Georg Stadler (Lehrer): Unterschied zwischen den Versionen

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OStR. Prof. Dr. phil. '''Georg Stadler''' (* [[21. März]] [[1919]] in [[Berndorf bei Salzburg|Berndorf]]; † [[ 5. November]] [[1989]] in der [[Stadt Salzburg]]) war Lehrer, Leiter des [[Pädagogisches Institut|Berufspädagogischen Institutes des Bundes in Salzburg]] und landeskundlicher Autor.
OStR. Prof. Dr. phil. '''Georg Stadler''' (* [[21. März]] [[1919]] in [[Berndorf bei Salzburg|Berndorf]]; † [[5. November]] [[1989]] in der [[Stadt Salzburg]]) war Lehrer, Leiter des [[Pädagogisches Institut|Berufspädagogischen Institutes des Bundes in Salzburg]] und landeskundlicher Autor.
   
   
==Leben==
==Leben==
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Bis [[1952]] unterrichtete er an der [[HTL Salzburg|Höheren Technischen Bundeslehranstalt]] in Salzburg und anschließend an der [[Annahof|Höheren Bundeslehranstalt für wirtschaftliche Frauenberufe]] (Annahof).  
Bis [[1952]] unterrichtete er an der [[HTL Salzburg|Höheren Technischen Bundeslehranstalt]] in Salzburg und anschließend an der [[Annahof|Höheren Bundeslehranstalt für wirtschaftliche Frauenberufe]] (Annahof).  
   
   
Als nebenbeschäftigter Lehrer war er von [[1964]] bis [[1969]] auch an der [[Tourismusschulen Salzburg - Kleßheim|Höheren Lehranstalt für Fremdenverkehrsberufe]] in [[Kleßheim]] tätig.
Als nebenbeschäftigter Lehrer war er von [[1964]] bis [[1969]] auch an der [[Tourismusschule Kleßheim|Höheren Lehranstalt für Fremdenverkehrsberufe]] in [[Kleßheim]] tätig.
   
   
Von [[1967]] bis [[1970]] absolvierte er an der [[Universität Salzburg]] ein Doktoratstudium, in dem er vor allem Vorlesungen aus Berufspädagogik, Jugendsoziologie und Arbeitspsychologie hörte (1970 Dr. phil.). Seine Dissertation behandelte die kulturgeschichtliche Entwicklung des Salzburger [[Fremdenverkehr]]s<ref>Titel war "[[Salzburger Kulturgeschichte|Kulturgeschichte]] des [[Salzburger Fremdenverkehr]]s vom [[Mittelalter]] bis [[1903]]</ref>; sie erschien in erweiterter Form unter dem Titel "Von der Kavalierstour zum Sozialtourismus“ ([[1975]]) und wurde mit dem [[Franz-Triendl-Preis]] der [[Salzburger Handelskammer]] ausgezeichnet. Nach seiner Promotion hielt Stadler als Lehrbeauftragter im Hochschullehrgang der Universität Salzburg für Fremdenverkehrsverwaltung, Fremdenverkehrswerbung und Kongresswesen noch bis [[1987]] Vorlesungen über die Geschichte des Fremdenverkehrs. Auch in den Fremdenführerlehrgängen des [[WIFI|Wirtschaftsförderungsinstituts]] war Stadler ein begehrter Vortragender.
Von [[1967]] bis [[1970]] absolvierte er an der [[Universität Salzburg]] ein Doktoratstudium, in dem er vor allem Vorlesungen aus Berufspädagogik, Jugendsoziologie und Arbeitspsychologie hörte (1970 Dr. phil.). Seine Dissertation behandelte die kulturgeschichtliche Entwicklung des Salzburger [[Fremdenverkehr]]s<ref>Titel war "[[Salzburger Kulturgeschichte|Kulturgeschichte]] des [[Salzburger Fremdenverkehr]]s vom [[Mittelalter]] bis [[1903]]"</ref>; sie erschien in erweiterter Form unter dem Titel "Von der Kavalierstour zum Sozialtourismus" ([[1975]]) und wurde mit dem [[Franz-Triendl-Preis]] der [[Salzburger Handelskammer]] ausgezeichnet. Nach seiner Promotion hielt Stadler als Lehrbeauftragter im Hochschullehrgang der Universität Salzburg für Fremdenverkehrsverwaltung, Fremdenverkehrswerbung und Kongresswesen noch bis [[1987]] Vorlesungen über die Geschichte des Fremdenverkehrs. Auch in den Fremdenführerlehrgängen des [[WIFI|Wirtschaftsförderungsinstituts]] war Stadler ein begehrter Vortragender.
   
   
[[1974]] kam er an das Berufspädagogische Institut des Bundes in Salzburg. Diesem stand er schließlich als Abteilungsleiter bis zu seiner am [[1. Oktober]] [[1982]] erfolgten Pensionierung vor.  
[[1974]] kam er an das Berufspädagogische Institut des Bundes in Salzburg. Diesem stand er schließlich als Abteilungsleiter bis zu seiner am [[1. Oktober]] [[1982]] erfolgten Pensionierung vor.  
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Seine Arbeiten trugen ihm hohe Ehrungen ein. Seine profunde Geschichte des Salzburger [[Bürgerspital|Bürgerspitals]] wurde mit dem [[Auszeichnungen der Stadt Salzburg|Stadtsiegel der Landeshauptstadt in Silber]] honoriert, seine Darstellung der kulturellen Zusammenhänge zwischen Salzburg und Trient, die im Rahmen des zwischen der [[Trentino|Autonomen Provinz Trient]] und dem [[Land Salzburg (Gebietskörperschaft)|Land Salzburg]] [[1981]] geschlossenen Partnerschaftsabkommens aus einem Forschungsauftrag hervorging, widmete ihm die Provinz ihr Landeswappen.
Seine Arbeiten trugen ihm hohe Ehrungen ein. Seine profunde Geschichte des Salzburger [[Bürgerspital|Bürgerspitals]] wurde mit dem [[Auszeichnungen der Stadt Salzburg|Stadtsiegel der Landeshauptstadt in Silber]] honoriert, seine Darstellung der kulturellen Zusammenhänge zwischen Salzburg und Trient, die im Rahmen des zwischen der [[Trentino|Autonomen Provinz Trient]] und dem [[Land Salzburg (Gebietskörperschaft)|Land Salzburg]] [[1981]] geschlossenen Partnerschaftsabkommens aus einem Forschungsauftrag hervorging, widmete ihm die Provinz ihr Landeswappen.
   
   
Das Land Salzburg zeichnete Stadlers pädagogisches und wissenschaftliches Wirken mit dem [[Ehrenbecher des Landeshauptmanns]] aus. Seine Heimatgemeinde Berndorf verlieh ihm ihren [[Ehrenring der Gemeinde Berndorf bei Salzburg|Ehrenring]].  
Das Land Salzburg zeichnete Stadlers pädagogisches und wissenschaftliches Wirken mit dem [[Ehrenbecher des Landeshauptmanns von Salzburg|Ehrenbecher des Landeshauptmanns]] aus. Seine Heimatgemeinde Berndorf verlieh ihm ihren [[Ehrenring der Gemeinde Berndorf bei Salzburg|Ehrenring]].  
   
   
<blockquote>''Dr. Georg Stadler war ein hervorragender Vertreter der pädagogischen Provinz unseres Landes, ein redlicher, unermüdlich tätiger Mann, dessen Name in der Kulturgeschichtsschreibung Salzburgs seinen Klang behalten wird.'' ([[Kurt Conrad]])</blockquote>
<blockquote>''Dr. Georg Stadler war ein hervorragender Vertreter der pädagogischen Provinz unseres Landes, ein redlicher, unermüdlich tätiger Mann, dessen Name in der Kulturgeschichtsschreibung Salzburgs seinen Klang behalten wird.'' ([[Kurt Conrad]])</blockquote>
   
   
* [[Goldenes Verdienstzeichen des Landes Salzburg]]
* [[Verdienstzeichen des Landes Salzburg#Verdienstzeichen in Gold|Goldenes Verdienstzeichen des Landes Salzburg]]
* [[Franz Triendl|Franz-Triendl-Preis]] der [[Wirtschaftskammer Salzburg|Kammer der Gewerblichen Wirtschaft Salzburg]]
* [[Franz Triendl|Franz-Triendl-Preis]] der [[Wirtschaftskammer Salzburg|Kammer der Gewerblichen Wirtschaft Salzburg]]
* [[Stadtsiegel in Silber]]
* [[Stadtsiegel in Silber]]
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sowie zusammen mit
sowie zusammen mit
* [[Anton Ebner|Ebner, Anton]]; Partik; Stadler: ''Lehrbuch der Geschichte für die Unterstufe der Allgemeinbildenden höheren Schulen'', drei Bände, Salzburg, 1970  
* [[Anton Ebner|Ebner, Anton]]; Partik; Stadler: ''Lehrbuch der Geschichte für die Unterstufe der Allgemeinbildenden höheren Schulen'', drei Bände, Salzburg, 1970  
* [[Ernst Penninger|Penninger, Ernst]]; Stadler: ''[[Hallein]]. Ursprung und Geschichte einer Salinenstadt.'', Salzburg, 1970  
* [[Ernst Penninger (Archäologe)|Penninger, Ernst]]; Stadler: ''[[Hallein]]. Ursprung und Geschichte einer Salinenstadt.'', Salzburg, 1970  
sowie
sowie
* diverse Kirchenführer
* diverse Kirchenführer
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* Kurzbiografie in ''Salzburg und das Trentino'', Seite 235
* Kurzbiografie in ''Salzburg und das Trentino'', Seite 235


== Einzelnachweis ==
== Anmerkung ==
<references/>
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