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Unterhalb des nach [[1100]] gegründeten [[Augustinerchorherrenstift Baumburg|Kloster Baumburg|Klosters Baumburg]] führte eine Brücke über die Alz, an der sich eine Marktsiedlung entwickelte. Um die einträgliche Brückenmaut der [[Salzstraße]] von [[Bad Reichenhall|Reichenhall]] nach [[Wasserburg am Inn]] und [[München]] an sich zu bringen, legten die Vögte des Klosters, die Grafen von Kraiburg und Ortenburg, um 1200 ein Stück flussabwärts Burg und Markt Trostberg mit einer neuen Alzbrücke an. | Unterhalb des nach [[1100]] gegründeten [[Augustinerchorherrenstift Baumburg|Kloster Baumburg|Klosters Baumburg]] führte eine Brücke über die Alz, an der sich eine Marktsiedlung entwickelte. Um die einträgliche Brückenmaut der [[Salzstraße]] von [[Bad Reichenhall|Reichenhall]] nach [[Wasserburg am Inn]] und [[München]] an sich zu bringen, legten die Vögte des Klosters, die Grafen von Kraiburg und Ortenburg, um 1200 ein Stück flussabwärts Burg und Markt Trostberg mit einer neuen Alzbrücke an. | ||
Den Grund dafür hatten sie zuvor dem Kloster Baumburg abgepresst. Die Marktsiedlung bei Baumburg wurde zum | Den Grund dafür hatten sie zuvor dem Kloster Baumburg abgepresst. Die Marktsiedlung bei Baumburg wurde zum "alten Markt" (Altenmarkt an der Alz), der einen Großteil seiner Rechte an den neuen Ort abgeben musste. [[1245]] erscheint der Name Trostberg erstmals in den Urkunden. Das mittelhochdeutsche "trost" meint "Zuversicht, Vertrauen, Mut", so dass Trostberg etwa "Burg, die Zuversicht und Vertrauen gibt" bedeutet. | ||
Als die Grafen von Kraiburg und Ortenburg [[1248]] ausgestorben waren, fiel deren großes Herrschaftsgebiet mit dem Markt Trostberg an die [[Wittelsbacher]]. [[1275]] wird die Alz bei Trostberg als Grenze zwischen den Besitzungen des Salzburger [[Erzbischof]]s und jenen des Herzogs von Bayern erwähnt. Trostberg wurde daher zur Grenzbefestigung gegen Salzburg. | Als die Grafen von Kraiburg und Ortenburg [[1248]] ausgestorben waren, fiel deren großes Herrschaftsgebiet mit dem Markt Trostberg an die [[Wittelsbacher]]. [[1275]] wird die Alz bei Trostberg als Grenze zwischen den Besitzungen des Salzburger [[Erzbischof]]s und jenen des Herzogs von Bayern erwähnt. Trostberg wurde daher zur Grenzbefestigung gegen Salzburg. | ||
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Der ''Stammvater'' der [[Schwanthaler]], [[Hans Schwabenthaler]], heiratete am [[24. Oktober]] [[1633]] in der Pfarre Ried im [[Innviertel]] die Catharina Oeberl aus Trostberg. | Der ''Stammvater'' der [[Schwanthaler]], [[Hans Schwabenthaler]], heiratete am [[24. Oktober]] [[1633]] in der Pfarre Ried im [[Innviertel]] die Catharina Oeberl aus Trostberg. | ||
<span style="color:green">Hans Herzheimer zu Herzheim</span><ref>siehe | <span style="color:green">Hans Herzheimer zu Herzheim</span><ref>siehe EnnstalWiki → [[enns:Hans Herzheimer zu Herzheim]]</ref><ref>{{ennswiki}}</ref> war erster kaiserlicher Salzbaron der Salinen im steirischen landesfürstlichen <span style="color:green">Markt Aussee</span><ref>siehe EnnstalWiki → [[enns:Markt Aussee]]</ref>. | ||
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