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== Leben ==
== Leben ==
Richard Heinrich Summereder war der Sohn des Schmiedemeisters und Landwirts Friedrich Summereder und seiner Frau Anna, geborene Greifeneder. Er besuchte das bischöfliche Knabenseminar Kollegium Petrinum in [[Linz]]-Urfahr, wandte sich zunächst dem [[Kapuzinerorden]] zu und empfing dann seine Priesterweihe am [[15. Juli]] [[1923]] in der [[Erzdiözese Salzburg]]. Er studierte ein Jahr in [[Wien]] Malerei, wurde dann Kooperator in der [[Pfarre Siezenheim]], der [[Stadtpfarre Salzburg-Aigen|Pfarre Salzburg-Aigen]], der [[Pfarre Obertrum]], der [[Pfarre Jochberg]], der [[Pfarre Eugendorf]] und der [[Pfarre St. Martin bei Lofer]]. Schließlich kam er [[1935]] ''mit Dienstauftrag'' an die [[Pfarre Mattsee]].
Richard Heinrich Summereder war der Sohn des Schmiedemeisters und Landwirts Friedrich Summereder und seiner Frau Anna, geborene Greifeneder. Er besuchte das bischöfliche Knabenseminar Kollegium Petrinum in [[Linz]]-Urfahr, wandte sich zunächst dem [[Kapuzinerorden]] zu und empfing dann seine Priesterweihe am [[15. Juli]] [[1923]] in der [[Erzdiözese Salzburg]]. Er studierte ein Jahr in [[Wien]] Malerei, wurde dann Kooperator in der [[Pfarre Siezenheim]], der [[Stadtpfarre Salzburg-Aigen|Pfarre Salzburg-Aigen]], der [[Pfarre Obertrum]], der [[Pfarre Jochberg]], der [[Pfarre Eugendorf]] und der [[Pfarre St. Martin bei Lofer]]. Schließlich kam er [[1935]] ''mit Dienstauftrag'' an die [[Stiftspfarre Mattsee]].


Unter dem erfundenen Vorwurf der sittlichen Verfehlung wurde der stark monarchistisch geprägte geistliche Systemverweigerer am [[29. Oktober]] [[1938]] von der [[Gestapo]] in [[Mattsee (Ort)|Mattsee]] verhaftet. Zunächst im [[KZ Buchenwald]]-[[KZ Sachsenhausen|Sachsenhausen]] inhaftiert, wurde er am [[14. Dezember]][[1940]] ins [[Konzentrationslager Dachau|KZ Dachau]] überstellt, wo er am 21. Februar 1943 nach einer Mitteilung des Lagerkommandanten an Typhus starb. Allerdings berichteten Zeitzeugen, dass er am Hungertod starb, dem körperliche Misshandlungen vorangegangen waren.
Unter dem erfundenen Vorwurf der sittlichen Verfehlung wurde der stark monarchistisch geprägte geistliche Systemverweigerer am [[29. Oktober]] [[1938]] von der [[Gestapo]] in [[Mattsee (Ort)|Mattsee]] verhaftet. Zunächst im [[KZ Buchenwald]]-[[KZ Sachsenhausen|Sachsenhausen]] inhaftiert, wurde er am [[14. Dezember]][[1940]] ins [[Konzentrationslager Dachau|KZ Dachau]] überstellt, wo er am 21. Februar 1943 nach einer Mitteilung des Lagerkommandanten an Typhus starb. Allerdings berichteten Zeitzeugen, dass er am Hungertod starb, dem körperliche Misshandlungen vorangegangen waren.
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* [[Salzburger Woche]], ''Blutzeugen des Glaubens'', 28. Februar 2008
* [[Salzburger Woche]], ''Blutzeugen des Glaubens'', 28. Februar 2008
* [[Hans Spatzenegger (Publizist)|Spatzenegger, Hans]]: ''Kooperator Heinrich Sumereder im KZ'', in: [[Gerda Dohle|Dohle, Gerda]] und Dr. [[Oskar Dohle]] (Red.): ''Chronik Mattsee''. Marktgemeinde Mattsee 2005.
* [[Hans Spatzenegger (Publizist)|Spatzenegger, Hans]]: ''Kooperator Heinrich Sumereder im KZ'', in: [[Gerda Dohle|Dohle, Gerda]] und Dr. [[Oskar Dohle]] (Red.): ''Chronik Mattsee''. Marktgemeinde Mattsee 2005.
* [http://www.kirchen.net/upload/30850_Blutzeugen_des_Glaubens_2009_web.pdf ''Blutzeugen des Glaubens.] Priester der Erzdiözese Salzburg als Opfer der [[NS]]-Diktatur. [[Felix Gredler]] (1892-1942), [[Sebastian Haselsberger]] (1894-1944), [[Johann Baptist Schroffner]] (1891-1940), Heinrich Summereder (1897-1943). Eine Dokumentation im Rahmen der 17. Thalgauer Bildungswoche 2008 „Hut ab vor diesen Bekennern!, erstellt von Prof. MMag. DDr. [[Bernhard Iglhauser]]''. Salzburg 2009.
* [http://www.kirchen.net/upload/30850_Blutzeugen_des_Glaubens_2009_web.pdf ''Blutzeugen des Glaubens.] Priester der Erzdiözese Salzburg als Opfer der [[NS]]-Diktatur. [[Felix Gredler]] (1892-1942), [[Sebastian Haselsberger]] (1894-1944), [[Johann Baptist Schroffner]] (1891-1940), Heinrich Summereder (1897-1943). Eine Dokumentation im Rahmen der 17. Thalgauer Bildungswoche 2008 "Hut ab vor diesen Bekennern!", erstellt von Prof. MMag. DDr. [[Bernhard Iglhauser]]''. Salzburg 2009.
   
   
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