Grasfrosch: Unterschied zwischen den Versionen
KKeine Bearbeitungszusammenfassung |
K Textersetzung - „<gallery>“ durch „<gallery mode="nolines" mode="packed-hover" heights="200"> “ |
||
| (7 dazwischenliegende Versionen von 3 Benutzern werden nicht angezeigt) | |||
| Zeile 1: | Zeile 1: | ||
[[Datei:GrasfroschLuciaLacke.JPG|thumb|Grasfrosch, [[Geschützter Landschaftsteil [[Lucia Lacke]] in [[Niedernsill]]]] | [[Datei:GrasfroschLuciaLacke.JPG|thumb|Grasfrosch, [[Geschützter Landschaftsteil]] [[Lucia Lacke]] in [[Niedernsill]]]] | ||
[[Datei:Grasfrosch 01.jpg|thumb|Grasfrosch]] | [[Datei:Grasfrosch 01.jpg|thumb|Grasfrosch]] | ||
[[Datei:Grasfrösche mit Laich.JPG|thumb|Grasfrösche mit Laich im Teich des [[Thumersbacher Amphibienschutzsystem]]s]] | [[Datei:Grasfrösche mit Laich.JPG|thumb|Grasfrösche mit Laich im Teich des [[Thumersbacher Amphibienschutzsystem]]s]] | ||
| Zeile 5: | Zeile 5: | ||
Der '''Grasfrosch''' (''Rana temporaria'') zählt zu den [[Amphibien]] und ist Teil der [[Tiere im Nationalpark Hohe Tauern|Tierpopulation im Nationalpark Hohe Tauern]]. | Der '''Grasfrosch''' (''Rana temporaria'') zählt zu den [[Amphibien]] und ist Teil der [[Tiere im Nationalpark Hohe Tauern|Tierpopulation im Nationalpark Hohe Tauern]]. | ||
==Beschreibung== | ==Beschreibung== | ||
Der Grasfrosch existiert bereits seit zwei Millionen Jahren auf der Erde. Er ist in den [[ | Der Grasfrosch existiert bereits seit zwei Millionen Jahren auf der Erde. Er ist nicht nur in den [[Hohen Tauern]], sondern landesweit die häufigste [[Frosch]]art. | ||
Als Rückenfarben kommen Braunrot und Schwarz vor, oft auch Braunfärbungen mit dunklen Flecken. Die Laichwanderung der Grasfrösche findet im Herbst statt. Die geschlechtsreifen Tiere suchen dabei ihre Geburtsgewässer auf und überwintern in deren Nahbereich. Die Paarung erfolgt manchmal noch bei bestehender Eisdecke, meist aber erst, wenn der Laichtümpel eisfrei ist. Sie setzen dort für sie charakteristische Laichballen mit 2 000 bis 4 000 Eiern ab. Die Eier bestehen aus einer gallertartigen durchscheinenden Hülle und dem Embryo in der Mitte. Die Ballen befinden sich die ersten Tage am Grund des Wassers und steigen später an dessen Oberfläche, wo es in der Regel wärmer ist. Anschließend wandern die Grasfrösche in ihre Sommer-Lebensräume zurück. In den nächsten zwei bis drei Monaten entwickeln sich die Froschlarven. Aus dem Ei entwickelt sich die Kaulquappe und aus dieser der Jungfrosch. Gegen Ende des Sommers sind die Jungfrösche voll entwickelt, verlassen ihren Laichtümpel und verteilen sich in die umliegenden Gebiete. Erst nach drei bis fünf Jahren sind sie ihrerseits geschlechtsreif und kehren in ihr Geburtsgewässer zurück. | Als Rückenfarben kommen Braunrot und Schwarz vor, oft auch Braunfärbungen mit dunklen Flecken. Die Laichwanderung der Grasfrösche findet im Herbst statt. Die geschlechtsreifen Tiere suchen dabei ihre Geburtsgewässer auf und überwintern in deren Nahbereich. Die Paarung erfolgt manchmal noch bei bestehender Eisdecke, meist aber erst, wenn der Laichtümpel eisfrei ist. Sie setzen dort für sie charakteristische Laichballen mit 2 000 bis 4 000 Eiern ab. Die Eier bestehen aus einer gallertartigen durchscheinenden Hülle und dem Embryo in der Mitte. Die Ballen befinden sich die ersten Tage am Grund des Wassers und steigen später an dessen Oberfläche, wo es in der Regel wärmer ist. Anschließend wandern die Grasfrösche in ihre Sommer-Lebensräume zurück. In den nächsten zwei bis drei Monaten entwickeln sich die Froschlarven. Aus dem Ei entwickelt sich die Kaulquappe und aus dieser der Jungfrosch. Gegen Ende des Sommers sind die Jungfrösche voll entwickelt, verlassen ihren Laichtümpel und verteilen sich in die umliegenden Gebiete. Erst nach drei bis fünf Jahren sind sie ihrerseits geschlechtsreif und kehren in ihr Geburtsgewässer zurück. | ||
| Zeile 18: | Zeile 18: | ||
==Bildergalerie== | ==Bildergalerie== | ||
Entwicklungszyklus einer Froschgeneration bildlich dargestellt. (Noch nicht vollständig). | Entwicklungszyklus einer Froschgeneration bildlich dargestellt. (Noch nicht vollständig). | ||
<gallery> | <gallery mode="nolines" mode="packed-hover" heights="200"> | ||
Datei:Grasfroschlaich, Käfertal 17.jpg|Deutlich sind die Embryonen als schwarze Punkte innerhalb der transparenten Gallerthülle zu erkennen. | Datei:Grasfroschlaich, Käfertal 17.jpg|Deutlich sind die Embryonen als schwarze Punkte innerhalb der transparenten Gallerthülle zu erkennen. | ||
Datei:Kaulquappen 1.jpg|Kaulquappen in einem Gerinne im [[Naturschutzgebiet Zeller See]] | Datei:Kaulquappen 1.jpg|Kaulquappen in einem Gerinne im [[Naturschutzgebiet Zeller See]] | ||
| Zeile 30: | Zeile 30: | ||
[[Kategorie:Wissenschaft]] | [[Kategorie:Wissenschaft]] | ||
[[Kategorie:Naturwissenschaft]] | |||
[[Kategorie:Biologie]] | [[Kategorie:Biologie]] | ||
[[Kategorie:Fauna]] | [[Kategorie:Fauna]] | ||
[[Kategorie: | [[Kategorie:Amphibien]] | ||
[[Kategorie:Nationalpark Hohe Tauern]] | [[Kategorie:Nationalpark Hohe Tauern]] | ||