Linde in Faistenau: Unterschied zwischen den Versionen
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Datei:Ehrenpatenschaft vom ehemaligen EU- Kommisionspräsidenten Jacques Santer für die tausendjährige Dorflinde in Faistenau.JPG|Ehrenpatenschaft vom ehemaligen EU-Kommisionspräsidenten Jacques Santer für die tausendjährige Dorflinde in Faistenau (Erinnerungsschild auf der Linde) | Datei:Ehrenpatenschaft vom ehemaligen EU- Kommisionspräsidenten Jacques Santer für die tausendjährige Dorflinde in Faistenau.JPG|Ehrenpatenschaft vom ehemaligen EU-Kommisionspräsidenten Jacques Santer für die tausendjährige Dorflinde in Faistenau (Erinnerungsschild auf der Linde) | ||
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| + | In einem Artikel im ''Salzburger Kirchenblatt'' wird auch die Linde beschrieben, die den Jesuiten bei Predigten als Kanzel diente: […] ''Ein Gegenstand allgemeiner Bewunderung war die große Linde auf dem Platze vor der Kirche – sie mißt 4½ Umgriff oder 27 Fuß –, an der die Kanzel angebracht war; mit sehr geringer Mühe wurde ein ganz bequemer Aufgang von 9 Stufen durch die sehr schön verwachsene Höhlung der Linde hergestellt, so daß der Prediger aus dem Innern des Baumes auf die Kanzel heraustrat. – Die 9tägige Gnadenzeit war vom herrlichsten Wetter begünstigt, so daß aus den 26 Predigten 19 im Freien gehalten werden konnten''. […].<ref>''Salzburger Kirchenblatt.'' Nr. 45 vom 3. November 1863, S. 371f.</ref> | ||
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Version vom 13. Juli 2018, 18:16 Uhr
Die Linde in Faistenau ist ein Naturdenkmal und steht am Dorfplatz in der Flachgauer Gemeinde Faistenau. Sie soll eintausend Jahre alt sein. Ihr Stammumfang beträgt 9,10 Meter.
Bildergalerie
Dorfplatz in Faistenau mit Linde und Pfarrkirche
1863
In einem Artikel im Salzburger Kirchenblatt wird auch die Linde beschrieben, die den Jesuiten bei Predigten als Kanzel diente: […] Ein Gegenstand allgemeiner Bewunderung war die große Linde auf dem Platze vor der Kirche – sie mißt 4½ Umgriff oder 27 Fuß –, an der die Kanzel angebracht war; mit sehr geringer Mühe wurde ein ganz bequemer Aufgang von 9 Stufen durch die sehr schön verwachsene Höhlung der Linde hergestellt, so daß der Prediger aus dem Innern des Baumes auf die Kanzel heraustrat. – Die 9tägige Gnadenzeit war vom herrlichsten Wetter begünstigt, so daß aus den 26 Predigten 19 im Freien gehalten werden konnten. […].[1]
Quelle
- ↑ Salzburger Kirchenblatt. Nr. 45 vom 3. November 1863, S. 371f.