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[[Datei:Krackowizer Helmut Oktober Rennen 1950 in Salzburg 01.jpg|thumb|1950: [[Helmut Krackowizer]] auf Velocette 350 cm³.]]
 
[[Datei:Krackowizer Helmut Oktober Rennen 1950 in Salzburg 01.jpg|thumb|1950: [[Helmut Krackowizer]] auf Velocette 350 cm³.]]
[[Datei:Oktober Rennen 1950 in Salzburg 01.jpg|thumb|1950: [[Richard Felkl]] (46) auf Norton 350 cm³, [[Leonhard Fassl]] (45) auf AJS 346 cm³, [[Rupert Hollaus]] (28) auf Motoguzzi 250 cm³ und [[Helmut Krackowizer]] (49) auf Velocette 350 cm³ am Start zum 5. Rennen (Klasse Rennmaschinen bis 250 cm³ und bis 350 cm³)]]
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[[Datei:Oktober Rennen 1950 in Salzburg 01.jpg|thumb|1950: [[Richard Felkl]] (46) auf Norton 350 cm³, [[Leonhard Faßl]] (45) auf AJS 346 cm³, [[Rupert Hollaus]] (28) auf Motoguzzi 250 cm³ und [[Helmut Krackowizer]] (49) auf Velocette 350 cm³ am Start zum 5. Rennen (Klasse Rennmaschinen bis 250 cm³ und bis 350 cm³)]]
 
[[Datei:Mai_Rennen_Kronreif_Salmson_1951.jpg|thumb|1951: [[Ernst Kronreif]], Mitbegründer von [[KTM]], auf Monoposto "Salmson" Eigenbau]]
 
[[Datei:Mai_Rennen_Kronreif_Salmson_1951.jpg|thumb|1951: [[Ernst Kronreif]], Mitbegründer von [[KTM]], auf Monoposto "Salmson" Eigenbau]]
 
[[Datei:Mai_Rennen_1952_Start.jpg|thumb|1952: Startszene]]
 
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Interessant ist ein Blick in den Nationalen Sportkalender [[1947]] der Obersten Sportkommission in [[Wien]]. Darin stand ursprünglich ''22. VI. Strassenrundrennen Salzburg (Rundstrecke [[Anif]] - [[St. Leonhard (Grödig)|St. Leonhard]] - [[Niederalm]] - Anif''). Letztlich wurde daraus am [[6. Juli]] das Autobahnrennen in Salzburg-[[Liefering]], das ab [[1951]] als [[1. Mai Rennen]] legendär wurde.<ref>Quelle [[Archiv Krackowizer]]</ref>
 
Interessant ist ein Blick in den Nationalen Sportkalender [[1947]] der Obersten Sportkommission in [[Wien]]. Darin stand ursprünglich ''22. VI. Strassenrundrennen Salzburg (Rundstrecke [[Anif]] - [[St. Leonhard (Grödig)|St. Leonhard]] - [[Niederalm]] - Anif''). Letztlich wurde daraus am [[6. Juli]] das Autobahnrennen in Salzburg-[[Liefering]], das ab [[1951]] als [[1. Mai Rennen]] legendär wurde.<ref>Quelle [[Archiv Krackowizer]]</ref>
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Im Frühjahr [[1947]], am [[4. Mai]], lockte das erste [[Speedway Meeting|Sandbahnrennen]] der Nachkriegszeit in Salzburg 20&nbsp;000 Zuschauer auf die [[Trabrennbahn]] in der [[Stadt Salzburg]]-[[Parsch]] an. Es wurde vom gerade gegründeten SAMTC ([[Salzburger Automobil-, Motorrad- und Touring-Club]]) veranstaltet. Ermutigt durch diesen Erfolg organisierte der SAMTC am 6. Juli 1947 das erste Rennen auf dem Autobahnkleeblatt der [[Autobahnanschlussstelle Salzburg-Mitte]] in Liefering. Gefahren wurde auf der [[Westautobahn]] bis vor die [[Autobahnbrücke Salzburg-Nord]] und bis zur [[Autobahnanschlussstelle Salzburg-Kleßheim]]. Zu diesem Ereignis kamen etwa 25&nbsp;000 Zuschauer.
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Im Frühjahr [[1947]], am [[4. Mai]], lockte das erste [[Speedway Meeting|Sandbahnrennen]] der Nachkriegszeit in Salzburg 20&nbsp;000 Zuschauer auf die [[Trabrennbahn]] in der [[Stadt Salzburg]]-[[Parsch]] an. Es wurde vom gerade gegründeten SAMTC ([[Salzburger Automobil-, Motorrad- und Touring-Club]]) veranstaltet. Ermutigt durch diesen Erfolg organisierte der SAMTC am 6. Juli 1947 das erste Rennen auf dem Autobahnkleeblatt der [[Autobahnanschlussstelle Salzburg-Mitte]] in Liefering. Gefahren wurde auf der [[A&nbsp;1 West Autobahn]] bis vor die [[Autobahnbrücke Salzburg-Nord]] und bis zur [[Autobahnanschlussstelle Salzburg-Kleßheim]]. Zu diesem Ereignis kamen etwa 25&nbsp;000 Zuschauer.
    
Ab [[1950]] übernahm dann der [[ARBÖ]] Salzburg die Organisation dieser Veranstaltung. Einige dieser Rennen waren von Dauerregen gekennzeichnet. So der "[[Großer Preis von Österreich|Große Preis von Österreich]]" [[1959]] und der darauffolgende [[1960]], der aber immer noch 20&nbsp;000 Zuschauer anzog. Die Rennfahrer erreichten Durchschnittsgeschwindigkeiten bis zu 124,9 km/h., die beim trocknen ''1. Mai Rennen'' [[1961]] mit 122,6 km/h auch nicht anders lagen. Ein anderes Bild bot sich [[1962]], als Schneetreiben und Temperaturen um null Grad herrschten.
 
Ab [[1950]] übernahm dann der [[ARBÖ]] Salzburg die Organisation dieser Veranstaltung. Einige dieser Rennen waren von Dauerregen gekennzeichnet. So der "[[Großer Preis von Österreich|Große Preis von Österreich]]" [[1959]] und der darauffolgende [[1960]], der aber immer noch 20&nbsp;000 Zuschauer anzog. Die Rennfahrer erreichten Durchschnittsgeschwindigkeiten bis zu 124,9 km/h., die beim trocknen ''1. Mai Rennen'' [[1961]] mit 122,6 km/h auch nicht anders lagen. Ein anderes Bild bot sich [[1962]], als Schneetreiben und Temperaturen um null Grad herrschten.
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: 1. Rudolf Runtsch (Wien), auf Norton, 39:13,4 min., Schnitt 96,25 km/h
 
: 1. Rudolf Runtsch (Wien), auf Norton, 39:13,4 min., Schnitt 96,25 km/h
 
: 2. [[Helmut Volzwinkler]] (Stadt Salzburg), auf Norton
 
: 2. [[Helmut Volzwinkler]] (Stadt Salzburg), auf Norton
: 3. [[Leonhard Fassl|Leo Fassl]] (Wien), auf [[NSU]]
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: 3. [[Leonhard Faßl|Leo Faßl]] (Wien), auf [[NSU]]
    
* 500 cm³-Klasse, 15 Runden
 
* 500 cm³-Klasse, 15 Runden
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* 4. Rennen: Motorräder bis 250 cm³ Rennmaschinen: Alexander Mayer, St. Pölten, auf Moto Guzzi,  
 
* 4. Rennen: Motorräder bis 250 cm³ Rennmaschinen: Alexander Mayer, St. Pölten, auf Moto Guzzi,  
 
* 5. Rennen: Motorräder bis 350 cm³ Rennmaschinen:
 
* 5. Rennen: Motorräder bis 350 cm³ Rennmaschinen:
: 1. [[Ernst Vogel]], Stockerau,[[NÖ]].,  auf AJS, fuhr später Automobil erfolgreich beim [[Gaisbergrennen (historisch)|Gaisbergrennen]],
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: 1. [[Ernst Vogel]], Stockerau,[[NÖ]],  auf AJS, fuhr später Automobil erfolgreich beim [[Gaisbergrennen (historisch)|Gaisbergrennen]],
: [[Rudolf Runtsch|Rudi Runtsch]], Favorit [[Leonhard Fassl|Leo Fassl]] schied mit Defekt aus, Helmut Krackowizer fuhr die schnellste Runde, musste jedoch ebenfalls wegen eines Defekts aufgeben;
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: [[Rudolf Runtsch|Rudi Runtsch]], Favorit [[Leonhard Faßl|Leo Faßl]] schied mit Defekt aus, Helmut Krackowizer fuhr die schnellste Runde, musste jedoch ebenfalls wegen eines Defekts aufgeben;
 
* 6. Rennen: Automobile, Sportwagen:
 
* 6. Rennen: Automobile, Sportwagen:
 
: In diesem Rennen fuhr [[Ernst Kronreif]], Mitbegründer von [[KTM]], mit seinem Eigenbau "Salmson" 1&nbsp;098 cm³ mit.
 
: In diesem Rennen fuhr [[Ernst Kronreif]], Mitbegründer von [[KTM]], mit seinem Eigenbau "Salmson" 1&nbsp;098 cm³ mit.
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=== 1957 ===
 
=== 1957 ===
[[1957]] war das Jahr der Italiener: Weltmeister Carlo Ubbiali auf MV Agusta gewann die 125 cm³- und 250 cm³-Klasse, Enrico Lorenzetti die 500-cm³-Klasse, war österreichischer Sieg in der 500-cm³-Klasse mit Gerold Klinger ([[OÖ]].) zu vermerken, der auch mit 114,10 km/h die schnellste Runde fuhr. Beiwagen, wie im Vorjahr, gewannen Hillebrand und Grunwald;
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[[1957]] war das Jahr der Italiener: Weltmeister Carlo Ubbiali auf MV Agusta gewann die 125 cm³- und 250 cm³-Klasse, Enrico Lorenzetti die 500-cm³-Klasse, war österreichischer Sieg in der 500-cm³-Klasse mit Gerold Klinger ([[OÖ]]) zu vermerken, der auch mit 114,10 km/h die schnellste Runde fuhr. Beiwagen, wie im Vorjahr, gewannen Hillebrand und Grunwald;
    
Die Sieger:
 
Die Sieger:
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*125 cm³-Klasse: Ernst Degner, Deutsche Demokratische Republik, auf MZ, 110,60 km/h, schnellste Runde: Ernst Degner mit 113,15 km/h, der Salzburger [[Manfred Magnus]] wird auf Paton Neunter, [[Erwin Lechner]] auf KTM Zehnter (beide eine Runde zurück);  
 
*125 cm³-Klasse: Ernst Degner, Deutsche Demokratische Republik, auf MZ, 110,60 km/h, schnellste Runde: Ernst Degner mit 113,15 km/h, der Salzburger [[Manfred Magnus]] wird auf Paton Neunter, [[Erwin Lechner]] auf KTM Zehnter (beide eine Runde zurück);  
 
*250 cm³-Klasse: Ernst Degner, Deutsche Demokratische Republik, auf MZ, 119,60 km/h, schnellste Runde: Ernst Degner mit 122,57 km/h  
 
*250 cm³-Klasse: Ernst Degner, Deutsche Demokratische Republik, auf MZ, 119,60 km/h, schnellste Runde: Ernst Degner mit 122,57 km/h  
*350 cm³-Klasse: Hugh Anderson, Neuseeland, auf AJS, 115,76 km/h, schnellste Runde: Frank Perris, [[Kanada]], Norton, mit 119,70 km/h; der Salzburger [[Rudolf Thalhammer]] wird auf Norton Dritter
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*350 cm³-Klasse: Hugh Anderson, Neuseeland, auf AJS, 115,76 km/h, schnellste Runde: Frank Perris, [[Kanada]], Norton, mit 119,70 km/h; der Salzburger [[Rudolf Thalhammer (Motorradrennfahrer)|Rudi Thalhammer]] wird auf Norton Dritter
 
*500 cm³-Klasse: Dave Chadwick, England, auf Norton, 121,27 km/h, schnellste Runde: Dale Dickie, England, Norton, mit 124,96 km/h
 
*500 cm³-Klasse: Dave Chadwick, England, auf Norton, 121,27 km/h, schnellste Runde: Dale Dickie, England, Norton, mit 124,96 km/h
 
*Beiwagen: Florian Camathias, Schweiz -  Hilmar Cecco, Deutschland auf BWM, 115,10 km/h, schnellste Runde: Camathias - Cecco mit 117,10 km/h
 
*Beiwagen: Florian Camathias, Schweiz -  Hilmar Cecco, Deutschland auf BWM, 115,10 km/h, schnellste Runde: Camathias - Cecco mit 117,10 km/h
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===1966===
 
===1966===
* 50 cm³: Barry Smith, Australien, Derbi; schnellste Runde: Rudolf Kunz (102,17 km/h)
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* 50 cm³: Barry Smith, [[Australien]], Derbi; schnellste Runde: Rudolf Kunz (102,17 km/h)
* 500 cm³: Jack Findlay, Australien, Matchless; schnellste Runde: Gustav Havel (131,77 km/h)
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* 500 cm³: Jack Findlay, [[Australien]], Matchless; schnellste Runde: Gustav Havel (131,77 km/h)
 
* 125 cm³: Luigi Taveri, Schweiz, Honda; schnellste Runde: Klaus Enderlein (119,94 km/h)
 
* 125 cm³: Luigi Taveri, Schweiz, Honda; schnellste Runde: Klaus Enderlein (119,94 km/h)
 
* 350 cm³: Mike Hailwood, Großbritannien, Honda; schnellste Runde: Mike Hailwood (132,76 km/h)
 
* 350 cm³: Mike Hailwood, Großbritannien, Honda; schnellste Runde: Mike Hailwood (132,76 km/h)