Wohnen in der Stadt Salzburg: Unterschied zwischen den Versionen
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[[Franz Stiller]], Immobilienunternehmen, meinte in einem Interview mit den [[Salzburger Nachrichten]] auf die Frage, es scheint, dass die Preise für Wohnen in Salzburg völlig außer Rand und Band sind, das sei doch ''lupenreiner Blödsinn'' und weiter "''...Da werden immer extreme Negativbeispiele gebracht, da wird verallgemeinert. Tatsache ist eben, dass bei vielen, gerade den jungen Leuten, Wunsch und Möglichkeiten auseinanderklaffen. Groß soll das Heim sein, in ruhigster Lage, wahrscheinlich in Anif oder Aigen. Das kann für Normalverdiener nicht verdienen.''" | [[Franz Stiller]], Immobilienunternehmen, meinte in einem Interview mit den [[Salzburger Nachrichten]] auf die Frage, es scheint, dass die Preise für Wohnen in Salzburg völlig außer Rand und Band sind, das sei doch ''lupenreiner Blödsinn'' und weiter "''...Da werden immer extreme Negativbeispiele gebracht, da wird verallgemeinert. Tatsache ist eben, dass bei vielen, gerade den jungen Leuten, Wunsch und Möglichkeiten auseinanderklaffen. Groß soll das Heim sein, in ruhigster Lage, wahrscheinlich in Anif oder Aigen. Das kann für Normalverdiener nicht verdienen.''" | ||
Version vom 7. April 2012, 07:06 Uhr
Wohnen in Salzburg im 21. Jahrhundert ist zu sehr unterschiedlichen Bedingungen möglich.
Allgemeines
Die Wohnkosten in der Stadt Salzburg werden zunehmend unerschwingerlicher für Einheimische. Viele weichen in die Umgebung von Salzburg aus, wo vergleichbare Wohnungen um bis zu einem Drittel günstiger angeboten werden, je weiter man sich von der Stadt Salzburg entfernt. Vergleicht man die Preise von Baugrund, so ergibt sich ein großer Unterschied zwischen den Preise in der Stadt Salzburg und weitere entfernten Gauen wie dem Lungau (Tamsweg). Im Vergleich die Preise pro Quadratmeter
| Ort | 2001 | 2011 | Teuerung in % |
|---|---|---|---|
| Stadt Salzburg | 312,1 | 507,1 | + 62,5 |
| Salzburg Umgebung | 133,6 | 265,6 | + 98,8 |
| Tamsweg | 87,0 | 90,0 | + 3,5 |
Die Bevölkerung des Bundeslandes wuchs zwischen 1971 (422 367) und 2010 (531 721) um 25,9 %, die Anzahl der Haushalte stieg im gleichen Zeitraum von 140 276 auf 226 360 um 61,4 %. Im Bundesland standen im Frühjahr 2012 laut Auskunft von städtischen Beamten rund 7 000 Wohnungen und bis 2020 werden rund 6 000 Wohnungen benötigt, die noch gebaut werden müssen.
Franz Stiller, Immobilienunternehmen, meinte in einem Interview mit den Salzburger Nachrichten auf die Frage, es scheint, dass die Preise für Wohnen in Salzburg völlig außer Rand und Band sind, das sei doch lupenreiner Blödsinn und weiter "...Da werden immer extreme Negativbeispiele gebracht, da wird verallgemeinert. Tatsache ist eben, dass bei vielen, gerade den jungen Leuten, Wunsch und Möglichkeiten auseinanderklaffen. Groß soll das Heim sein, in ruhigster Lage, wahrscheinlich in Anif oder Aigen. Das kann für Normalverdiener nicht verdienen."
Es gibt jedoch auch "normale" Wohnungen nicht unter 300.000 Euro zu kaufen. Dazu meinte Stiller, "Wohnraum ist prinzipiell einmal nie teuer oder billig - er kostet das, was er da oder dort eben wert ist. Eine Immobilie zu kaufen: DAs ist doch klar, dass das nur im Generationenverband möglich ist. Mit Hilfe der Eltern und Großeltern. Das war aber bitte schon immer so."
Quelle
- "Salzburger Nachrichten", 5. April 2012