Franziska Tischler: Unterschied zwischen den Versionen

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== Quellen ==  
 
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* [http://www.stolpersteine-salzburg.at/de/orte_und_biographien?victim=Tischler,Franziska&hilite=Franziska+Tischler www.stolpersteine-salzburg.at]
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* [https://www.stolpersteine-salzburg.at/stolperstein/Tischler,Franziska#hilite=Franziska+Tischler www.stolpersteine-salzburg.at]
 
* [https://www.sn.at/salzburg/politik/stolpersteine-fuer-acht-ns-verfolgte-frauen-vor-dem-bezirksgericht-salzburg-verlegt-111060580  www.sn.at] "Stolpersteine für acht NS-verfolgte Frauen vor dem Bezirksgericht Salzburg verlegt", 18. Oktober 2021
 
* [https://www.sn.at/salzburg/politik/stolpersteine-fuer-acht-ns-verfolgte-frauen-vor-dem-bezirksgericht-salzburg-verlegt-111060580  www.sn.at] "Stolpersteine für acht NS-verfolgte Frauen vor dem Bezirksgericht Salzburg verlegt", 18. Oktober 2021
  

Aktuelle Version vom 21. November 2024, 09:37 Uhr

Franziska Tischler (7. Februar 1923 in Stubach in Uttendorf; † in KZ Ravensbrück ermordet) war ein aus Salzburg deportiertes Opfer des Nationalsozialismus.

Leben

Sie wurde am 17. Juli 1944 in Stubach nahe den Wasserkraftwerken verhaftet, nach Salzburg in das Polizeigefängnis am Rudolfsplatz überstellt, aber – wie so viele andere Frauen – nicht vor Gericht gestellt. Dokumentiert ist aber mittlerweile, dass Josef Hera, ein Arbeiter der Stubachwerke, wegen Widerstandes zum Tode verurteilt und am 21. Juni 1944 im Landesgericht Wien hingerichtet wurde.

Am 13. August 1944 ließ die Gestapo Salzburg die im Polizeigefängnis inhaftierte Franziska Tischler – gemeinsam mit zwölf Frauen aus Goldegg im Pongau – über Linz und Prag in das Frauen-KZ Ravensbrück deportieren, wo sie am 27. August 1944 ankam. Ihr genaues Todesdatum ist nicht mehr eruierbar.

Stolperstein

In Erinnerung an Franziska Tischler wurde am 18. Oktober 2021 vor dem Bezirksgericht Salzburg in Nonntal ein Stolperstein verlegt.

Quellen