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==Allgemeines==
 
==Allgemeines==
Der Stadtteil entwickelte sich entlang der [[Gneiserstraße]] und der [[Morzger Straße]]. Der stadtnahe Teil von Morzg, [[Kleingmain]], grenzt mit der [[Nonntaler Hauptstraße]] und der [[Hofhaymer-Allee]] an den Stadtteil [[Nonntal]]. Östlich des Siedlungsraumes Morzg liegt der Landschaftsgarten von [[Hellbrunn]] mit der [[Hellbrunner Allee]]. Westlich desselben liegt umrahmt von Wiesen und Äckern der große [[Salzburger Kommunalfriedhof]]. Unweit des Stiedlungsraumes Morzg liegen im Süden außerhalb der Stadtgrenze die Gemeinden [[Anif]] und [[Grödig]]. In Morzg leben etwa 2.500 Bewohner.  
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Der Stadtteil entwickelte sich entlang der [[Gneiserstraße]] und der [[Morzger Straße]]. Der stadtnahe Teil von Morzg, [[Kleingmain]], grenzt mit der [[Nonntaler Hauptstraße]] und der [[Hofhaymer-Allee]] an den Stadtteil [[Nonntal]]. Östlich des Siedlungsraumes Morzg liegt der Landschaftsgarten von [[Hellbrunn]] mit der [[Hellbrunner Allee]]. Westlich desselben liegt umrahmt von Wiesen und Äckern der große [[Salzburger Kommunalfriedhof]]. Unweit des Stiedlungsraumes Morzg liegen im Süden außerhalb der Stadtgrenze die Gemeinden [[Anif]] und [[Grödig]]. In Morzg leben etwa 2 500 Bewohner.  
    
== Geschichte ==
 
== Geschichte ==
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[[Datei:Maria Theresien Schlössl 01.jpg|thumb|[[Maria Theresien Schlössl]]]]
 
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[[Datei:Morzg-Panoramabild.JPG|thumb|Morzg-Panoramabild]]
 
[[Datei:Morzg-Panoramabild.JPG|thumb|Morzg-Panoramabild]]
Der Name Morzg kommt aus dem lateinischen Marciaco und bedeutet „Siedlung des Marcius“. Der Ort wurde erstmals [[790]] urkundlich erwähnt, als der Bayernherzog [[Theodebert]] dem [[Stift Nonnberg]] "Marciago" schenkt. Er entwickelte sich aus einem bäuerlichen Haufendorf und wurde am [[1. Jänner]] [[1939]] nach Salzburg eingemeindet.  
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Der Name Morzg kommt aus dem lateinischen ''marciaco'' und bedeutet „Siedlung des Marcius“. Der Ort wurde erstmals [[790]] urkundlich erwähnt, als der [[Bayernherzöge in Salzburg|Bayernherzog]] [[Theodebert]] dem [[Benediktiner-Frauenstift Nonnberg]] "Marciago" schenkt. Er entwickelte sich aus einem bäuerlichen Haufendorf und wurde am [[1. Jänner]] [[1939]] nach Salzburg eingemeindet.  
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Die ältesten Fundstätten der heutigen Katastralgemeinde liegen am Hangfuß des [[Hellbrunner Berg]]es und zählen zu den bedeutendsten Fundstätten im Land Salzburg. Auch der Raum des heutigen Siedlungskernes von Morzg war jungsteinzeitlich, vor allem aber in der [[Bronzezeit]] und auch in der [[Römer]]zeit (Gut Marciago) teilweise besiedelt, wie zahlreiche Funde belegen.
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Die ältesten Fundstätten der heutigen [[Katastralgemeinde]] liegen am Hangfuß des [[Hellbrunner Berg]]es und zählen zu den bedeutendsten Fundstätten im Land Salzburg. Auch der Raum des heutigen Siedlungskernes von Morzg war jungsteinzeitlich, vor allem aber in der [[Bronzezeit]] und auch in der [[Römer]]zeit (Gut Marciago) teilweise besiedelt, wie zahlreiche Funde belegen.
 
    
 
    
 
Im Süden von Morzg liegt der [[Morzger Hügel]], an den südlich das alte Herrengut [[Montforter Hof|Montfort]] (Golser Hof) angrenzt, das urkundlich seit [[1334]] genannt wird.   
 
Im Süden von Morzg liegt der [[Morzger Hügel]], an den südlich das alte Herrengut [[Montforter Hof|Montfort]] (Golser Hof) angrenzt, das urkundlich seit [[1334]] genannt wird.   
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Morzg wurde in kleinen Teilen [[1935]], in seinen wesentlichen Teilen aber [[1939]] in das Stadtgebiet von Salzburg eingemeindet. Zur Katastralgemeinde Morzg gehören die einst weitläufigen Auwaldflächen, deren Namen (Grafenau, Herrenau) noch an ehemalige Herrensitze erinnern. Sie sind heute großteils als Gewerbegebiet genutzt und von der [[Alpenstraße]] aufgeschlossen. Dieser salzachnahe Siedlungsraum hat sich dabei heute zum eigenen Stadtteil [[Salzburg Süd]] weiterentwickelt.
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Morzg wurde in kleinen Teilen [[1935]], in seinen wesentlichen Teilen aber [[1939]] in das Stadtgebiet von Salzburg eingemeindet. Zur Katastralgemeinde Morzg gehören die einst weitläufigen Auwaldflächen, deren Namen (Grafenau, Herrenau) noch an ehemalige Herrensitze erinnern. Sie sind heute großteils als Gewerbegebiet genutzt und von der [[Alpenstraße (Salzburg)|Alpenstraße]] aufgeschlossen. Dieser salzachnahe Siedlungsraum hat sich dabei heute zum eigenen Stadtteil [[Salzburg Süd]] weiterentwickelt.
    
== Morzger Stadtpfarrkirche ==
 
== Morzger Stadtpfarrkirche ==
 
: ''Hauptartikel: [[Morzger Stadtpfarrkirche]]''
 
: ''Hauptartikel: [[Morzger Stadtpfarrkirche]]''
   
Die Morzger Stadtpfarrkirche ist urkundlich erstmals [[1139]] erwähnt. An seine Stelle trat später ein gotischer Kirchenbau mit dem erhaltenen polygonalen Chorabschluss. [[1683]] wurde diese Kirche zu einer barocken Staffelkirche umgebaut. Der Zwiebelturm stammt von [[1764]]. Die Kirche ist heute geschmückt mit bemerkenswerten Fresken, die [[Anton Faistauer]] [[1922]]/[[1923]] - teilweise mit Hilfe von Mitarbeitern, darunter auch [[Wilhelm Kaufmann]] - schuf und die heute einen besonderen Anziehungspunkt darstellen. Der gotische Flügelaltar stammt von[[1480]]. Die Außenwand der Kirche schmückt ein römischer Grabstein mit der Skulptur eines Delphins, der aus dem [[2. Jahrhundert|2.]]/[[3. Jahrhundert]] stammt.
 
Die Morzger Stadtpfarrkirche ist urkundlich erstmals [[1139]] erwähnt. An seine Stelle trat später ein gotischer Kirchenbau mit dem erhaltenen polygonalen Chorabschluss. [[1683]] wurde diese Kirche zu einer barocken Staffelkirche umgebaut. Der Zwiebelturm stammt von [[1764]]. Die Kirche ist heute geschmückt mit bemerkenswerten Fresken, die [[Anton Faistauer]] [[1922]]/[[1923]] - teilweise mit Hilfe von Mitarbeitern, darunter auch [[Wilhelm Kaufmann]] - schuf und die heute einen besonderen Anziehungspunkt darstellen. Der gotische Flügelaltar stammt von[[1480]]. Die Außenwand der Kirche schmückt ein römischer Grabstein mit der Skulptur eines Delphins, der aus dem [[2. Jahrhundert|2.]]/[[3. Jahrhundert]] stammt.
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Zum Namen: "Gmain" (althochdeutsch gimeini) bedeutet allgemeiner wechselnder (gemeinschaftlicher) Besitz. Hier hatten die Bürger der Stadt die Möglichkeit, gemeinsam ihr Vieh weiden zu lassen.  
 
Zum Namen: "Gmain" (althochdeutsch gimeini) bedeutet allgemeiner wechselnder (gemeinschaftlicher) Besitz. Hier hatten die Bürger der Stadt die Möglichkeit, gemeinsam ihr Vieh weiden zu lassen.  
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Als [[Kleingmain]] wird heute ein kleiner Siedlungskern bezeichnet, der im Westen von der [[Nonntaler Hauptstraße]], im Norden von der Hofhaymer-Allee und im Osten und im Süden von der [[Hellbrunner Allee]] und den die Allee umgebenden freien Wiesen (als Teil des Hellbrunner Landschaftsgartens) begrenzt wird. Hier befanden sich (abseits der Hellbrunner Allee) einst jene freien Wiesen, auf denen die Bürger der Stadt Salzburg das Privileg besaßen, ihr Vieh weiden zu lassen.
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Als [[Kleingmain]] wird heute ein kleiner Siedlungskern bezeichnet, der im Westen von der [[Nonntaler Hauptstraße]], im Norden von der [[Hofhaymer-Allee]] und im Osten und im Süden von der [[Hellbrunner Allee]] und den die Allee umgebenden freien Wiesen (als Teil des Hellbrunner Landschaftsgartens) begrenzt wird. Hier befanden sich (abseits der Hellbrunner Allee) einst jene freien Wiesen, auf denen die Bürger der Stadt Salzburg das Privileg besaßen, ihr Vieh weiden zu lassen.
    
==Bauten==
 
==Bauten==
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* [[ Volksschule Morzg ]]
 
* [[ Volksschule Morzg ]]
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== Bürgermeister der ehemaligen Gemeinde Morzg ==
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:''Hauptartikel: [[Bürgermeister der Gemeinde Morzg]]''
 
==Ehrenbürger==
 
==Ehrenbürger==
 
Aus der Zeit vor der Eingemeindung:
 
Aus der Zeit vor der Eingemeindung:
 
* [[Sigmund Graf von Thun-Hohenstein]], [[Landespräsident|Landespräsident von Salzburg]]
 
* [[Sigmund Graf von Thun-Hohenstein]], [[Landespräsident|Landespräsident von Salzburg]]
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==Bildergalerie==
 
==Bildergalerie==
 
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