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Der '''Faistenauer Jedermann''' ist eine Dialektbearbeitung des ''Spiels vom Sterben des reichen Mannes'' von [[Hugo von Hofmannsthal]], das vor allem wegen seiner [[Salzburger Festspiele|Festspieltradition]] bekannt ist.

==Hintergrund==
Die Laienspielgruppe des [[Faistenau]]er Heimatvereins [[Heimatverein Zur Alten Linde|Zur Alten Linde]] trug sich bereits seit [[1950]] mit dem Gedanken, einen volkstümlichen Jedermann als Freilichttheater zur Aufführung zu bringen. [[1955]] konnte der Traum erstmals verwirklicht werden und nach Aufführungen in den Jahren [[1956]], [[1963]] und [[1964]] pendelte sich ab [[1971]] ein Dreijahresrhythmus ein.

Seit [[1963]] findet das Schauspiel unter der 1.000 jährigen Linde statt, der Dorfplatz zwischen Kirche und Wirt wird mit den Sesselreihen der Zuschauer aufgefüllt. Gespielt wird nach der volkstümlichen Bearbeitung von [[Franz Löser]], der das Moralspiel von Hugo von Hofmannsthal in Salzburger Dialekt übertrug. Die Regisseure [[Hermann Radauer]] und [[Josef Resch sen.]] verlegen Hofmannsthals allegorische Geschichte [[2007]] an 12 Abenden in das bäuerliche Milieu des [[Salzkammergut]]s. Dazu spielt bei Jedermanns Fest die Trachtenmusik auf, und die Faistenauer singen pfiffige G'stanzl mit derb, spaßigen Texten. Der Tod kommt in dieser ländlichen Idylle über die Friedhofsmauer.

Nicht weniger als 100 Faistenauerinnen und Faistenauer - unter ihnen [[Andrea Klaushofer]] - sind an der Aufführung beteiligt. Eine Stunde vor der Aufführung konzertiert die Blasmusikkapelle. Ein Teil des Reinerlöses wird für soziale und karitative Zwecke verwendet, ein anderer Teil für die Erneuerung der reichhaltigen und aufwendigen Trachten, die bei dem Stück zum Einsatz kommen.

==Quelle==
*Salzburger Nachrichten
* Heimatverein Zur Alten Linde

==Weblinks==
{{Homepage|http://www.alte-linde.at}}

[[Kategorie:Theater]]

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