanese Philharmonic Orchestra, das [[Mozarteum Orchester|Mozarteumorchester Salzburg]], das [[Österreichisches Ensemble für neue Musik|œnm . österreichisches ensemble für neue musik]], die Vienna Brass Connection, das Wiener Jeunesse Orchester und die Wiener Sängerknaben sowie Musiker wie Boštjan Lipovšek, [[Elena Tanski]], [[Frank Stadler]], Irmgard Messin, [[Matthias Schorn]], [[Rafael Fingerlos]], [[Seda Röder]], Tomoko Kiba und [[Willi Schwaiger]]. Dirigenten wie [[Herbert Böck]], [[Mirga Gražinyte-Tyla]] und [[Oswald Sallaberger]] brachten seine Werke zur Aufführung. | ||
| − | Erste Uraufführung einer Eigenkomposition 2002. Es folgten regelmäßig Aufführungen von Werken im In- und Ausland (u.a. Festpielhaus Salzburg, Wiener Musikverein, Beirut, Brüssel, Cavite, Costa Rica, Dakar, London, München, Riverside in den USA, Surakarta, Tarragona) sowie bei renommierten Festivals wie etwa dem [[Aspekte Salzburg|Aspekte Festival]], dem [[Dialoge Festival]], dem Internationalen Brucknerfest Linz, dem ORF musikprotokoll, den [[Rauriser Literaturtage|Rauriser Literaturtagen]], der [[Salzburg Biennale]], dem [[Salzkammergut Mozartfestival]] | + | Erste Uraufführung einer Eigenkomposition 2002. Es folgten regelmäßig Aufführungen von Werken im In- und Ausland (u.a. Festpielhaus Salzburg, Wiener Musikverein, Beirut, Brüssel, Cavite, Costa Rica, Dakar, London, München, Riverside in den USA, Rom, Surakarta, Tarragona) sowie bei renommierten Festivals wie etwa dem [[Aspekte Salzburg|Aspekte Festival]], dem [[Dialoge Festival]], dem Internationalen Brucknerfest Linz, dem Internationalen Chorfestival "Voices of Spirit", dem ORF musikprotokoll, den [[Rauriser Literaturtage|Rauriser Literaturtagen]], der [[Salzburg Biennale]], dem [[Salzkammergut Mozartfestival]], dem Steirischen Herbst oder dem Stift International Music Festival. |
| − | == Auszeichnungen == | + | == Auszeichnungen und Tätigkeiten == |
| − | + | '''Auszeichnungen''' (u.a. 1. Preis bei "Jugend komponiert" des Österreichischen Komponistenbundes, Aspekte Salzburg Sonderpreis, Leistungsstipendium der [[Universität Mozarteum]], Jahresstipendium für Musik des Landes Salzburg, Kompositionspreis des Concorso Corale Internazionale "Musica Sacra a Roma", 2. Preis beim Kompositionswettbewerb der Universität Mozarteum) | |
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| + | * <i>Hoffnung</i> für Mezzosopran und Klavier (2018) | ||
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| + | * <i>Sechs theatralische Ensemblestücke</i> (2018) | ||
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| + | Zündende Inspirationen kommen für Gruchmann meistens in Situationen und Momenten, wo sie am wenigsten zu erwarten sind. In seinen Kompositionen arbeitet er oft mit Strukturen der Natur. Da sich Gruchmann zum adventistischen Glauben bekennt, liegt ein Schwerpunkt seines Schaffens auf der Auseinandersetzung mit geistlichen und gesellschaftskritischen Themen. Er lebt und arbeitet in Klagenfurt und Salzburg. | ||
== Weblinks == | == Weblinks == | ||
Version vom 18. Januar 2019, 14:56 Uhr
Jakob Gruchmann (* 23. September 1991 in Salzburg, aus Hallwang) ist ein österreichischer Komponist.
Biographie
Jakob Gruchmann wurde 1991 in Salzburg geboren und begann bereits in seiner frühen Kindheit zu musizieren (u.a. Akkordeon, Horn, Orgel). Nach der Matura am Musischen Gymnasium studierte er in Salzburg und Graz Komposition bei Alexander Müllenbach, Gerd Kühr und Johannes Maria Staud sowie Musiktheorie bei Ernst Ludwig Leitner, Christian Utz und Franz Zaunschirm. Meisterklassen bei Georg Friedrich Haas, José Manuel López López, Wolfgang Rihm und Kurt Schwertsik. Zahlreiche Auszeichnungen und Preise bei diversen Kompositionswettbewerben (u.a. 1. Preis bei "Jugend komponiert" im Konzerthaus Wien 2007) sowie einige Musikstipendien (u.a. Jahresstipendium des Landes Salzburg 2012). Seit 2014 leitet Gruchmann eine Kompositionsklasse am Konservatorium Klagenfurt.
Auftragswerke u.a. für die Aspekte Salzburg, die Bayerische Landesausstellung, die Internationale Stiftung Mozarteum, die Jeunesse Wien, Radio Salzburg, das Salzburger Landestheater, die Stadt Graz, das Theater Krefeld Mönchengladbach, den west-östlichen Divan und das Wien-Berlin Brass Quintett. Bekannte Interpreten seiner Werke sind das accio piano trio, die Bläserphilharmonie Mozarteum Salzburg, das Ensemble "die reihe", das Lebanese Philharmonic Orchestra, das Mozarteumorchester Salzburg, das œnm . österreichisches ensemble für neue musik, die Vienna Brass Connection, das Wiener Jeunesse Orchester und die Wiener Sängerknaben sowie Musiker wie Boštjan Lipovšek, Elena Tanski, Frank Stadler, Irmgard Messin, Matthias Schorn, Rafael Fingerlos, Seda Röder, Tomoko Kiba und Willi Schwaiger. Dirigenten wie Herbert Böck, Mirga Gražinyte-Tyla und Oswald Sallaberger brachten seine Werke zur Aufführung.
Erste Uraufführung einer Eigenkomposition 2002. Es folgten regelmäßig Aufführungen von Werken im In- und Ausland (u.a. Festpielhaus Salzburg, Wiener Musikverein, Beirut, Brüssel, Cavite, Costa Rica, Dakar, London, München, Riverside in den USA, Rom, Surakarta, Tarragona) sowie bei renommierten Festivals wie etwa dem Aspekte Festival, dem Dialoge Festival, dem Internationalen Brucknerfest Linz, dem Internationalen Chorfestival "Voices of Spirit", dem ORF musikprotokoll, den Rauriser Literaturtagen, der Salzburg Biennale, dem Salzkammergut Mozartfestival, dem Steirischen Herbst oder dem Stift International Music Festival.
Auszeichnungen und Tätigkeiten
Auszeichnungen (u.a. 1. Preis bei "Jugend komponiert" des Österreichischen Komponistenbundes, Aspekte Salzburg Sonderpreis, Leistungsstipendium der Universität Mozarteum, Jahresstipendium für Musik des Landes Salzburg, Kompositionspreis des Concorso Corale Internazionale "Musica Sacra a Roma", 2. Preis beim Kompositionswettbewerb der Universität Mozarteum)
'Künstlerische Tätigkeiten'Fetter Text (u.a. Composer in residence der Vokalmusikreihe "Es stimmt", PalmKlang Young Composer, Musikalische Leitung des Halleiner Weihnachtsspiels, Composer in Residence beim 52. Internationalen Chorwettbewerb auf Schloss Porcia, Begründer der Tage "ZEITGENOSSEN. Kompositionen, Installationen & Gespräche zu gegenwärtiger Kunst")
Jury- & Lehrtätigkeit (u.a. Kärntner Landeskonservatorium, PH Kärnten Viktor Frankl Hochschule, Salzburger Wertungssingen, prima la musica, artedea arena)
Meisterkurse & Kompositionsworkshops (u.a. austrian arts sessions, Chorakademie Kärnten, konfrontationen6 beim ORF musikprotokoll im steirischen herbst, Carinthische Musikakademie Stift Ossiach, Orchestercamp Zederhaus, Stille-Nacht-Museum Arnsdorf, Allgemeine Sonderschule St. Anton)
Werke
Viele seiner frühen Werke wurden u.a. von Salzburger Dirigenten wie Peter WesenAuer, Martin Fuchsberger, Norbert Brandauer, Helmut Zeilner und Lorenz Wagenhofer zur Aufführung gebracht.
Bisher etwa 300 Werke für die unterschiedlichsten Besetzungen (Kammermusik, Solokonzerte, Orchester- und Bläsermusik, Chorwerke, Elektronische Musik).
Auswahl einiger Kompositionen Gruchmanns:
- Der Wicht vom Untersberg für Horn und Klavier (2006)
- Rumpelstilzchen für Sprecher und Violine (2007)
- saltatio equinorum malorum für Sinfonieorchester (2007)
- Heureka. Concerto grosso in drei Sätzen für Band und Sinfonieorchester (2009)
- Festfanfare III für großes Blechbläserensemble (2009)
- Kaskade. Konzertfantasie für Sinfonisches Blasorchester (2009)
- La Grotte de la Luire für Violoncello und Klavier (2009)
- Edelweißweis´ für Brass Quintett (2009)
- Crepusculum Deorum für gemischten Chor und Kammerorchester (2010)
- Nutzlose Tropfen im Regen. Bagatellen für drei Oberstimmen (2010)
- Phönix. Konzertstück für Sinfonisches Blasorchester (2010)
- Trio Tribus Triplex für Violine, Violoncello und Klavier (2010)
- Himmelsbilder für Sopran, Streichorchester, Schlagwerk und Orgel (2010)
- Im Wandel der Zeit. Tongemälde für Sinfonisches Blasorchester (2010)
- Bayerisches Bilderbuch für Brass Quintett (2011)
- Vier Bagatellen für Trompete und Klavier (2011)
- Concertino für Horn und Streicher (2011)
- Der Tanz der wilden Schatten für gemischten Chor (2011)
- Zug um Zug. Humoreske für Sinfonisches Blasorchester (2011)
- Mein Fels und meine Hilfe. Motette für gemischten Chor (2011)
- Drei Winterszenen für Violine und Klavier (2011)
- Bildnisse einer verdunkelten Seele. Drei Lieder für Bariton und Klavier (2012)
- Drei Miniaturen für tiefes Blechbläsertrio (2012)
- Faistenauer Schneetanz für Flötensextett (2012)
- Windwanderer für Kammerensemble (2012)
- Die golden Sterne prangen für Mezzosopran, Violine und Orgel (2012)
- Sequenz nach Jesaja für Streichorchester (2012)
- Klangwanderung für großes Blechbläserensemble in drei Emporchören (2012)
- Metropolis Salisburgensis. Eröffnungsmusik für Sinfonisches Blasorchester (2012)
- Hacky Sack. Capriccio für Euphonium und Klavier (2013)
- ConCertare. Doppelkonzert für Klarinette, Baritonsaxophon, zwei Blechbläserchöre und Schlagwerk (2013)
- Die aus Finsternis Licht machen. Motette für Soloquartett und Chor (2013)
- Drei Komponistengespräche für Posaune, Violine und Kammerorchester (2013)
- West-östliches Wiegenlied. Fantasie für Shō solo (2013)
- La Folía ostinata für Akkordeon, Violine und Marimbaphon (2013)
- Unsichtbare Städte für Flöte und Klavier (2014)
- Drei Monofonien für Flöte solo (2014)
- Grodek. Kriegstrauermusik für Bariton und Orchester (2014)
- Im Schatten der Sterne. Ein Weihnachtsepos für Blockflöte, Brass Quintett, Schlagwerk, Harfe und Frauenterzett (2014)
- O Adonai für gemischten Chor (2014)
- Doppelkonzertstück für Tuba, Kontrabass und Orchester (2015)
- Liebesszenen für Sopran und Kammerensemble (2015)
- Gaudium et Spes für gemischten Chor (2015)
- Etude of heroes für Horn solo (2015)
- Veni Creator Spiritus. Sakrale Klangstudie für zwei Streichquartette (2016)
- Klaviertrio Nr. 2 "Schneekammer" für Violine, Violoncello und Klavier (2016)
- Streichquartett Nr. 1 (2016)
- MOSES. A Path to Life. Oratorium für Solisten, Chor und Orchester (2016)
- VIOLIN CONCERTO No. 1 "Antique Path Lights" für Violine und Orchester(2016)
- Ausdrücke für Tape (2016)
- Gefallen ist Babylon für Orchester (2016)
- Klangfarben einer Stadt. Hommage an Salzburg für Sinfonisches Blasorchester (2016)
- Psalmen-Passion für Sopran, Chor und Streicher (2016)
- Melancholie des Abends. Vier Gesänge nach Texten von Georg Trakl für Bariton, Violine und Klavier (2016)
- Streichquartett Nr. 2 (2017)
- Alu Match für Marimba solo (2017)
- Städtedialog für Kammerensemble (2017)
- Sinfonietta for Brass Quintet "Brassmospheres" (2017)
- Eine stille Nacht-Musik. Pastorale für Marimba solo (2018)
- Hoffnung für Mezzosopran und Klavier (2018)
- Nachtmusik-Fragmente für Euphonium und Klavier (2018)
- Sechs theatralische Ensemblestücke (2018)
Stil
„Jakob Gruchmann [...] mit einem musikalischen Feingefühl und Musikstil, der aufhorchen lässt. [...] Der junge Mann geht einen spannenden Weg zwischen kreativ geformter Tradition und neugieriger Avantgarde-Aneignung, der höchst eigene, expressive und tonal zentrierte, harmonisch fokussierte Energie bewirkt.“ Meininger Tageblatt - Nachrichten aus Südthüringen, 2018
Zündende Inspirationen kommen für Gruchmann meistens in Situationen und Momenten, wo sie am wenigsten zu erwarten sind. In seinen Kompositionen arbeitet er oft mit Strukturen der Natur. Da sich Gruchmann zum adventistischen Glauben bekennt, liegt ein Schwerpunkt seines Schaffens auf der Auseinandersetzung mit geistlichen und gesellschaftskritischen Themen. Er lebt und arbeitet in Klagenfurt und Salzburg.
Weblinks