Dompfarre: Unterschied zwischen den Versionen
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In der ältesten Zeit übten die Mönche von [[ | In der ältesten Zeit übten die Mönche von [[Benediktinererzabtei St. Peter|St. Peter]] in der Stadt Salzburg die Seelsorge aus. [[Erzbischof]] [[Konrad I.]] bewog die Väter des Klosters im Jahr [[1139]], dieser Bürde zugunsten des [[Domkapitel]]s zu entsagen. Nun übernahmen also die Domherren die Stadtpfarre, wählten einen der ihren zum Stadtpfarrer, und der Erzbischof bestätigte diesen. Die Pfarrerrichtung wird in das Jahr [[1224]] datiert<ref>[[RES]]-Eintrag "[https://res.icar-us.eu/index.php?title=Salzburg-Dompfarre Salzburg-Dompfarre]".</ref>. Der Pfarrer wohnte in einem eigenen Hof und versah mithilfe eines Unterpfarrers und einiger Kapläne die Seelsorge im Stadtbezirk und in [[Morzg]].<ref name="SIB">[[Salzburger Intelligenzblatt|Intelligenzblatt von Salzburg]], XV. Stück vom 9. April 1803, Spalten. 221-224. → [https://books.google.at/books?pg=PA219&lpg=PA219&id=UoxEAAAAcAAJ&hl=de#v=onepage&q&f=false digitalisiertes Exemplar der Bayerischen Staatsbibliothek;] [https://books.google.at/books?id=tLxhAAAAcAAJ&pg=PA219&lpg=PA219&f=false#v=onepage&q&f=false digitalisiertes Exemplar der Österreichischen Nationalbibliothek.]</ref> | ||
Dies ging so bis ins Jahr [[1582]], an dessen [[18. Jänner]] [[Balthasar von Raunach]] das Amt des Dompfarrers niederlegte. Im darauffolgenden Jahr ernannte das Domkapitel Dr. [[Martin Brenner]] zum Stadtpfarrer. Nachdem dieser ([[1585]]) zum Bischof von [[Seckau]] erhoben worden war, übergaben die Domherren die Stadtpfarre im Jahr [[1588]] dem [[Fürsterzbischof]], [[Wolf Dietrich von Raitenau]]. Dieser stellte Stadtkapläne auf, die die Seelsorge in der Stadtpfarre zu versehen hatten, und so blieb es bis in das [[19. Jahrhundert]].<ref name="SIB"/> Wolf Dietrich bildete zwei Stadtkaplaneien, die durch die [[Salzach]] voneinander getrennt waren; die "Stadtkaplaney jenseits der Brücke" hatte ihren Sitz an der [[Kirche des heiligen Andreas|alten Andräkirche]]. | Dies ging so bis ins Jahr [[1582]], an dessen [[18. Jänner]] [[Balthasar von Raunach]] das Amt des Dompfarrers niederlegte. Im darauffolgenden Jahr ernannte das Domkapitel Dr. [[Martin Brenner]] zum Stadtpfarrer. Nachdem dieser ([[1585]]) zum Bischof von [[Seckau]] erhoben worden war, übergaben die Domherren die Stadtpfarre im Jahr [[1588]] dem [[Fürsterzbischof]], [[Wolf Dietrich von Raitenau]]. Dieser stellte Stadtkapläne auf, die die Seelsorge in der Stadtpfarre zu versehen hatten, und so blieb es bis in das [[19. Jahrhundert]].<ref name="SIB"/> Wolf Dietrich bildete zwei Stadtkaplaneien, die durch die [[Salzach]] voneinander getrennt waren; die "Stadtkaplaney jenseits der Brücke" hatte ihren Sitz an der [[Kirche des heiligen Andreas|alten Andräkirche]]. | ||