Albert (Chiemsee): Unterschied zwischen den Versionen

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Über Alberts Herkunft und Geburtsjahr gibt es keine Überlieferung. Er war [[Domherr]] von [[Salzburg]] und ist seit [[1219]] als [[Propst]] des dortigen [[Domkapitel]]s belegt. Da der Chiemseer Bischof [[Rüdiger von Bergheim]] vom Papst Gregor IX. auf den [[Passau]]er Bischofsstuhl transferiert worden war, ernannte der Salzburger [[Erzbischof]] [[Eberhard II. von Regensberg|Eberhard von Regensberg]] Propst Albert zu dessen Nachfolger.
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Über Alberts Herkunft und Geburtsjahr gibt es keine Überlieferung. Er war [[Domherr]] von der [[Stadt Salzburg]] und ist seit [[1219]] als [[Propst]] des dortigen [[Domkapitel]]s belegt. Da der Chiemseer Bischof [[Rüdiger von Bergheim]] vom Papst Gregor IX. auf den [[Passau]]er Bischofsstuhl transferiert worden war, ernannte der Salzburger [[Erzbischof]] [[Eberhard II. von Regensberg|Eberhard von Regensberg]] Propst Albert zu dessen Nachfolger.
  
Da er im Streit zwischen Kaiser Friedrich II. und dem Papst vermutlich auf der kaiserlichen Seite stand, wurde Albert [[1244]] auf Veranlassung des Erzbischofs gezwungen vom Bischofsamt zu resignieren. Auch wenn Adalbert versuchte, diesen Akt zu widerrufen, bestätigte Papst Innozenz IV. diese am [[29. Oktober]] [[1247]]. Die vom Papst eingesetzten Administratoren konnten nicht durchgesetzt werden, darum blieb der Bischofsstuhl verwaist . Es kam zu einer Sedisvakanz. Erst nach dem Tod Bischofs Alberts 1252 wurde der Dominikaner [[Heinrich (Chiemsee)|Heinrich]] zu dessen Nachfolger ernannt.
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Da er im Streit zwischen Kaiser Friedrich II. und dem Papst vermutlich auf der kaiserlichen Seite stand, wurde Albert [[1244]] auf Veranlassung des Erzbischofs gezwungen vom Bischofsamt zu resignieren. Auch wenn Adalbert versuchte, diesen Akt zu widerrufen, bestätigte Papst Innozenz IV. diese am [[29. Oktober]] [[1247]]. Die vom Papst eingesetzten Administratoren konnten nicht durchgesetzt werden, darum blieb der Bischofsstuhl verwaist. Es kam zu einer Sedisvakanz. Erst nach dem Tod Bischofs Alberts 1252 wurde der Dominikaner [[Heinrich (Chiemsee)|Heinrich]] zu dessen Nachfolger ernannt.
  
 
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Aktuelle Version vom 9. Dezember 2024, 16:11 Uhr

Albert († 1252) war Bischof von Chiemsee.

Leben

Über Alberts Herkunft und Geburtsjahr gibt es keine Überlieferung. Er war Domherr von der Stadt Salzburg und ist seit 1219 als Propst des dortigen Domkapitels belegt. Da der Chiemseer Bischof Rüdiger von Bergheim vom Papst Gregor IX. auf den Passauer Bischofsstuhl transferiert worden war, ernannte der Salzburger Erzbischof Eberhard von Regensberg Propst Albert zu dessen Nachfolger.

Da er im Streit zwischen Kaiser Friedrich II. und dem Papst vermutlich auf der kaiserlichen Seite stand, wurde Albert 1244 auf Veranlassung des Erzbischofs gezwungen vom Bischofsamt zu resignieren. Auch wenn Adalbert versuchte, diesen Akt zu widerrufen, bestätigte Papst Innozenz IV. diese am 29. Oktober 1247. Die vom Papst eingesetzten Administratoren konnten nicht durchgesetzt werden, darum blieb der Bischofsstuhl verwaist. Es kam zu einer Sedisvakanz. Erst nach dem Tod Bischofs Alberts 1252 wurde der Dominikaner Heinrich zu dessen Nachfolger ernannt.

Bestattet wurde Bischof Albert im Salzburger Dom in der Grablege des Domkapitels.

Quelle


Zeitfolge