Großgmain: Unterschied zwischen den Versionen

K Textersetzung - „Benediktiner-Erzabtei St. Peter“ durch „Benediktinererzabtei St. Peter“
 
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| colspan="2" | [[Bild:Großgmain, Ansicht von der Plainruine aus.jpg|thumb|center|280px|Großgmain, Ansicht von der [[Burgruine Plain|Plainburg]] aus]]
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| Einwohner: ||2&nbsp;640  ''<small>(1. Jänner 2021)</small>''
| Einwohner: ||2&nbsp;691  <small>(1. Jänner 2024)<ref>[https://www.salzburg.gv.at/statistik_/Documents/Publikationen%20Statistik/statistik-bevoelkerung_2024.pdf www.salzburg.gv.at], Bevölkerungsstatistik des Landes Salzburg, abgerufen am 20. November 2024</ref></small>
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| Postleitzahl(en): ||5084
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| Gemeindeamt: ||5084 Großgmain <br />Salzburger Straße 220
| Gemeindeamt: ||5084 Großgmain <br />Salzburger Straße 220
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| Offizielle Website: || [http://www.grossgmain.salzburg.at/ www.grossgmain.salzburg.at] <!-- Bitte nur offizielle Webseite der Verwaltung -->
| Offizielle Website: || [https://www.grossgmain.at www.grossgmain.at] <!-- Bitte nur offizielle Webseite der Verwaltung -->
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! colspan="2" | Politik
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| Bürgermeister: || [[Sebastian Schönbuchner]]  ([[Österreichische Volkspartei|ÖVP]])
| Bürgermeister: || [[Martin Panzer]]  ([[Österreichische Volkspartei|ÖVP]])
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| Gemeinderat (2019): || 19 Mitglieder: <br /> 9 [[Österreichische Volkspartei|ÖVP]], <br />2 [[Sozialistische Partei Österreichs|SPÖ]] <br /> 6 [[FPÖ]], <br /> 2 [[GRÜNE]]
| Gemeindevertretung (2024): || 19 Mitglieder: <br /> 7 [[Österreichische Volkspartei|ÖVP]], <br /> 4 [[FPÖ]],<br /> 4 [[LIS]], <br />2 [[Sozialistische Partei Österreichs|SPÖ]], <br /> 2 [[GRÜNE]]
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== Geografie ==
== Geografie ==
[[Datei:Großgmain u. Bayerisch-Gmain Panoramabild von der Plainburg.jpg|thumb|Großgmain und [[Bayerisch Gmain]], Aufnahme von der Plainburg]]
[[Datei:Großgmain u. Bayerisch-Gmain Panoramabild von der Plainburg.jpg|thumb|Großgmain und [[Bayerisch Gmain]], Aufnahme von der [[Burgruine Plain]].]]
=== Geografische Lage ===
=== Geografische Lage ===
<!-- z. B. Landschaften, Berge, Flüsse etc -->
<!-- z. B. Landschaften, Berge, Flüsse etc -->
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<!-- === Ausdehnung des Gemeindegebiets === -->
<!-- === Ausdehnung des Gemeindegebiets === -->
=== Gemeindegliederung ===
=== Gemeindegliederung ===
Die Gemeinde Großgmain entspricht der gleichnamigen Ortschaft und umfasst die [[Katastralgemeinde Großgmain]]. Sie unterteilt sich in die Ortsteile [[Schwaig (Großgmain)|Schwaig]], [[Tannenwinkl (Großgmain)|Tannenwinkl]], [[Wartberg (Großgmain)|Wartberg]], [[Hinterreit (Großgmain)|Hinterreit ]] und das [[Kirchenviertel Großgmain|Kirchenviertel]].
Die Gemeinde Großgmain entspricht der gleichnamigen Ortschaft und umfasst die [[Katastralgemeinde Großgmain]]. Sie unterteilt sich in die Ortsteile [[Schwaig (Großgmain)|Schwaig]], [[Tannenwinkl (Großgmain)|Tannenwinkl]], [[Wartberg (Großgmain)|Wartberg]], [[Hinterreit (Großgmain)|Hinterreit]] und das [[Kirchenviertel Großgmain|Kirchenviertel]].
<!-- === Eingemeindungen === -->
<!-- === Eingemeindungen === -->
=== Nachbargemeinden ===
=== Nachbargemeinden ===
Nachbargemeinden auf Salzburger Seite sind [[Wals-Siezenheim]] ([[Gois (Wals-Siezenheim)|Gois]]) und [[Grödig]] ([[Glanegg]]).
Nachbargemeinden auf Salzburger Seite sind [[Wals-Siezenheim]] ([[Gois (Wals-Siezenheim)|Gois]]) und [[Grödig]] ([[Glanegg]]).
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<!-- === Klima === -->
<!-- === Klima === -->
== Religionen ==
== Religionen ==
:'' [[Kapellen und Kirchen in Großgmain]]
=== Wallfahrtskirche zu Unserer Lieben Frau===
=== Wallfahrtskirche zu Unserer Lieben Frau===
: ''Hauptartikel: [[Wallfahrtskirche zu Unserer Lieben Frau]]''
: ''Hauptartikel [[Pfarr- und Wallfahrtskirche zu Unserer Lieben Frau]]
Die Wallfahrtskirche zu Unserer Lieben Frau wurde [[1136]] erstmals erwähnt als sie [[Salzburger Erzbischöfe|Erzbischof]] [[Konrad I.]] dem [[Augustinerchorherrenstift St. Zeno]] in [[Bad Reichenhall|Reichenhall]] schenkte. Dort bleibt sie bis zur Auflösung des Stiftes im Jahr [[1806]].
Die Wallfahrtskirche zu Unserer Lieben Frau wurde [[1136]] erstmals erwähnt als sie [[Salzburger Erzbischöfe|Erzbischof]] [[Konrad I.]] dem [[Augustinerchorherrenstift St. Zeno]] in [[Bad Reichenhall|Reichenhall]] schenkte. Dort bleibt sie bis zur Auflösung des Stiftes im Jahr [[1806]].


[[1731]] wurde die gotische Kirche [[barock]]isiert und erhielt ihr heutiges Aussehen mit barockem Hochaltar und Kanzel. [[1807]] folgte die Erhebung Großgmains zur selbständigen Pfarre. [[1845]] erhielt die Kirche eine vom bekannten Orgelbauer [[Ludwig Moser]] gebaute Orgel.<noinclude>
[[1731]] wurde die gotische Kirche [[barock]]isiert und erhielt ihr heutiges Aussehen mit barockem Hochaltar und Kanzel. [[1807]] folgte die Erhebung Großgmains zur selbständigen Pfarre. [[1845]] erhielt die Kirche eine vom bekannten Orgelbauer [[Ludwig Mooser]] gebaute Orgel.<noinclude>
==Geschichte==</noinclude>
==Geschichte==</noinclude>
[[Datei:Großgmain 1914.jpg|thumb|Großgmain um 1914.]]
[[Datei:Großgmain 1914.jpg|thumb|Großgmain um 1914.]]
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Archäologische Funde belegen, dass es sich um ein sehr altes Siedlungsgebiet handelt. Bereits in der [[Bronzezeit]] (1&nbsp;900 bis 1&nbsp;250 v. Chr.) gab es hier Bewohner. Erste Nennung des Ortes war nach 700 n. Chr. unter dem [[Baiernherzöge in Salzburg|Baiernherzog]] [[Theodebert]], der Zinspflichtige der Salzburger Kirche in ''Mona'' anführte. Eine neuerliche Erwähnung von Großgmain findet sich in den [[Salzburger Güterverzeichnis]]sen als ''Mona'', ''Muen'' und ''Mun''. Im Verlauf des [[10. Jahrhundert|10.]] und [[11. Jahrhundert]]s schließlich fand man ''Muona'' und ''Muono'' in den erzbischöflichen Traditionscodices. Der Ortsname ''Gmain'' bildete sich erst nach 1816, als Salzburg zu Österreich kam und das heutige Bayerisch-Gmain von Dorf und Kirche ''auf der Gmain'' getrennt wurden.
Archäologische Funde belegen, dass es sich um ein sehr altes Siedlungsgebiet handelt. Bereits in der [[Bronzezeit]] (1&nbsp;900 bis 1&nbsp;250 v. Chr.) gab es hier Bewohner. Erste Nennung des Ortes war nach 700 n. Chr. unter dem [[Baiernherzöge in Salzburg|Baiernherzog]] [[Theodebert]], der Zinspflichtige der Salzburger Kirche in ''Mona'' anführte. Eine neuerliche Erwähnung von Großgmain findet sich in den [[Salzburger Güterverzeichnis]]sen als ''Mona'', ''Muen'' und ''Mun''. Im Verlauf des [[10. Jahrhundert|10.]] und [[11. Jahrhundert]]s schließlich fand man ''Muona'' und ''Muono'' in den erzbischöflichen Traditionscodices. Der Ortsname ''Gmain'' bildete sich erst nach 1816, als Salzburg zu Österreich kam und das heutige Bayerisch-Gmain von Dorf und Kirche ''auf der Gmain'' getrennt wurden.


Die [[Grafen von Plain]] machten im [[12. Jahrhundert]] die Gegend um die "Gmain" mit der Erbauung der [[Ruine Salzbüchsl|Plainburg]] zum Mittelpunkt ihrer "Oberen Grafschaft". Nach dem Niedergang des Grafengeschlechts wurde das Gebiet mit seinen weit verstreuten Höfen bereits vor [[1300]] in eine bayerische und salzburgische Hälfte geteilt. Der Salzburger Teil fiel den Besitzungen des [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter|Benediktinerstifts St. Peter]] zu. Bedeutung erlangte die staatliche Trennung aber erst ab [[1816]], als nach einer kurzen Zeit der Vereinigung der beiden Ortsteile, das ehemalige Erzstift Salzburg endgültig zwischen Österreich und Bayern aufgeteilt wurde.  
Die [[Grafen von Plain]] machten im [[12. Jahrhundert]] die Gegend um die "Gmain" mit der Erbauung der [[Burgruine Plain|Plainburg]] zum Mittelpunkt ihrer "Oberen Grafschaft". Nach dem Niedergang des Grafengeschlechts wurde das Gebiet mit seinen weit verstreuten Höfen bereits vor [[1300]] in eine bayerische und salzburgische Hälfte geteilt. Der Salzburger Teil fiel den Besitzungen des [[Benediktinererzabtei St. Peter|Benediktinerstifts St. Peter]] zu. Bedeutung erlangte die staatliche Trennung aber erst ab [[1816]], als nach einer kurzen Zeit der Vereinigung der beiden Ortsteile, das ehemalige [[Erzstift Salzburg]] endgültig zwischen dem [[Kaisertum Österreich]] und [[Königreich Bayern]] aufgeteilt wurde.  


Bis 1594 war die Plainburg Verwaltungszentrum des salzburgischen [[Pflegegericht]]s Plain. Die erzbischöflichen [[Pfleger]] wohnten seit dem frühen [[14. Jahrhundert]] in Großgmain und liegen auch in der [[Wallfahrtskirche zu Unserer Lieben Frau|Pfarr - und Wallfahrtskirche zu Unserer Lieben Frau]] im Chor begraben. <noinclude>
Bis 1594 war die Plainburg Verwaltungszentrum des salzburgischen [[Pflegegericht]]s Plain. Die erzbischöflichen [[Pfleger]] wohnten seit dem frühen [[14. Jahrhundert]] in Großgmain und liegen auch in der [[Wallfahrtskirche zu Unserer Lieben Frau|Pfarr - und Wallfahrtskirche zu Unserer Lieben Frau]] im Chor begraben. <noinclude>
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==
[[Datei:Das Bauernjahr auf der Fassade der Volksschule.jpg|thumb|"Das Bauernjahr" auf der Fassade der Volksschule]]
[[Datei:Das Bauernjahr auf der Fassade der Volksschule.jpg|thumb|"Das Bauernjahr" auf der Fassade der Volksschule]]
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<!-- == Sonstiges == -->
<!-- == Sonstiges == -->
== Bildergalerie ==
== Bildergalerie ==
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Datei:Rehabilitationszentrum Großgmain, Ansicht von der Plainruine.jpg|Rehabilitationszentrum Großgmain, Ansicht von der Plainruine
Datei:Rehabilitationszentrum Großgmain, Ansicht von der Plainruine.jpg|Rehabilitationszentrum Großgmain, Ansicht von der Plainruine
Datei:Großgmainer Landschaft.jpg|Großgmainer Landschaft
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== Weblinks ==
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* [http://www.statistik.at/blickgem/gemDetail.do?gemnr=50315&gemnam=Gro%DFgmain Statistische Daten]
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== Quellen ==
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* Homepage der Gemeinde
{{Quelle Gemeindeartikel}}
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* [[Friederike Zaisberger|Zaisberger, Friederike]]; [[Nikolaus Pfeiffer|Pfeiffer, Nikolaus]]: ''Salzburger Gemeindewappen.'' Verlag Alfred Winter. Salzburg 1985. ISBN 3-85380-048-3
* [[Friederike Zaisberger|Zaisberger, Friederike]]; [[Nikolaus Pfeiffer|Pfeiffer, Nikolaus]]: ''Salzburger Gemeindewappen.'' Verlag Alfred Winter. Salzburg 1985. ISBN 3-85380-048-3
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[[Kategorie:Ort (Flachgau)]]
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[[Kategorie:Flachgau]]
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