Kobler-Spängler-Briefe: Unterschied zwischen den Versionen
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Die [[Kobler-Spängler-Briefe]] bezeichnen eine umfangreiche Briefsammlung aus dem Besitz von [Nr. 18<ref>"Nr. 18" usw. [Geschister mit Kleinbuchstabend] bezieht sich auf die Kekulé-Sosa-Nummerierung in der Aufstellung des Stammbaums bei 'Geneanet oholzapfel' ([https://de.geneanet.org/profil/oholzapfel de.geneanet.org]).</ref>] [[Franz II. Xaver Gregor Spängler]] (* [[1839]]; † [[1912]]). | Die [[Kobler-Spängler-Briefe]] bezeichnen eine umfangreiche Briefsammlung aus dem Besitz von [Nr. 18<ref>"Nr. 18" usw. [Geschister mit Kleinbuchstabend] bezieht sich auf die Kekulé-Sosa-Nummerierung in der Aufstellung des Stammbaums bei 'Geneanet oholzapfel' ([https://de.geneanet.org/profil/oholzapfel de.geneanet.org]).</ref>] [[Franz II. Xaver Gregor Spängler]] (* [[1839]]; † [[1912]]). | ||
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Über seine Tochter [Nr. 9] Johanna Spängler (* [[1882]]; † [[1973]]), verheiratet mit dem Schuldirektor in Krems, [Nr. 8] Rupert Holzapfel (* [[1868]]; † [[1940]]), kam die Sammlung aus dem Nachlass von dessen Tochter Gertraud Holzapfel (* [[1917]]; † [[2001]]), verheiratet Saska in Krems, an [Nr. 2] [[Otto Holzapfel]] (* [[1941]]) in [[Freiburg im Breisgau]] in [[Deutschland]]. | Über seine Tochter [Nr. 9] Johanna Spängler (* [[1882]]; † [[1973]]), verheiratet mit dem Schuldirektor in Krems, [Nr. 8] Rupert Holzapfel (* [[1868]]; † [[1940]]), kam die Sammlung aus dem Nachlass von dessen Tochter Gertraud Holzapfel (* [[1917]]; † [[2001]]), verheiratet Saska in Krems, an [Nr. 2] [[Otto Holzapfel]] (* [[1941]]) in [[Freiburg im Breisgau]] in [[Deutschland]]. | ||
Die Briefe sind zum Teil übertragen, zum Teil zusammenfassend registriert; eine genauere Auswertung steht noch aus. Die ältesten Briefe stammen aus der Beziehung zwischen [Nr. 79] [[Franziska Kobler|Franziska "Fanny" Kobler]] (* [[1796]]; † [[1886]]) und Franz ''Francesco'' Castelli (* 1796; † [[1832]]). Deren Tochter [Nr. 39] [[Zäzilia Amalia | Die Briefe sind zum Teil übertragen, zum Teil zusammenfassend registriert; eine genauere Auswertung steht noch aus. Die ältesten Briefe stammen aus der Beziehung zwischen [Nr. 79] [[Franziska Kobler|Franziska "Fanny" Kobler]] (* [[1796]]; † [[1886]]) und Franz ''Francesco'' Castelli (* 1796; † [[1832]]). Deren Tochter [Nr. 39] [[Zäzilia Amalia Schlegel]] wird [[1821]] geboren und heiratet [[1846]] [Nr. 38] [[Richard Franz Schlegel]], stirbt aber bei der Geburt des ersten Kindes [[1848]]. Diese Tochter, [[Franziska Schlegel|Franziska "Fanni" Schlegel]] (* [[1848]]; † [[1905]]), heiratet [[1872]] in der [[Stadt Salzburg]] den späteren Oberlandesgerichtsrat in Krems, den oben genannten Dr. Franz II. Xaver Gregor Spängler. Ein großer Teil des Briefwechsels gibt die besonders enge Beziehung zwischen Großmutter "Fanny" und Enkelkind "Fanni" wieder.<ref>Trotz unterschiedlicher Schreibweise in den Briefen vereinheitliche ich, [[Otto Holzapfel]], zu Großmutter "Fanny" [Kobler] und Enkelin "Fanni" [Schlegel-Spängler].</ref> | ||
Einzelheiten zur Übertragung sind bei den einzelnen Briefen bzw. bei den Jahrgängen notiert. Generell wurden zu leichteren Lesbarkeit zusätzlich Absätze eingefügt. | Einzelheiten zur Übertragung sind bei den einzelnen Briefen bzw. bei den Jahrgängen notiert. Generell wurden zu leichteren Lesbarkeit zusätzlich Absätze eingefügt. | ||
=== Franz Castelli === | === Franz Castelli === | ||
Franz ''Francesco'' Castelli<ref>In Verbindung mit "Ariernachweis" und "Ahnenpass" wird die Identität von [Nr. 78] Franz Castelli für die Familie wichtig. Aus den Belegen bei den Kobler-Spängler-Briefen ([[Kobler-Spängler-Briefe]]) [dort nicht abgedruckt | Franz ''Francesco'' Castelli<ref>In Verbindung mit "Ariernachweis" und "Ahnenpass" wird die Identität von [Nr. 78] Franz Castelli für die Familie wichtig. Aus den Belegen bei den Kobler-Spängler-Briefen ([[Kobler-Spängler-Briefe]]) [dort nicht abgedruckt] ergibt sich, dass "Rudl" Widerhofer am 27. Dezember 1938 aus Innsbruck an Franziska Spängler schreibt. Er bedankt sich für den Brief über die Ahnen, hinter denen er "wie der Geier" her ist. Selbst will er entsprechende Geburtsscheine besorgen und fragt nach "Castelli". (Die Schwester von Franzi Spängler, Toni Spängler, * 1879; † 1918, heiratete Rudolf von Widerhofer, * 1876; † 1940.) "Tante Franzi" [Nr. 9 a; Franziska Spängler] wäre eine "noch prächtigere Tante", wenn sie "den Kerl ermitteln" könnte; er fragt, ob sie irgendein Dokument hätte und bittet Grüße auch an Holzapfel auszurichten. Dazu gehört ein Brief an Franzi Spängler, Krems, Ringstr. 2, [Poststempel] 2. Oktober 1939, von Otto Dafert ([Stempel:] Dozent Dr. Otto Dafert, Wien 27, Trunnerstraße 1), mit maschinenschriftlichen Blättern und einem Brief (vergleiche [[Kobler-Spängler-Briefe]], dort nicht abgedruckt): "Wien, am 2. Oktober 1939" an Franzi [Franziska Spängler] mit der Abschrift des Taufscheines von Franz Castelli; ebenso ein Blatt von Otto [Dafert] vom 13. Februar 1939 wegen des Totenscheins von Castelli mit dem Geburtsjahr 1798; der Vater wäre Offizier gewesen. Ein Blatt liegt bei, italienisch, datiert Brescia 1939, die maschinenschriftliche Abschrift vom Taufschein "Francesco Filastro" Castelli, Sohn des Giovanni Antonio Castelli und der Rosa, Tochter des Giovanni Palini, Brescia 18. Juli 1796, ausgestellt 1939. - "Castelli" dürfte ein verbreitete Name sein. Kaum Verwandtschaft besteht mit dem [[Wien]]er Ignaz Franz Castelli (* [[1781]]; † [[1862]]), der selbst über seine Familie in ''Aus dem Leben eines Wiener Phäaken [[1781]]–[[1862]]. Die Memoiren des I. F. Castelli'' neu hrsg. von Adolf Saager, 3. Auflage, Stuttgart (o.J.), S. 37 schreibt ''Mein Name hat zwar italienischen Klang, und es wäre wohl zu vermuten, dass meine Voreltern Italiener gewesen seien, aber ich habe darüber nie etwas Gewisses erfahren können, denn mein Vater selbst wusste über seine Ahnenleiter nichts weiter, als dass sein Vater ein ehrsamer Schneidermeister in der Leopoldstadt [Wien] gewesen sei.''</ref> aus Brescia in Oberitalien, schreibt [[1821]] und [[1827]] aus Peterwardein (damals [[Habsburgermonarchie]], heute Novi Sad) in [[Serbien]] und aus (dem ebenfalls in dieser Zeit unter österreichischem Einfluss stehenden) [[Venedig]] fünf Briefe an seine Verlobte Fanny Kobler in Salzburg. Sie heiraten nicht, bleiben aber im Kontakt. Er, Landvermesser beim Militär, im "Genie Korps" (Pioniere) im Rang eines Oberleutnants, stirbt, bevor er eine Familie ernähren kann. | ||
Castelli schreibt aus Salzburg am [[31. Dezember]] [[1820]] an [[Seraphin Kobler]]. Er beichtet dem Vater Kobler das "Unglück", den "Unfall", bittet aber, nicht nur dem "bösen Zorn" zu folgen. Nach drei Jahren erwartet er zum Hauptmann zu avancieren; er will eine zivile Stelle als Kreis-Ingenieur suchen und kann dann auch seine Familie ernähren. Im Augenblick "darf" er sich in "politischer" wie in ökonomischer Hinsicht nicht verehelichen. Ein Brief an Fanny Kobler, datiert ''Venizia 20 marzo'' [20. März 1832, im Jahr seines Todes], berichtet von seiner Krankheit. Er will nach Brescia reisen, um seine Krankheit pflegen zu lassen. Für März und April zahlt er ''16 t. C. M.'' (Taler ''courante'' Münze) ''ich wünschte der Amalia Hunderte geben zu können'', aber wegen seiner Krankheit muss er dem Arzt viel bezahlen. | Castelli schreibt aus Salzburg am [[31. Dezember]] [[1820]] an [[Seraphin Kobler]]. Er beichtet dem Vater Kobler das "Unglück", den "Unfall", bittet aber, nicht nur dem "bösen Zorn" zu folgen. Nach drei Jahren erwartet er zum Hauptmann zu avancieren; er will eine zivile Stelle als Kreis-Ingenieur suchen und kann dann auch seine Familie ernähren. Im Augenblick "darf" er sich in "politischer" wie in ökonomischer Hinsicht nicht verehelichen. Ein Brief an Fanny Kobler, datiert ''Venizia 20 marzo'' [20. März 1832, im Jahr seines Todes], berichtet von seiner Krankheit. Er will nach Brescia reisen, um seine Krankheit pflegen zu lassen. Für März und April zahlt er ''16 t. C. M.'' (Taler ''courante'' Münze) ''ich wünschte der Amalia Hunderte geben zu können'', aber wegen seiner Krankheit muss er dem Arzt viel bezahlen. | ||
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Großmutter [Nr. 79] [[Franziska Kobler|Franziska "Fanny" Kobler]], "Höllbräuin" in der Stadt Salzburg und Besitzerin des Gasthauses [[Höllbräu]] (heute [[Hotel Altstadt Radisson Blu]]), wechselt über viele Jahre hinweg Briefe mit ihrer Enkelin Fanni. In diesen Briefen ist viel von "Gesundheit", "Tod im Kindbett" usw. die Rede. Das ist nicht zufällig und nicht nur allgemeines Gesprächstema der Zeit, sondern auf die besondere Beziehung beider Frauen zueinander zurückzuführen. Zumeist geht es jedoch (später) um Alltagsdinge, um familiäre Nachrichten und um Grüße. | Großmutter [Nr. 79] [[Franziska Kobler|Franziska "Fanny" Kobler]], "Höllbräuin" in der Stadt Salzburg und Besitzerin des Gasthauses [[Höllbräu]] (heute [[Hotel Altstadt Radisson Blu]]), wechselt über viele Jahre hinweg Briefe mit ihrer Enkelin Fanni. In diesen Briefen ist viel von "Gesundheit", "Tod im Kindbett" usw. die Rede. Das ist nicht zufällig und nicht nur allgemeines Gesprächstema der Zeit, sondern auf die besondere Beziehung beider Frauen zueinander zurückzuführen. Zumeist geht es jedoch (später) um Alltagsdinge, um familiäre Nachrichten und um Grüße. | ||
Nachstehend einige Beispiele aus der umfangreichen Korrespondenz, die hier im | Nachstehend einige Beispiele aus der umfangreichen Korrespondenz, die hier im SALZBURGWIKI, aufgeteilt auf mehrerer Artikel (siehe Navigationsleiste am Ende dieses Artikels), nachzulesen ist. | ||
==== Brief vom 19. April 1872 von Fanny Kobler an Fanni Spängler ==== | ==== Brief vom 19. April 1872 von Fanny Kobler an Fanni Spängler ==== | ||
Papier mit | Papier mit Prägedruck "englisches Staatswappen" | ||
''Salzburg 19. 4. 1872: Dank für Zeilen aus Kufstein, aber das sind wenig Nachrichten, von allen Seiten wird gefragt, "wo ihr seit, und wie es Euch geht"''. Die Großmutter beklagt sich über fehlende Nachrichten, "''es hat mich sehr geschmerzt, dein Mann zeigt dir alle Naturschönheiten, "ein ganz kleines Plätzchen in deinem Herzen gehört auch noch mir, so hab ich mir gedacht. [...] Seit mehreren Tagen rüstet sich alles zum Ball der Morgen stattfinden wird. Mina hat ein gelbes Seidenkleid mit weisen Oberkleid, die Lida'' [Guttenberg] ''ein Rosakleid. Es sind über 600 Personen geladen. [...] Die Arigler'' ([[Arrigler]]) ''Lina ist Braut von Hr. Hager der von Arigler das Geschäft gekauft hat. [...] Lebet wohl und vergnügt bis wir uns in Mödling treffen, Gott erhalten uns gesund, dieß ist der innigste Wunsch deiner dich liebenden Großmutter Fanni.'' | ''Salzburg 19. 4. 1872: Dank für Zeilen aus Kufstein, aber das sind wenig Nachrichten, von allen Seiten wird gefragt, "wo ihr seit, und wie es Euch geht"''. Die Großmutter beklagt sich über fehlende Nachrichten, "''es hat mich sehr geschmerzt, dein Mann zeigt dir alle Naturschönheiten, "ein ganz kleines Plätzchen in deinem Herzen gehört auch noch mir, so hab ich mir gedacht. [...] Seit mehreren Tagen rüstet sich alles zum Ball der Morgen stattfinden wird. Mina hat ein gelbes Seidenkleid mit weisen Oberkleid, die Lida'' [Guttenberg] ''ein Rosakleid. Es sind über 600 Personen geladen. [...] Die Arigler'' ([[Arrigler]]) ''Lina ist Braut von Hr. Hager der von Arigler das Geschäft gekauft hat. [...] Lebet wohl und vergnügt bis wir uns in Mödling treffen, Gott erhalten uns gesund, dieß ist der innigste Wunsch deiner dich liebenden Großmutter Fanni.'' | ||
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==== Brief vom 21. Februar 1876 von Ida Schlögelhofer und Fanny Kobler an Fanni Spängler ==== | ==== Brief vom 21. Februar 1876 von Ida Schlögelhofer und Fanny Kobler an Fanni Spängler ==== | ||
Ida [eine Freundin von Fanni, verh. Schlögelhofer] und "Großmutter", Fanny Kobler, an Fanni Spängler: Salzburg den 21/2 [1]876./ ''Liebe gute Fanni! Gestern war die Mutter bei der Großmutter wo sie ihr mitteilte, das sie am 29ten Feber'' [Februar] ''abreisen wird, um Euch alle außer Sorge zu bringen, wir wünschen nur das es alles recht glüklich vorüber geht, dieß bitten wir den lieben Gott innig, u. ich und Großmutter freuen uns ebenso auf dein Wuzi [Kind] wie du dich u. Franzl, u. wie sehr würde es Großm.''[utter] ''freuen diesen kleinen Weltbürger in ihre Arme schließen zu können. Großm. lässt dich bitten wenn der große Akt vorüber ist ihr gleich zu telegrafieren'' [darüber mit Fannys Schrift:] ''Dem Papi viele Grüße. Thomas grüßt Dich.'' ''u. die ersten 9 Tage ih täglich durch Telegramm wißen zu laßen wie es Dir u. dem kleinen Wuzi geht, sei nur muthig liebe Fanni, der Allmächtige zur dem Deine Großmutter täglich bettet wird Dich gewiß wieder bald gesund hervorgehen laßen, u. Dir Dein kleines Wuzerl auch recht gesund erhalten./ Die Großm. wird die Rechnung schon bald in Ordnung bringen, du sollst nur bald schreiben, was du für Wien ausgelegt hast./ Also liebe Fanni ich schließe auch dem Briefe meinen herzlichsten Dank an für die Besorgung der Franzen, u. Großmutter wird Dir den Betrag durch die Mutter'' [Spängler] ''überschiken, dem ich ihr am 12te Febr. übergab, ich danke Dir noch vielmals dafür, das du mir so lange zugewartet hast. An Franzl von uns herzliche Grüße, u. Großm. läßt ihm sagen er soll nur recht standhaft sein, es ist Dir auch eine Erleichterung./ Nun lebe wol liebe Fanni nächstens ein ausfürlicherer Brief, sei herzlich geküßt u. gegrüßt, von Deiner Freundin Ida u. Großmutter.'' / [Fanny Koblers, 1796-1886, eigene Schrift:] ''Liebe Fanni! Wie mich das glüklich macht heute 8 Tag dich in Geselschaft der guten Mutter'' [Spängler] ''und erfahrene Frau zu wissen kann ich dir nicht beschreiben, nach dem dein Befinden Gott sey Dank immer so gut als es unter diesen Umständen seyn kann ist, so wird alles gut vorüber geh’n. Mein Befinden ist zimmlich gut, daher kannst du auch in dieser Beziehung ruhig sein. Laschanzki'' [Laschensky] ''seine Frau wird auch schon im März entbunden; es'' [geht] ''gut soviel ich von seiner Mutter höre welche dich vielmals grüßen läßt. Frau v: Bauernfeind'' [Paurnfeind] ''ist von Reumatischenschmerz im Fuß schon 8 Wochen im Bett. Wenn dein Wuzl Gethauft und eingewikelt ist, so'' [gib ihm] ''einen lan lange[n], lange[n] Kuß von mir, was würde ich darum geben wenn ich bey euch sein könnte. Lebe wohl liebe Fanni, grüße deinen Mann. Meine Augen erlauben mir nicht länger zu schreiben. Fanni.'' | Ida [eine Freundin von Fanni, verh. Schlögelhofer] und "Großmutter", Fanny Kobler, an Fanni Spängler: Salzburg den 21/2 [1]876./ ''Liebe gute Fanni! Gestern war die Mutter bei der Großmutter wo sie ihr mitteilte, das sie am 29ten Feber'' [Februar] ''abreisen wird, um Euch alle außer Sorge zu bringen, wir wünschen nur das es alles recht glüklich vorüber geht, dieß bitten wir den lieben Gott innig, u. ich und Großmutter freuen uns ebenso auf dein Wuzi [Kind] wie du dich u. Franzl, u. wie sehr würde es Großm.''[utter] ''freuen diesen kleinen Weltbürger in ihre Arme schließen zu können. Großm. lässt dich bitten wenn der große Akt vorüber ist ihr gleich zu telegrafieren'' [darüber mit Fannys Schrift:] ''Dem Papi viele Grüße. Thomas grüßt Dich.'' ''u. die ersten 9 Tage ih täglich durch Telegramm wißen zu laßen wie es Dir u. dem kleinen Wuzi geht, sei nur muthig liebe Fanni, der Allmächtige zur dem Deine Großmutter täglich bettet wird Dich gewiß wieder bald gesund hervorgehen laßen, u. Dir Dein kleines Wuzerl auch recht gesund erhalten./ Die Großm. wird die Rechnung schon bald in Ordnung bringen, du sollst nur bald schreiben, was du für Wien ausgelegt hast./ Also liebe Fanni ich schließe auch dem Briefe meinen herzlichsten Dank an für die Besorgung der Franzen, u. Großmutter wird Dir den Betrag durch die Mutter'' [Spängler] ''überschiken, dem ich ihr am 12te Febr. übergab, ich danke Dir noch vielmals dafür, das du mir so lange zugewartet hast. An Franzl von uns herzliche Grüße, u. Großm. läßt ihm sagen er soll nur recht standhaft sein, es ist Dir auch eine Erleichterung./ Nun lebe wol liebe Fanni nächstens ein ausfürlicherer Brief, sei herzlich geküßt u. gegrüßt, von Deiner Freundin Ida u. Großmutter.'' / [Fanny Koblers, 1796-1886, eigene Schrift:] ''Liebe Fanni! Wie mich das glüklich macht heute 8 Tag dich in Geselschaft der guten Mutter'' [Spängler] ''und erfahrene Frau zu wissen kann ich dir nicht beschreiben, nach dem dein Befinden Gott sey Dank immer so gut als es unter diesen Umständen seyn kann ist, so wird alles gut vorüber geh’n. Mein Befinden ist zimmlich gut, daher kannst du auch in dieser Beziehung ruhig sein. Laschanzki'' [Laschensky] ''seine Frau wird auch schon im März entbunden; es'' [geht] ''gut soviel ich von seiner Mutter höre welche dich vielmals grüßen läßt. Frau v: Bauernfeind'' [Paurnfeind] ''ist von Reumatischenschmerz im Fuß schon 8 Wochen im Bett. Wenn dein Wuzl Gethauft und eingewikelt ist, so'' [gib ihm] ''einen lan lange[n], lange[n] Kuß von mir, was würde ich darum geben wenn ich bey euch sein könnte. Lebe wohl liebe Fanni, grüße deinen Mann. Meine Augen erlauben mir nicht länger zu schreiben. Fanni.'' | ||
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'''Bild 1:''' Brief von 1876 Seite 1.<br /> | |||
'''Bild 2:''' Brief von 1876 Seite 2.<br /> | |||
'''Bild 3:''' Brief von 1876 Seite 3.<br /> | |||
'''Bild 4:''' Brief von 1876 Seite 4.<br /> | |||
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Datei:Kobler-Spängler-Briefe 1.JPG|Brief von 1876 Seite 1. | |||
Datei:Kobler-Spängler-Briefe 2.JPG|Brief von 1876 Seite 2. | |||
Datei:Kobler-Spängler-Briefe 3.JPG|Brief von 1876 Seite 3. | |||
Datei:Kobler-Spängler-Briefe 4.JPG|Brief von 1876 Seite 4. | |||
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=== Briefe aus der Familie von Dr. jur. Franz Spängler === | === Briefe aus der Familie von Dr. jur. Franz Spängler === | ||
Ein weiterer Briefkomplex stammt aus der Familie von [Nr. 18] Dr. jur. Franz Spängler, der Fanni Schlegel heiratet. Er ist in der Stadt Salzburg geboren, wird nach dem Studium in Graz und Wien Richter an verschiedenen Orten in und bei Wien, zuletzt in Krems an der Donau. Er wechselt unzählige Briefe mit seiner Verlobten und späteren Frau, manchmal mehrmals in der Woche. Mit der Mutter Antonia Spängler (* [[1803]]; † [[1882]]), geborene [[Lürzer von Zehendthal]], gibt es ebenfalls einen intensiven Briefwechsel, auch mit Zusätzen des Bruders [[Otto Spängler]] (* [[1841]]; † [[1919]]), [[Salzburger Sparkasse AG|Sparkassen]]-Direktor in der Stadt Salzburg und verheiratet mit Aloisia Duregger, der Tochter von [[Alois Johann Duregger]]. Die Familie Duregger, Antonia Spängler und Otto Spängler wohnen in den Stockwerken übereinander im Dureggerhaus ([[Antretterhaus]]) am [[Mozartplatz (Stadt Salzburg)|Mozartplatz]] 4, nicht weit von der "Höllbräu", wo die Großmutter Fanny Kobler lebt. | Ein weiterer Briefkomplex stammt aus der Familie von [Nr. 18] Dr. jur. Franz Spängler, [[Franz II. Xaver Gregor Spängler]], der Fanni Schlegel heiratet. Er ist in der Stadt Salzburg geboren, wird nach dem Studium in Graz und Wien Richter an verschiedenen Orten in und bei Wien, zuletzt in Krems an der Donau. Er wechselt unzählige Briefe mit seiner Verlobten und späteren Frau, manchmal mehrmals in der Woche. Mit der Mutter Antonia Spängler (* [[1803]]; † [[1882]]), geborene [[Lürzer von Zehendthal]], gibt es ebenfalls einen intensiven Briefwechsel, auch mit Zusätzen des Bruders [[Otto Spängler]] (* [[1841]]; † [[1919]]), [[Salzburger Sparkasse AG|Sparkassen]]-Direktor in der Stadt Salzburg und verheiratet mit Aloisia Duregger, der Tochter von [[Alois Johann Duregger]]. Die Familie Duregger, Antonia Spängler und Otto Spängler wohnen in den Stockwerken übereinander im Dureggerhaus ([[Antretterhaus]]) am [[Mozartplatz (Stadt Salzburg)|Mozartplatz]] 4, nicht weit von der "Höllbräu", wo die Großmutter Fanny Kobler lebt. | ||
Der spätere Landgerichtsdirektor Spängler schreibt an [Nr. 19] Fanni Schlegel ([[1871]]) bzw. an seine Frau Fanni Spängler zwischen [[1882]] [und davor] bis [[1890]] häufig Karten und Briefe. Sie antwortet bzw. schreibt ihm, z. B. aus den Sommerferien mit den Kindern in Salzburg, in langen Briefen, die vieles widerspiegeln: Sorgen mit den Kindern, Nähe und (gesellschaftlich anerzogene) Ferne zum Ehegatten, aber auch höchst moderne Gleichberechtigung in der Entscheidung über Dinge des Alltags. Vieles ist Zeitkolorit, aber auch Individuelles, z. B. sind ihre Briefe nicht ohne Ironie, die er offenbar weniger versteht. Hier beziehen sich die Briefe vielfach lückenlos aufeinander. Viel ist von "Ordnung" die Rede, was auf Sicherheit und Übersichtlichkeit im täglichen Leben zielt. "Ordnung" sind die Regelung der Hochzeit, das Herrichten der Aussteuer, das Einrichten der Wohnung, aber auch zur Ruhe kommen nach außergewöhnlichen Ereignissen. Häufig wird die Gesundheit angesprochen, und getragen ist der sehr intensive Briefwechsel von einer starken Gott-Ergebenheit und einer Alltagsfrömmigkeit, die wohl nicht nur verbal ist (häufig liest man: "..., so Gott will,..."). | Der spätere Landgerichtsdirektor Spängler schreibt an [Nr. 19] Fanni Schlegel ([[1871]]) bzw. an seine Frau Fanni Spängler zwischen [[1882]] [und davor] bis [[1890]] häufig Karten und Briefe. Sie antwortet bzw. schreibt ihm, z. B. aus den Sommerferien mit den Kindern in Salzburg, in langen Briefen, die vieles widerspiegeln: Sorgen mit den Kindern, Nähe und (gesellschaftlich anerzogene) Ferne zum Ehegatten, aber auch höchst moderne Gleichberechtigung in der Entscheidung über Dinge des Alltags. Vieles ist Zeitkolorit, aber auch Individuelles, z. B. sind ihre Briefe nicht ohne Ironie, die er offenbar weniger versteht. Hier beziehen sich die Briefe vielfach lückenlos aufeinander. Viel ist von "Ordnung" die Rede, was auf Sicherheit und Übersichtlichkeit im täglichen Leben zielt. "Ordnung" sind die Regelung der Hochzeit, das Herrichten der Aussteuer, das Einrichten der Wohnung, aber auch zur Ruhe kommen nach außergewöhnlichen Ereignissen. Häufig wird die Gesundheit angesprochen, und getragen ist der sehr intensive Briefwechsel von einer starken Gott-Ergebenheit und einer Alltagsfrömmigkeit, die wohl nicht nur verbal ist (häufig liest man: "..., so Gott will,..."). | ||
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Die vorliegenden Briefe sind Alltagskorrespondenz (z. B. auch die beiden Briefe der Mutter Spängler an ihren Sohn Franz, [[1871]], über Heiratsaussichten und Hochzeitsvorbereitungen). Die Briefe betreffen weniger die direkte Salzburger Stadtgeschichte, obwohl uns weitere Details zur Erklärung willkommen wären. Das Verständnis mancher Einzelheiten ist schwer zu rekonstruieren, und einige (zumeist nebensächliche) Fragen bleiben offen. Die Briefe stellen Zeitzeugnisse dar, welche zwar nicht unabhängig von einem Kontext zu verstehen sind, aber auf ihre Weise Einblicke in die Mentalität unserer entfernten (und in manchen Dingen doch so nahen) Vorfahren bieten. Gerade in diesem Spannungsfeld zwischen Nähe und Ferne, zwischen Vertrautheit mit den angesprochenen menschlichen Problemen und Entfremdung vom Zeitstil des [[19. Jahrhundert]]s, liegt der Reiz dieser Briefe. | Die vorliegenden Briefe sind Alltagskorrespondenz (z. B. auch die beiden Briefe der Mutter Spängler an ihren Sohn Franz, [[1871]], über Heiratsaussichten und Hochzeitsvorbereitungen). Die Briefe betreffen weniger die direkte Salzburger Stadtgeschichte, obwohl uns weitere Details zur Erklärung willkommen wären. Das Verständnis mancher Einzelheiten ist schwer zu rekonstruieren, und einige (zumeist nebensächliche) Fragen bleiben offen. Die Briefe stellen Zeitzeugnisse dar, welche zwar nicht unabhängig von einem Kontext zu verstehen sind, aber auf ihre Weise Einblicke in die Mentalität unserer entfernten (und in manchen Dingen doch so nahen) Vorfahren bieten. Gerade in diesem Spannungsfeld zwischen Nähe und Ferne, zwischen Vertrautheit mit den angesprochenen menschlichen Problemen und Entfremdung vom Zeitstil des [[19. Jahrhundert]]s, liegt der Reiz dieser Briefe. | ||
== Eine weitere Auswahl an Kobler-Spängler- | == Eine weitere Auswahl an Kobler-Spängler-Briefen == | ||
Diese Sammlung wurde von [[Benutzer:OttoChristianRupert|Otto Holzapfel]] aus Freiburg im Breisgau dem | Diese Sammlung wurde von [[Benutzer:OttoChristianRupert|Otto Holzapfel]] aus [[Freiburg im Breisgau]] dem SALZBURGWIKI zur Verfügung gestellt. Seit Oktober [[2025]] befindet sie sich im [[Stadtarchiv Salzburg]] mit der Bezeichnung "Sammlung Spängler-Kobler-Briefe" unter der Signatur "AT-STARSBG, PA 1564". In absehbarer Zeit wird die Korrespondenz digital im SARIS-System<ref>[https://saris.stadt-salzburg.at saris.stadt-salzburg.at]</ref>abrufbar sein. | ||
=== Originale im "Familienarchiv" Otto Holzapfel === | === Originale im "Familienarchiv" Otto Holzapfel === | ||
Diese Briefsammlung (und Aktenreste von [[1792]]) [[1821]] bis [[1938]] [weitergeführt, aber nicht im [[ | Diese Briefsammlung (und Aktenreste von [[1792]]) [[1821]] bis [[1938]] [weitergeführt, aber nicht im [[SALZBURGWIKI]], Briefe Holzapfel, ab [[1939]] und [[1945]] bis [[1970]]] ist chronologisch geordnet; sie stammt aus dem Nachlass Saska (Traudl Saska, geb. Holzapfel; * [[1917]]; † [[2001]] in Krems an der Donau; verh. Helmut Saska; * [[1911]]; † [[2002]]). Manche Zusätze aus dem "Familienarchiv" von Otto Holzapfel (Freiburg i. Br.) mit eigenen Dateien wurden hier belassen. Die noch nicht übertragenen Briefe, im Privatarchiv bündelweise "rot" verschnürt, sollen noch übertragen und im SALZBURGWIKI eingestellt werden (vergleiche Arbeitsdatei [[Benutzer:OttoChristianRupert/neue Briefe in Arbeit]]); auch die Übertragungen aus den "grün" verschnürten Bündeln (übertragene Briefe) könnten verbessert und ergänzt werden (in Arbeit). | ||
Weitere Briefe vor allem zwischen [[Franz II. Xaver Gregor Spängler]] (* [[1839]] in der Stadt Salzburg; † [[1912]] in Krems) und seiner Ehefrau Franziska Maria Amalia Schlegel, "Fanni" (* [[1848]] in der Stadt Salzburg; † [[1905]] in Krems; die Tochter von [[Richard Franz Schlegel]] aus der ersten Ehe) = Sosa 19, von Antonia Spängler = Sosa 37, geb. [[Lürzer von Zechenthal]] an den Sohn, vom Bruder [[Otto Spängler]] = Sosa 18 a, sind noch nicht übertragen worden. – Zusammenfassendes über die Familien ist mit "'''#Name'''" markiert (im Anschluss an die Briefe). Vgl. auch: Originale der Sosa 8-Spängler-Briefe [übertragen] ca. 1903 bis 1937 in "weißer Schachtel Nr. 1" im Familienarchiv. | Weitere Briefe vor allem zwischen [[Franz II. Xaver Gregor Spängler]] (* [[1839]] in der Stadt Salzburg; † [[1912]] in Krems) und seiner Ehefrau Franziska Maria Amalia Schlegel, "Fanni" (* [[1848]] in der Stadt Salzburg; † [[1905]] in Krems; die Tochter von [[Richard Franz Schlegel]] aus der ersten Ehe) = Sosa 19, von Antonia Spängler = Sosa 37, geb. [[Lürzer von Zechenthal]] an den Sohn, vom Bruder [[Otto Spängler]] = Sosa 18 a, sind noch nicht übertragen worden. – Zusammenfassendes über die Familien ist mit "'''#Name'''" markiert (im Anschluss an die Briefe). Vgl. auch: Originale der Sosa 8-Spängler-Briefe [übertragen] ca. 1903 bis 1937 in "weißer Schachtel Nr. 1" im Familienarchiv. | ||
Die bisher übertragenen und an SALZBURGWIKI übergebenen Briefe sind jetzt (Ende Oktober 2025) im [[Stadtarchiv Salzburg]], Signatur AT-STARSBG, PA 1564. | |||
==== "Geschichte des Bankhauses Carl Spängler & Co" ==== | ==== "Geschichte des Bankhauses Carl Spängler & Co" ==== | ||
Gertrude Maier schrieb [[1973]] eine Wiener Dissertation über die "Geschichte des Bankhauses Carl Spängler & Co". Sie weist darauf hin, dass die Spängler Bank ([[Spänglerbank]]) die älteste, noch bestehende Privatbank in Österreich ist. Sie wächst nach einer Zeit des wirtschaftlichen Niedergangs in Salzburg im 19. Jahrhundert heran. [[Salzburg unter Napoleon|Napoleonische Truppen haben Salzburg]] [[1809]] besetzt; es gibt auch eine Einquartierung im Hause Spängler. Der Krieg bedingt einen erheblichen Rückgang des Handels (u. a. durch die Zollgrenze zum [[Herzogtum Bayern]]), und die Einwohnerzahlen sinken bis um 1830. Erst danach gibt es eine langsame Erholung, der dann auch den [[Fremdenverkehr]] einschließt, und z. B. ab [[1842]] gibt es jährliche [[Mozartfest]]e, welche auch von der Spängler-Bank gefördert werden. | Gertrude Maier schrieb [[1973]] eine Wiener Dissertation über die "Geschichte des Bankhauses Carl Spängler & Co". Sie weist darauf hin, dass die Spängler Bank ([[Spänglerbank]]) die älteste, noch bestehende Privatbank in Österreich ist. Sie wächst nach einer Zeit des wirtschaftlichen Niedergangs in Salzburg im 19. Jahrhundert heran. [[Salzburg unter Napoleon|Napoleonische Truppen haben Salzburg]] [[1809]] besetzt; es gibt auch eine Einquartierung im Hause Spängler. Der Krieg bedingt einen erheblichen Rückgang des Handels (u. a. durch die Zollgrenze zum [[Herzogtum Bayern]]), und die Einwohnerzahlen sinken bis um 1830. Erst danach gibt es eine langsame Erholung, der dann auch den [[Fremdenverkehr]] einschließt, und z. B. ab [[1842]] gibt es jährliche [[Mozartfest]]e, welche auch von der Spängler-Bank gefördert werden. | ||
Handelshäuser mit Bankgeschäften gibt es in Salzburg seit dem [[17. Jahrhundert]], genannt wird u.a. [[Mathias Gschnitzer|Matthias II. Gschnitzer]] (* [[1808]]; † [[1884]]). Die Spängler fangen ab [[1828]] mit Bankgeschäften an, wobei man ein Handelshaus mit Tradition seit dem [[14. Jahrhundert]] übernimmt (zuletzt Andre Mayr, dann [[1827]] J. A. Duregger; daneben ab [[1810]] "Spängler & Trauner"). Die Duregger-Handelsgesellschaft mit Bankgeschäften gibt es ab [[1828]], ab [[1855]] übernimmt das "Spängler & Trauner". Ab [[1870]] hat [[Carl Spängler]] nur noch die Bank, die bis dahin das einzige große Geldinstitut in Stadt und Land Salzburg ist. Die Familie Duregger besaß das Haus [[Getreidegasse]] Nr. 3. Sie zieht 1855 um in ein ansehnliches Haus am Mozartplatz Nr. 4, und Leopoldine Duregger, verheiratet mit Carl Spängler, erbt dieses Haus, das im Familienbesitz bleibt. | Handelshäuser mit Bankgeschäften gibt es in Salzburg seit dem [[17. Jahrhundert]], genannt wird u. a. [[Mathias Gschnitzer|Matthias II. Gschnitzer]] (* [[1808]]; † [[1884]]). Die Spängler fangen ab [[1828]] mit Bankgeschäften an, wobei man ein Handelshaus mit Tradition seit dem [[14. Jahrhundert]] übernimmt (zuletzt Andre Mayr, dann [[1827]] J. A. Duregger; daneben ab [[1810]] "Spängler & Trauner"). Die Duregger-Handelsgesellschaft mit Bankgeschäften gibt es ab [[1828]], ab [[1855]] übernimmt das "Spängler & Trauner". Ab [[1870]] hat [[Carl Spängler]] nur noch die Bank, die bis dahin das einzige große Geldinstitut in Stadt und Land Salzburg ist. Die Familie Duregger besaß das Haus [[Getreidegasse]] Nr. 3. Sie zieht 1855 um in ein ansehnliches Haus am Mozartplatz Nr. 4, und Leopoldine Duregger, verheiratet mit Carl Spängler, erbt dieses Haus, das im Familienbesitz bleibt. | ||
Der Ahnherr Franz Anton Spängler (Spangler) ist [[1705]] in Dietenheim bei Bruneck in Südtirol geboren; er ist seit [[1729]] in Salzburg (d. h. seit diesem Jahr gibt es Briefe an ihn nach Salzburg). Er erwirbt [[1731]] das Bürgerrecht und durch eine erste Heirat das Haus "[[Alter Markt]] Nr. 2" (das "Gehmacherhaus" [[Gehmacher]]; Handlung mit Teppichen und Tuchen). Durch eine zweite Heirat erwirbt er 1744 die "Lang’sche Bettenhandlung", und ab [[1748]] hat er selbst einen Tuch- und Seidenhandel. Der Enkel [[Alois Spängler]] ist 1800 geboren, er führt das Großhandelshaus (mit praktisch ‚allen’ Waren) und das Tuchgeschäft am Alten Markt (daraus wird dann ab 1832–33 die Zentrale der [[Salzburger Sparkasse]]). Alois Spängler ist zudem Bürgermeister von Salzburg [[1854]] bis [[1861]]; unter ihm werden die Bastionen und einengenden Befestigungsanlagen geschleift. | Der Ahnherr Franz Anton Spängler (Spangler) ist [[1705]] in Dietenheim bei Bruneck in Südtirol geboren; er ist seit [[1729]] in Salzburg (d. h. seit diesem Jahr gibt es Briefe an ihn nach Salzburg). Er erwirbt [[1731]] das Bürgerrecht und durch eine erste Heirat das Haus "[[Alter Markt]] Nr. 2" (das "Gehmacherhaus" [[Gehmacher]]; Handlung mit Teppichen und Tuchen). Durch eine zweite Heirat erwirbt er 1744 die "Lang’sche Bettenhandlung", und ab [[1748]] hat er selbst einen Tuch- und Seidenhandel. Der Enkel [[Alois Spängler]] ist 1800 geboren, er führt das Großhandelshaus (mit praktisch ‚allen’ Waren) und das Tuchgeschäft am Alten Markt (daraus wird dann ab 1832–33 die Zentrale der [[Salzburger Sparkasse]]). Alois Spängler ist zudem [[Bürgermeister der Stadt Salzburg|Bürgermeister]] von Salzburg [[1854]] bis [[1861]]; unter ihm werden die Bastionen und einengenden Befestigungsanlagen geschleift. | ||
==== Die vorliegenden Briefe sind Alltagskorrespondenz ==== | ==== Die vorliegenden Briefe sind Alltagskorrespondenz ==== | ||
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[nicht eingesehen] | [nicht eingesehen] | ||
* H. Widmann: Geschichte Salzburgs, Bd. 1–3, 1907 ff.; | * H. Widmann: Geschichte Salzburgs, Bd. 1–3, 1907 ff.; | ||
* | * [[Heinz Dopsch]]; [[Hans Spatzenegger (Publizist)|Hans Spatzenegger]]: "[[Geschichte Salzburgs, Stadt und Land]]", 1981. | ||
* [[Franz Valentin Zillner|Franz V. Zillner]]: [[Geschichte der Stadt Salzburg (Buch I.)|Geschichte der Stadt Salzburg]], Bd. 1 und 2, Salzburg 1885–1890. - hier zitiert: "Dopsch, 1996": Heinz Dopsch, [[Robert Hoffmann]]: "[[Salzburg. Die Geschichte einer Stadt.]]", Salzburg - München 1996. | |||
* [[Franz Valentin Zillner|Franz V. Zillner]]: [[Geschichte der Stadt Salzburg (Buch I.)|Geschichte der Stadt Salzburg]], Bd. 1 und 2, Salzburg 1885–1890. - | |||
Angefügt sind bis [[1938]] u. a. die Briefe und Postkarten, die sich meine Großeltern schrieben, nämlich (Sosa 9) Johanna [Hansi] Holzapfel, geb. Spängler (* 1882; † 1973), verheiratet 1904 mit (Sosa 8) Rupert Holzapfel (* 1868; † 1940). Sie schreiben u. a. über ihre Kinder, Rupert (geboren 1905 in Krems a.d.Donau) – das ist mein Vater – , Walter (* 1909), Traudl (* 1917) und Otto (* 1920). | Angefügt sind bis [[1938]] u. a. die Briefe und Postkarten, die sich meine Großeltern schrieben, nämlich (Sosa 9) Johanna [Hansi] Holzapfel, geb. Spängler (* 1882; † 1973), verheiratet 1904 mit (Sosa 8) Rupert Holzapfel (* 1868; † 1940). Sie schreiben u. a. über ihre Kinder, Rupert (geboren 1905 in Krems a.d.Donau) – das ist mein Vater – , Walter (* 1909), Traudl (* 1917) und Otto (* 1920). | ||
=== Übersicht [in Klammern Sosa-Nummern nach Geneanet oholzapfel | === Übersicht [in Klammern Sosa-Nummern nach Geneanet oholzapfel === | ||
* Franz (Francesco) Castelli [Nr. 78] an Fanny (Franziska) Kobler [Nr. 79] | * Franz (Francesco) Castelli [Nr. 78] an Fanny (Franziska) Kobler [Nr. 79] | ||
* Maria Anna Lürzer von Zehendthal [Nr. 75] an Franz Xaver Gregor Spängler [Nr. 36] | * Maria Anna Lürzer von Zehendthal [Nr. 75] an Franz Xaver Gregor Spängler [Nr. 36] | ||
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Vgl. Otto Holzapfel, Rod: Familiengeschichte(n), [Privatdruck: Freiburg i. Br.] 1993, S. 12 f. (Spängler) und 28 f. (Lürzer von Zehendthal, Kobler, Schlegel) und darauf aufbauend das umfangreiche "Familienarchiv" in mehreren Dateien. - Zur Zählung: Der Verfasser ist "Nr. 2", sein Vater Rupert Holzapfel Nr. 4, der Großvater Rupert Holzapfel Nr. 8, dessen Frau Nr. 9 usw. Die geraden Zahlen ergeben direkte männliche Vorfahren, die entsprechenden ungeraden die Frauen dazu. Johann Spängler, 1627 in Taufers in Südtirol geboren, trägt so die Sosa-Nr. 576. Er ist Gastwirt in Sand in Taufers (heute das Hotel "Spanglerhof"). Später werden ein Mathias Spängler und ein Johannes Spängler als Kaufleute in Venedig genannt; Johannes Matthias Spängler, "mercator in Venetia", ist 1758 Taufpate von Franz Josef Spängler, dem Vater von [Nr. 36] Franz Xaver Spängler. Die Handelsstraße zwischen Salzburg und Venedig hat bereits mittelalterliche Tradition (vgl. Dopsch, 1996, S. 228). | Vgl. Otto Holzapfel, Rod: Familiengeschichte(n), [Privatdruck: Freiburg i. Br.] 1993, S. 12 f. (Spängler) und 28 f. (Lürzer von Zehendthal, Kobler, Schlegel) und darauf aufbauend das umfangreiche "Familienarchiv" in mehreren Dateien. - Zur Zählung: Der Verfasser ist "Nr. 2", sein Vater Rupert Holzapfel Nr. 4, der Großvater Rupert Holzapfel Nr. 8, dessen Frau Nr. 9 usw. Die geraden Zahlen ergeben direkte männliche Vorfahren, die entsprechenden ungeraden die Frauen dazu. Johann Spängler, 1627 in Taufers in Südtirol geboren, trägt so die Sosa-Nr. 576. Er ist Gastwirt in Sand in Taufers (heute das Hotel "Spanglerhof"). Später werden ein Mathias Spängler und ein Johannes Spängler als Kaufleute in Venedig genannt; Johannes Matthias Spängler, "mercator in Venetia", ist 1758 Taufpate von Franz Josef Spängler, dem Vater von [Nr. 36] Franz Xaver Spängler. Die Handelsstraße zwischen Salzburg und Venedig hat bereits mittelalterliche Tradition (vgl. Dopsch, 1996, S. 228). | ||
Runde Klammern ( ) sind aus den Briefen mitübernommen; eckige Klammern [ ] enthalten meine Zusätze. / Schrägstrich bedeutet Zeilenwechsel oder Blattwechsel (nicht durchgehend markiert), manchmal (in diesem Zusammenhang) auch ‚Ersatz‘ für einen [fehlenden] Punkt. Durchstrichene Wörter und unterstrichene stehen so im Original, ebenso Kleindruck über einer Zeile. XX und XXX sind [für mich] unleserliche Stellen. – Natürlich wird eine derartige Datei nicht fehlerfrei sein; für entspr. Hinweise | Runde Klammern ( ) sind aus den Briefen mitübernommen; eckige Klammern [ ] enthalten meine Zusätze. / Schrägstrich bedeutet Zeilenwechsel oder Blattwechsel (nicht durchgehend markiert), manchmal (in diesem Zusammenhang) auch ‚Ersatz‘ für einen [fehlenden] Punkt. Durchstrichene Wörter und unterstrichene stehen so im Original, ebenso Kleindruck über einer Zeile. XX und XXX sind [für mich] unleserliche Stellen. – Natürlich wird eine derartige Datei nicht fehlerfrei sein; für entspr. Hinweise ist der Autor Otto Holzapfel sehr dankbar. | ||
=== Außerhalb des Briefwechsels === | |||
Kleinbilder und ähnl., mehrfach mit handschriftlichen Zusätzen, die sich auf [[Franziska Schlegel]], verheiratet Spängler, beziehen = marmorierter Pappdeckel, Notizbuch ohne Inhalt mit Totenbildchen (Partezettel) u. ä.: | |||
* Bildchen mit Kelch usw. Fleisch/Blut/ Abendmahl, Luzern o. J.; | |||
* Andenken an erste Beichte für Franziska Spengler [Spängler], 1858; Heil des Kreuzes, Innsbruck o. J. | |||
* Partezettel mehrere jeweils für Antonia Spängler ([[Antonia Lürzer von Zechenthal]]), * 1803; † 1882, und Franziska Kobler ([[Fanny Kobler]]), * 1796; † 1886. | |||
* Umschlag mit Visitenkarte "Fanni Schlegel" mit zwei getrockneten Blättern: handschriftlich "Weinlaub Zellerhügel 13/9 Nachm." [da hat er um die Hand angehalten; vgl. Jahr der Verlobung 1871] und "Eichenblatt Maria Plain 13/9 1871 Vorm."/ "Ich stelle hiemit den vergeßnen Hut zu, und wünsche recht gute Nacht. Morgen auf Wiedersehen in der Franziskanerkirche zur 8 Uhr Messe."<ref>erwähnt bei den [[Kobler-Spängler-Briefe]]n, Brief vom 6. Dezember 1871</ref> | |||
* Bildchen Serie Nr. 1-15 "Geheimiß[e] der allerseligsten Jungfrau [Maria]" Einsiedeln o. J. | |||
* Bildchen Serie ohne Nr. [1-9] Kindheit Jesu, pflegt den Garten, der durch die Sünde des ungetreuen Herzens verwildert ist. | |||
* Spielkarte XX "Begegnung des Kaisers mit Sobieski". | |||
* Vater unser | |||
* kindliches Vertrauen, Wien o. J. | |||
* Maria Carmel, St. Peter Salzburg, "Franziska Schlögl [Schlegel]... Salzburg 1862" | |||
* Eisenbahn zum Himmel, Innsbruck o. J. | |||
* latein. Beleg für Beichte in der griech. Kathedrale, 1859. | |||
* Zwei Partezettel für [[Genofeva Stainringer]], "Wirtschäfterin (Mautoberamts-Magazineurs-Tochter)" (* 15. Februar 1813 in Gaissau am Rhein, Vorarlberg; † 10. November 1884 in der Stadt Salzburg), begraben bei ihren Eltern in der [[Gruftarkaden auf dem Friedhof St. Sebastian|Egger'schen Familiengruft]] [[St. Sebastian Friedhof|St. Sebastian]] [nicht Familie]. | |||
* Umschlag mit Faltbild "Rose von Teplitz" und kleines "Dirndl", o. J. | |||
* Gnadenbild zu Riffian [Südtirol], o. J. | |||
* Partezettel für [[Marie Gattermayer]] 22 Jahre alt († 30. Oktober 1871), Freundin der Fanni Spängler; für Anna von Reichel, geb. [[Gschnitzer]], 84 Jahre alt, o. J. [Dezember 1871]; für Carl [[Baurnfeind]], "Hotel-Besitzers-Sohn zum [[Hotel Erzherzog Karl|Erzherzog Carl]] in Salzburg" 23 Jahre alt 1860, † 21. Dezember 1860 ([[Hotel Erzherzog Karl]]); für Josefa Baurnfeind, 72 Jahre alt, † 4. Mai 1878. – Maria Erdkreis, Regenburg o. J. – "Herzliche Glückwünsche" [handschriftlich:] von deiner Mitschülerin Hermine Hille F. Cl. Bürg. Sch. [Bürgerschule Krems]. | |||
* Hl. Pazifikus, Innsbruck o. J. | |||
* Partezettel für [[Alois Spängler]] (* 1800; † 1875); für Cäcilia [[Laschenzky]], geborene Kickinger († [[22. April]] [[1877]]), 84 Jahre alt in Salzburg [die Familie Laschensky gehört zu den angesehenen Familien der Stadt Salzburg. In dem Geburts- und Taufschein von Zäzilia Amalia Kobler, * 1821, erscheint als Pate: "Cäcilia Laschensky, bürgl. Baumeistersgattin"]; Parte für Katharina Schlögelhofer, geb. Miller, k.k. Hauptmanns-Wittwe, Salzburg (* 11. April 1805; † 2. Mai 1875); Parte für Marie Lürzer von Zehendthal, geb. [[Spängler]], 61 Jahre alt († [[15. November]] [[1880]]); Parte für [[Alois Duregger]] , 77 Jahre alt († [[17. Februar]] [[1876]]) [Familie Otto Spängler, Bank-Linie]; Parte für Antonia Spängler, geb. von Lürzer (* 1803; † 1882), Mutter von Franz Spängler; Parte für Theresia Mayer (* 1806; † 1878); Parte für Marie Zeller, geb. [[Bolland]], Salzburg (* [[10. Oktober]] [[1812]]; † [[19. Juli]] [[1873]]), Verwandte der Spängler-Familie; Parte für Anna Abpacher (* 1839; † 1869 Salzburg) [nicht Familie]; Parte für Georg Schnellinger, 57 Jahre alt († 1893) [nicht Familie]; Parte für Rechtsanwalt Dr. Franz Leithner, 79 Jahre alt († 1907) [nicht Familie]; Parte für Therese Rappel, 74 Jahre alt († 1910) [nicht Familie]; vier verschiedene Parten für Betti Katzinger, 56 Jahre alt († 1881), Cousine der Fanny Kobler; Parte bunt für [[Maria Rosalia Preisinger]], [[Ursulinenkloster Stadt Salzburg|Ursulinen-Oberin]] Salzburg, 47 Jahre alt († 1860); Parte für [[Franziska Spängler]] († 1906). | |||
* Maria Lourdes. – Hl. Seraphin. – Hl. Paulus. – Schutzengelbrief Herz Jesu, Donauwörth o. J. | |||
* Beichtzettel Krems 1889. – Maria Plain, o. J. - Maria Plain, "Franzi". – "Die treuesten freunde Jesu’s", Paris o. J. handschriftlich "Franz Albert Erzbischof ([[Franz de Paula Albert Eder]]) / Franzi" – "Gartenlaube" – Maria ohne Makel, St. Peter Salzburg. – | |||
* Handschriftlich Geheimniß des hl. Rosenkranzes... – Heiligtes Herz/ Süßes Herz, "Von Herrn Dechant Philipp Mahler in Pottenstein 6 Sept. 1881" [Wohnort der Spängler-Krems] – Mariae Himmelfahrt, Nürnberg o. J. handschriftlich: Salzburg 1844. | |||
* [[Jesuiten]]-Mission Salzburg 1862. | |||
* Verschiedene [[Bildchen mit Papierspitzen]]: Nürnberg, Stuttgart (Maria Plain), Messopfer neugeweihter Priester Salzburg 1863, Jesus, Maria Kirchenthal, Paris, Innsbruck, Maria Plain. – Maria Zell. | |||
* Einzelner grau marmorierter Pappdeckel, vorderer Buchdeckel mit erste Seiten, Stempel "Katholischer Gesellenverein Krems" und Titelblatt "Neue Bibliothek..." Band 12, Die Prinzessin von Wolfenbüttel von Heinr. Zschokke, Leipzig 1807, und Frontispiz mit Abb. u. a. eines napoleon. Soldaten und Bibliotheksstempeln, zuletzt 1941 [!]: [liegt dabei] Hl. Wenzel, König Ludwig von Ungarn... {herausgetrennt aus einem Buch]. – bunt Johannes der Täufer. – Hl. Familie, Regensburg o. J. – Engel und Schutzherr / Christus und Johanes, Regensburg o. J. Parte "Pina Feistenberger" [nicht Familie]. – bunt, handgemalt, Offizier. – Hl. Kindheit... Franz Spängler, Salzburg 1852 und 1859. – Friede sei mich euch, München o. J. "...Zum Andenken von deiner dich herzlichen liebenden Mutter Sp. {Spängler?]. – Ein guter Baum... – Magdalena – Andechs – Umschlag mit drei Edelweiß – Umschlag Franziska Spengler [Spängler] mit [[Bildchen mit Papierspitzen|Papierspitzenbildchen]] – Jungfräulicher Bund... St. Peter Salzburg, "Franziska Schlögl [Schlegel] 1862". | |||
Zahlreiche Parten sind bereits und werden noch im SALZBURGWIKI zur Ansicht veröffentlicht, siehe [[:Kategorie:Datei:Sammlung Holzapfel Partezettel]]. Viele in diesem Absatz erwähnten Unterlagen kann man ebenfalls im SALZBURGWIKI sehen, siehe dazu [[:Kategorie:Datei:Sammlung Holzapfel Sonstiges]]. | |||
== Mehrfach-Anmerkungen == | == Mehrfach-Anmerkungen == | ||
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* '''Lürzer''': Bei den Stammbuchblättern für Nr. 18 Franz Spängler = Anetta de Lürzer, Vetter Ernst Lürzer, Onkel Franz von Lürzer (Salzburg 1858), Großmutter Lürzer gest. 7. August 1853, Tante Marie von Lürzer, Otto von Lürzer. – Vgl. [[Lürzer von Zechenthal]] | * '''Lürzer''': Bei den Stammbuchblättern für Nr. 18 Franz Spängler = Anetta de Lürzer, Vetter Ernst Lürzer, Onkel Franz von Lürzer (Salzburg 1858), Großmutter Lürzer gest. 7. August 1853, Tante Marie von Lürzer, Otto von Lürzer. – Vgl. [[Lürzer von Zechenthal]] | ||
* '''Mertens''', zum Brief vom 27. September 1871 vgl. "gesammelte Todesanzeigen" von u. a. Anna Edle von Mertens, geb. Steinbauer, Wien (* 1819; † 1906), Tochter: Anna Aigner. - [[Heinrich Ritter von Mertens]] ist kaiserl. Rat und Bürgermeister von Salzburg (* 1810; † 1872), Schwiegertochter: Camilla. Vgl. Brief vom 16. Juli 1876 mit Verweis auf ein undatiertes Foto von Fanni Schlegel (in Tracht mit Fächer) und Camilla Mertens (Goldhaube, weißes Kleid) vor Alpen-Kulisse beim Fotografen; dito mit zwei anderen; zum Schwiegervater Mertens vgl. auch Brief vom 27. September 1871. – Im Internet (2007), Wikipedia: Heinrich Ritter von Mertens (* 28. April 1811 in Wien; † 26. Oktober 1872 in Salzburg) war von 1861 bis 1872 Bürgermeister der Stadt Salzburg; in seine Amtszeit fielen die Eröffnung der Salzburger Eisenbahnlinien und die kaiserliche Schenkung des Mirabellschlosses sowie der Festungsgründe an die Stadt Salzburg, die dadurch und auch wegen der Zusammenkünfte Kaiser Franz Josefs mit | * '''Mertens''', zum Brief vom 27. September 1871 vgl. "gesammelte Todesanzeigen" von u. a. Anna Edle von Mertens, geb. Steinbauer, Wien (* 1819; † 1906), Tochter: Anna Aigner. - [[Heinrich Ritter von Mertens]] ist kaiserl. Rat und Bürgermeister von Salzburg (* 1810; † 1872), Schwiegertochter: Camilla. Vgl. Brief vom 16. Juli 1876 mit Verweis auf ein undatiertes Foto von Fanni Schlegel (in Tracht mit Fächer) und Camilla Mertens (Goldhaube, weißes Kleid) vor Alpen-Kulisse beim Fotografen; dito mit zwei anderen; zum Schwiegervater Mertens vgl. auch Brief vom 27. September 1871. – Im Internet (2007), Wikipedia: Heinrich Ritter von Mertens (* 28. April 1811 in Wien; † 26. Oktober 1872 in Salzburg) war von 1861 bis 1872 Bürgermeister der Stadt Salzburg; in seine Amtszeit fielen die Eröffnung der Salzburger Eisenbahnlinien und die kaiserliche Schenkung des Mirabellschlosses sowie der Festungsgründe an die Stadt Salzburg, die dadurch und auch wegen der Zusammenkünfte Kaiser Franz Josefs mit Napoleon III. und Wilhelm I. zu dieser Zeit einen großen Aufschwung erlebte. Nach ihm benannt ist die Mertensstraße in der Elisabeth-Vorstadt. Nach seinem Ableben fand er seine letzte Ruhestätte im Friedhof St. Peter. – Vgl. [[Heinrich Ritter von Mertens]]. | ||
* [[Mozartplatz 4]], siehe: [[Spänglerbank]] | * [[Mozartplatz 4]], siehe: [[Spänglerbank]] | ||
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* '''Plachetka''', siehe: Guttenberg | * '''Plachetka''', siehe: Guttenberg | ||
* '''[[Sauter]]''' (Innsbruck), vgl. Brief vom 1. Dezember 1870: [[Andreas Sauter]] (* 1802; † 1872), Forstdirektor, verh. mit Josefine Lürzer von Zehendthal [Josephine v.Lürzer] (* 1800; † 1872) [Partezettel 1872]; vgl. in Wien den "Vetter" [[Ludwig Sauter (Jurist)|Ludwig Sauter]]. Siehe auch Brief vom 2. Oktober 1870: "Kobsa/Sauter": Marie Steiner, geb. Kobsa, Ehefrau von Friedrich Steiner (* 1849; † 1901 in Prag); offenbar gute Bekannte, vgl. "gesammelte Todesanzeigen" von u.a. Philomena Bamberger, geb. Sauter, Wien (* 1836; † 1897), aus Innsbruck. - Anna Payr, geb. Sauter († 1908) [u. a. Bruder: Eduard von Sauter, k.k. Vizepräsident] in Lans/Innsbruck. - Karl Payr, Univ.-Prof. Innsbruck (* 1835; † 1907) [Ehefrau: Anna Payr, geb. Sauter]. - Eduard Sauter Edler von Riedenegg, k.k. Vizepräsident [Finanzverwaltung] (* 1839; † 1910), Innsbruck. - Friedrich Steiner (* 1849; † 1901), Prag [Schwester: Tochter Payr]. - Vgl. Andreas Sauter (* 1802; † 1872), Forstdirektor, verh. mit Josefine Lürzer von Zehendthal [Josephine v.Lürzer] (* 1800; † 1872) [Partezettel 1872]. - Bei den Stammbuchblättern für Nr. 18 Franz Spängler = Cousine Ludmilla Sauter [?] (Hall 1856), Andreas Sauter (Hall 1856), Anna Sauter (Salzburg 1858), Cousin Eduard Sauter, Tante Josefine Sauter (Hall 1856), Cousine Josefine Kobsa, Vetter Anton Kobsa (Ort 1859). – Vgl. [[Sauter]]. | * '''[[Sauter]]''' (Innsbruck), vgl. Brief vom 1. Dezember 1870: [[Andreas Sauter]] (* 1802; † 1872), Forstdirektor, verh. mit Josefine Lürzer von Zehendthal [Josephine v.Lürzer] (* 1800; † 1872) [Partezettel 1872]; vgl. in Wien den "Vetter" [[Ludwig Sauter (Jurist)|Ludwig Sauter]]. Siehe auch Brief vom 2. Oktober 1870: "Kobsa/Sauter": Marie Steiner, geb. Kobsa, Ehefrau von Friedrich Steiner (* 1849; † 1901 in Prag); offenbar gute Bekannte, vgl. "gesammelte Todesanzeigen" von u. a. Philomena Bamberger, geb. Sauter, Wien (* 1836; † 1897), aus Innsbruck. - Anna Payr, geb. Sauter († 1908) [u. a. Bruder: Eduard von Sauter, k.k. Vizepräsident] in Lans/Innsbruck. - Karl Payr, Univ.-Prof. Innsbruck (* 1835; † 1907) [Ehefrau: Anna Payr, geb. Sauter]. - Eduard Sauter Edler von Riedenegg, k.k. Vizepräsident [Finanzverwaltung] (* 1839; † 1910), Innsbruck. - Friedrich Steiner (* 1849; † 1901), Prag [Schwester: Tochter Payr]. - Vgl. Andreas Sauter (* 1802; † 1872), Forstdirektor, verh. mit Josefine Lürzer von Zehendthal [Josephine v.Lürzer] (* 1800; † 1872) [Partezettel 1872]. - Bei den Stammbuchblättern für Nr. 18 Franz Spängler = Cousine Ludmilla Sauter [?] (Hall 1856), Andreas Sauter (Hall 1856), Anna Sauter (Salzburg 1858), Cousin Eduard Sauter, Tante Josefine Sauter (Hall 1856), Cousine Josefine Kobsa, Vetter Anton Kobsa (Ort 1859). – Vgl. [[Sauter]]. | ||
* Zu [Nr. 38] '''[[Richard Franz Schlegel]]''' (* 1811; † 1881) ist [Nr. 76] der Vater Franz Schlegel, geb. 1769 in Leitmeritz in Böhmen, Wundarzt und Oberarzt beim Fürstl. Reuss Plauen Infanterie Regiment; der Sohn [Nr. 38] Richard Franz Schlegel, ist 1811 in Theresienstadt geboren. Die Mutter ist [Nr. 77] Maria Theresia Heygel, * 20. Oktober 1783 in Böhmisch-Leipa. Vgl. Brief vom 11. Oktober 1877 mit Notizen auf der Rückseite von der Hand von Franz Spängler[?]: Vater gest 1845 / Vinzenz Curator & Rich / Josef + Henriette u. Clara / Antonia + gest Leitmeriz 8/10 1872 / Blure [?] + Wien VIII 5/10 1854 / Therese + Wien Mazleinsd[orf] 9 Jul 1856 / Friedrich gest Olmüz 22/8 1850 BgHer Leiter [?]. Diese Namen und Daten sind offenbar aus der Familie Schlegel, die Geschwister von Richard und deren Nachkommen, deren Einzelheiten ich bisher (bis auf "Vater gest 1845") nicht näher deuten kann. Vgl. auch zum Brief vom 11. März 1879: Die dort genannten Fritz [Friedrich] und Vincenz [Vinzenz] müssten demnach verstorbene Brüder von Richard Franz Schlegel sein. – Im Internet (2007): Richard Schlegel war um 1934-36 wichtiger Stadtarchitekt in Salzburg. Vgl. [[Richard Franz Schlegel]]. | * Zu [Nr. 38] '''[[Richard Franz Schlegel]]''' (* 1811; † 1881) ist [Nr. 76] der Vater Franz Schlegel, geb. 1769 in Leitmeritz in Böhmen, Wundarzt und Oberarzt beim Fürstl. Reuss Plauen Infanterie Regiment; der Sohn [Nr. 38] Richard Franz Schlegel, ist 1811 in Theresienstadt geboren. Die Mutter ist [Nr. 77] Maria Theresia Heygel, * 20. Oktober 1783 in Böhmisch-Leipa. Vgl. Brief vom 11. Oktober 1877 mit Notizen auf der Rückseite von der Hand von Franz Spängler[?]: Vater gest 1845 / Vinzenz Curator & Rich / Josef + Henriette u. Clara / Antonia + gest Leitmeriz 8/10 1872 / Blure [?] + Wien VIII 5/10 1854 / Therese + Wien Mazleinsd[orf] 9 Jul 1856 / Friedrich gest Olmüz 22/8 1850 BgHer Leiter [?]. Diese Namen und Daten sind offenbar aus der Familie Schlegel, die Geschwister von Richard und deren Nachkommen, deren Einzelheiten ich bisher (bis auf "Vater gest 1845") nicht näher deuten kann. Vgl. auch zum Brief vom 11. März 1879: Die dort genannten Fritz [Friedrich] und Vincenz [Vinzenz] müssten demnach verstorbene Brüder von Richard Franz Schlegel sein. – Im Internet (2007): Richard Schlegel war um 1934-36 wichtiger Stadtarchitekt in Salzburg. Vgl. [[Richard Franz Schlegel]]. | ||
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* Die Salzburger [[Spänglerbank]], "'''Bankhaus Carl Spängler & Co. Seit 1828'''", entwickelt sich aus der Spängler-Handelsgesellschaft in Salzburg. Carl I. Spängler (* 1825; † 1902) ist kaiserlicher Rat und Bankier in Salzburg und übernimmt die Bank von der Familie Duregger (Wohnhaus am Mozartplatz 4). Die Duregger-Handelsgesellschaft gibt es ab 1828, ab 1855 übernimmt das "Spängler & Trauner", 1870 "Carl Spängler" die Bank. Die Familie Duregger besaß ein Haus in der Getreidegasse Nr. 3. Sie zieht 1855 um in das ansehnliche Haus am Mozartplatz Nr. 4, und Leopoldine Duregger, verh. mit Carl Spängler, erbt dieses Haus. Von Franz Spängler ist ein Cousin Dr. Rudolf Spängler, Apotheker, verh. mit Marie Spängler, geb. Weinwurm (* 1839; † 1911 in Salzburg); dessen Bruder ist Carl Spängler sen. ist verheiratet mit Leopoldine Duregger. Der Vater Alois Spängler (* 1800; † 1875) im Großhandelshaus in Salzburg (Vorläufer der Spängler-Bank) ist Bürgermeister von Salzburg 1854 bis 1861. Die Familie Duregger, Antonia Spängler, Mutter von Franz Spängler, und Otto Spängler, Bruder von Franz Spängler, wohnen in den Stockwerken übereinander im Dureggerhaus am Mozartplatz 4. – Internet (2007): Homepage der Spängler-Bank www.spaengler.co.at . - Bei den Stammbuchblättern für Nr. 18 Franz Spängler = viele Spängler. – Vgl. [[Bankhaus Carl Spängler & Co. AG]]. | * Die Salzburger [[Spänglerbank]], "'''Bankhaus Carl Spängler & Co. Seit 1828'''", entwickelt sich aus der Spängler-Handelsgesellschaft in Salzburg. Carl I. Spängler (* 1825; † 1902) ist kaiserlicher Rat und Bankier in Salzburg und übernimmt die Bank von der Familie Duregger (Wohnhaus am Mozartplatz 4). Die Duregger-Handelsgesellschaft gibt es ab 1828, ab 1855 übernimmt das "Spängler & Trauner", 1870 "Carl Spängler" die Bank. Die Familie Duregger besaß ein Haus in der Getreidegasse Nr. 3. Sie zieht 1855 um in das ansehnliche Haus am Mozartplatz Nr. 4, und Leopoldine Duregger, verh. mit Carl Spängler, erbt dieses Haus. Von Franz Spängler ist ein Cousin Dr. Rudolf Spängler, Apotheker, verh. mit Marie Spängler, geb. Weinwurm (* 1839; † 1911 in Salzburg); dessen Bruder ist Carl Spängler sen. ist verheiratet mit Leopoldine Duregger. Der Vater Alois Spängler (* 1800; † 1875) im Großhandelshaus in Salzburg (Vorläufer der Spängler-Bank) ist Bürgermeister von Salzburg 1854 bis 1861. Die Familie Duregger, Antonia Spängler, Mutter von Franz Spängler, und Otto Spängler, Bruder von Franz Spängler, wohnen in den Stockwerken übereinander im Dureggerhaus am Mozartplatz 4. – Internet (2007): Homepage der Spängler-Bank www.spaengler.co.at . - Bei den Stammbuchblättern für Nr. 18 Franz Spängler = viele Spängler. – Vgl. [[Bankhaus Carl Spängler & Co. AG]]. | ||
* '''[[Zeller]]''', vgl. zum Brief vom 24. November 1871: Partezettel für Marie Zeller, geb. Bolland, Salzburg * 1812; † 1873, und für Friedrich Zeller (Salzburg * 1838; † 1862); an gleicher Stelle Visitenkarte für "Ludwig Zeller"; "Zeller" und die "Zellerischen" mehrfach in den Briefen. - Bolland: in dem Brief vom 13. Februar 1871 werden bei "Duregger" genannt die Eltern der Bank-Linie der Spängler in Salzburg, Alois Duregger und Henriette Bolland (sie: * 1810; † 1892; zu dem Bankhaus Duregger-Spängler vgl. Dopsch, 1996, S. 409, und hier: Spängler-Bank). – Das Landesarchiv Salzburg hat unter den Nachlässen einen Karton "Bolland-Zeller-Schumacher" (Internet 2007). – Vgl. [[Zeller]] und [[Bolland]]. | * '''[[Zeller (Familie)|Zeller]]''', vgl. zum Brief vom 24. November 1871: Partezettel für Marie Zeller, geb. Bolland, Salzburg * 1812; † 1873, und für Friedrich Zeller (Salzburg * 1838; † 1862); an gleicher Stelle Visitenkarte für "Ludwig Zeller"; "Zeller" und die "Zellerischen" mehrfach in den Briefen. - Bolland: in dem Brief vom 13. Februar 1871 werden bei "Duregger" genannt die Eltern der Bank-Linie der Spängler in Salzburg, Alois Duregger und Henriette Bolland (sie: * 1810; † 1892; zu dem Bankhaus Duregger-Spängler vgl. Dopsch, 1996, S. 409, und hier: Spängler-Bank). – Das Landesarchiv Salzburg hat unter den Nachlässen einen Karton "Bolland-Zeller-Schumacher" (Internet 2007). – Vgl. [[Zeller (Familie)|Zeller]] und [[Bolland]]. | ||
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* [https://www.sn.at/wiki/images/pdf/Otto_Holzapfel-Salzburg_Venedig.pdf Otto Holzapfel (Hrsg.): "Salzburg - Venedig. Franz Xaver Spänglers Bildungsreise 1853"], pdf (6 MB), [[Otto Holzapfel]] (Hrsg.): "Salzburg - Venedig. [[Franz II. Xaver Gregor Spängler|Franz Xaver Spänglers]] Bildungsreise 1853 und die Freundschaft mit dem [[Erzbischof]] [[Franz de Paula Albert Eder]]" | |||
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